WORT GOTTES

(nach katholischer Leseordnung unter Verwendung der Bibel-Einheitsübersetzung von 2016)

 


26.06.2022

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas (9,51-62): Ablehnung und Konsequenz in der Nachfolge Jesu

51 Es geschah aber: Als sich die Tage erfüllten, dass er hinweggenommen werden sollte, fasste Jesus den festen Entschluss, nach Jerusalem zu gehen. 52 Und er schickte Boten vor sich her. Diese gingen und kamen in ein Dorf der Samariter und wollten eine Unterkunft für ihn besorgen.[3] 53 Aber man nahm ihn nicht auf, weil er auf dem Weg nach Jerusalem war. 54 Als die Jünger Jakobus und Johannes das sahen, sagten sie: Herr, sollen wir sagen, dass Feuer vom Himmel fällt und sie verzehrt? 55 Da wandte er sich um und wies sie zurecht. 56 Und sie gingen in ein anderes Dorf. 57 Als sie auf dem Weg weiterzogen, sagte ein Mann zu Jesus: Ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst. 58 Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann. 59 Zu einem anderen sagte er: Folge mir nach! Der erwiderte: Lass mich zuerst weggehen und meinen Vater begraben![4] 60 Jesus sagte zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes! 61 Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber lass mich Abschied nehmen von denen, die in meinem Hause sind. 62 Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.

Niemandem die Verdammnis wünschen (so wie es z. B. der Islam tut), auch wenn er (zunächst und evtl. unabsichtlich/unwissentlich) einem Un- bzw. Fehlglauben aufgesessen ist, und keine Zeit verlieren oder Ausreden zulassen bei der Verkündigung und Verbreitung des Evangeliums, denn schließlich geht es um nichts Geringeres als die RETTUNG DER SEELEN für die EWIGKEIT!  


Zweite Lesung aus dem Galaterbrief (5,1.13-18): Freiheit oder Knechtschaft

1 Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Steht daher fest und lasst euch nicht wieder ein Joch der Knechtschaft auflegen! (...) 13 Denn ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder und Schwestern. Nur nehmt die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander in Liebe! 14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst! 15 Wenn ihr aber einander beißt und fresst, dann gebt Acht, dass ihr nicht einer vom anderen verschlungen werdet! 16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, dann werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen! 17 Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist, der Geist gegen das Fleisch, denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht tut, was ihr wollt. 18 Wenn ihr euch aber vom Geist führen lasst, dann steht ihr nicht unter dem Gesetz.

LIEBE und FREIHEIT - die beiden höchsten und entscheidenden christlichen Werte, Früchte und Ziele in einem - bedingen und bewirken sich gegenseitig! Der ISLAM hat sowohl dieses Ineinander und Füreinander - Liebe bewirkt (wahre) Freiheit (FÜR das Gute), und Freiheit (VON Sünde) ist die Voraussetzung für (wahre) Liebe - als auch die absolute Priorität dieser beiden Werte NICHT ERFASST - mit schweren Folgen für die Glaubenspraxis...


Erste Lesung aus dem ersten Buch der Könige (19,16-21): Elischas Berufung

16 Jehu, den Sohn Nimschis, sollst du zum König von Israel salben und Elischa, den Sohn Schafats aus Abel-Mehola, salbe zum Propheten an deiner Stelle. 17 So wird es geschehen: Wer dem Schwert Hasaëls entrinnt, den wird Jehu töten. Und wer dem Schwert Jehus entrinnt, den wird Elischa töten. 18 Ich werde in Israel siebentausend übrig lassen, alle, deren Knie sich vor dem Baal nicht gebeugt und deren Mund ihn nicht geküsst hat. 19 Als Elija von dort weggegangen war, traf er Elischa, den Sohn Schafats. Er war gerade mit zwölf Gespannen am Pflügen und er selbst pflügte mit dem zwölften. Im Vorbeigehen warf Elija seinen Mantel über ihn. 20 Sogleich verließ Elischa die Rinder, eilte Elija nach und bat ihn: Lass mich noch meinem Vater und meiner Mutter den Abschiedskuss geben; dann werde ich dir folgen. Elija antwortete: Geh, kehr um! Denn was habe ich dir getan? 21 Elischa ging von ihm weg, nahm seine zwei Rinder und schlachtete sie. Mit dem Joch der Rinder kochte er das Fleisch und setzte es den Leuten zum Essen vor. Dann stand er auf, folgte Elija und trat in seinen Dienst.
 

 

 

 

 

19.06.2022

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas (9,18-24): Das Christusbekenntnis des Petrus und die Nachfolge Jesu

18 Und es geschah: Jesus betete für sich allein und die Jünger waren bei ihm. Da fragte er sie: Für wen halten mich die Leute? 19 Sie antworteten: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija; wieder andere sagen: Einer der alten Propheten ist auferstanden. 20 Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Petrus antwortete: Für den Christus Gottes. 21 Doch er befahl ihnen und wies sie an, es niemandem zu sagen. 22 Und er sagte: Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohepriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er muss getötet und am dritten Tage auferweckt werden. 23 Zu allen sagte er: Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach. 24 Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten.
 


 

Ohne beständige Aufnahme des Kreuzes kann es kein echtes, dauerhaftes Heil geben! Wer sich dem entzieht und sein irdisches Dasein lieber hedonistisch (ver)lebt, hat zwar vielleicht - im Gegensatz zum "Kreuzträger" - jetzt "schon seinen Lohn", doch wird sich dieser spätestens mit dem Tod ins Nichts auflösen - während den KREUZTRÄGER dann erst die EWIGE GLÜCKSELIGKEIT erwartet! Auch und gerade in der größten und wichtigsten Frage unseres menschlichen Lebens gilt also der weise Spruch: "WER ZULETZT LACHT, LACHT AM BESTEN!"    


Zweite Lesung aus dem Galaterbrief (3,26-29): Alle Getauften sind Kinder Gottes und eins in Christus

26 Denn alle seid ihr durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus. 27 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. 28 Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht männlich und weiblich; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus. 29 Wenn ihr aber Christus gehört, dann seid ihr Abrahams Nachkommen, Erben gemäß der Verheißung.

Damit gilt aber (grundsätzlich) auch der Umkehrschluss: Wer (wie z. B. Atheisten, Muslime, Juden u. a.) explizit NICHT an JESUS CHRISTUS als den GOTTESSOHN glaubt und sich dementsprechend auch NICHT auf den dreifaltigen Gott TAUFEN lässt, ist eben auch NICHT KIND GOTTES (im engeren Sinne) und damit auch NICHT "ERBE" seines REICHES! Das ewige Heil bleibt für diese Personen bestenfalls eine Zitterpartie mit ungewissem Ausgang...


Erste Lesung aus dem Buch Sacharia (12,10f; 13,1): Die Klage um den Durchbohrten

10 Doch über das Haus David und über die Einwohner Jerusalems werde ich einen Geist des Mitleids und des flehentlichen Bittens ausgießen. Und sie werden auf mich blicken, auf ihn, den sie durchbohrt haben. Sie werden um ihn klagen, wie bei der Klage um den Einzigen; sie werden bitter um ihn weinen, wie man um den Erstgeborenen weint.[1] 11 An jenem Tag wird die Klage in Jerusalem so groß sein wie die Klage um Hadad-Rimmon in der Ebene von Megiddo.(...) 1 An jenem Tag wird für das Haus David und für die Einwohner Jerusalems eine Quelle entspringen gegen Sünde und Unreinheit.

 

 

 

 

 

16.06.2022 FRONLEICHNAMFEST (Feier des eucharistischen Leibes Christi in Brot und Wein)

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas (9,11-17): Die Speisung der Fünftausend

Er empfing sie freundlich, redete zu ihnen vom Reich Gottes und machte gesund, die der Heilung bedurften. 12 Als der Tag zur Neige ging, kamen die Zwölf und sagten zu ihm: Schick die Leute weg, damit sie in die umliegenden Dörfer und Gehöfte gehen, dort Unterkunft finden und etwas zu essen bekommen; denn wir sind hier an einem abgelegenen Ort. 13 Er antwortete ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten: Wir haben nicht mehr als fünf Brote und zwei Fische; wir müssten erst weggehen und für dieses ganze Volk etwas zu essen kaufen. 14 Es waren nämlich etwa fünftausend Männer. Er aber sagte zu seinen Jüngern: Lasst sie sich in Gruppen zu ungefähr fünfzig lagern! 15 Die Jünger taten so und veranlassten, dass sich alle lagerten. 16 Jesus aber nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis und brach sie; dann gab er sie den Jüngern, damit sie diese an die Leute austeilten. 17 Und alle aßen und wurden satt. Als man die übrig gebliebenen Brotstücke einsammelte, waren es zwölf Körbe voll.


 

Das Wunder der Brotvermehrung als ein gewisses Vorausbild für die heilige Eucharistie, die Jesus beim Letzten Abendmahl einsetzen wird.
Wo gibt es  Vergleichbares bei Mohammed??


Zweite Lesung aus dem ersten Korintherbrief (11,23-26): Jesu Einsetzung der heiligen Eucharistie

23 Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, 24 sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis![2] 25 Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis! 26 Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.

Das Sakrament der Sakramente, in dem unsere ganze Erlösung steckt und von dem alle anderen Sakramenten quasi "abfließen"!
Wo hat Mohammed sich selbst in Gänze geopfert - und zwar nicht nur für die Seinen, sondern auch und gerade für die Sünder??


Erste Lesung aus dem Buch Genesis (14,18-20): Abraham und Melchisedek

18 Melchisedek, der König von Salem, brachte Brot und Wein heraus. Er war Priester des Höchsten Gottes. 19 Er segnete Abram und sagte: Gesegnet sei Abram vom Höchsten Gott, / dem Schöpfer des Himmels und der Erde, 20 und gepriesen sei der Höchste Gott, / der deine Feinde an dich ausgeliefert hat. Darauf gab ihm Abram den Zehnten von allem.


 




 

05.06.2022 HOCHHEILIGES PFINGSTFEST der AUSGIEẞUNG des HEILIGEN GEISTES

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (14,15-17.23-26): Jesu Ankündigung des Heiligen Geistes

15 Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. 16 Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll, 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt.(...) 23 Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen. 24 Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. 25 Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. 26 Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.


 

Ohne diesen HEILIGEN GEIST ist DIE Wahrheit nicht erkennbar! Das ist auch einer der Gründe, warum Atheisten wie auch Muslime den christlichen Glauben "auf Teufel komm raus" nicht annehmen können oder/und wollen. Ihr Blick ist durch falsche Lehren und Grundeinstellungen getrübt, und er kann nur von GOTT her - eben über das Einwirken des Heiligen Geistes - geklärt werden. Christen können (und brauchen) daher (fast) nichts anderes tun, als ein LEBEN IM und AUS dem HEILIGEN GEIST überzeugend vorzuleben UND den VATER im Namen des SOHNES um SENDUNG des Heiligen Geistes zu diesen Menschen inständig und beharrlich bitten. Lasst uns also dies gerade jetzt im "Feuer" der Pfingst-Oktav verstärkt tun! 


Erste Lesung aus der Apostelgeschichte (2,1-11): Das Pfingstereignis der Sendung des Heiligen Geistes

1 Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. 2 Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 3 Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. 4 Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. 5 In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. 6 Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. 7 Sie waren fassungslos vor Staunen und sagten: Seht! Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? 8 Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: 9 Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadokien, von Pontus und der Provinz Asien, 10 von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Kyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, 11 Juden und Proselyten, Kreter und Araber - wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.

Bitte, lieber dreifaltiger Gott, wir brauchen Deinen Geist heute wieder mehr denn je, denn die die ganze WELT scheint hart am Rande des Abgrunds zu stehen!


Zweite Lesung aus dem Römerbrief (8,8-17): Das Leben im und aus dem Heiligen Geist

8 Wer aber vom Fleisch bestimmt ist, kann Gott nicht gefallen. 9 Ihr aber seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt. Wer aber den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm. 10 Wenn aber Christus in euch ist, dann ist zwar der Leib tot aufgrund der Sünde, der Geist aber ist Leben aufgrund der Gerechtigkeit. 11 Wenn aber der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen, durch seinen Geist, der in euch wohnt. 12 Wir sind also nicht dem Fleisch verpflichtet, Brüder und Schwestern, sodass wir nach dem Fleisch leben müssten. 13 Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die sündigen Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben. 14 Denn die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Kinder Gottes. 15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, sodass ihr immer noch Furcht haben müsstet, sondern ihr habt den Geist der Kindschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater![1] 16 Der Geist selber bezeugt unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. 17 Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden.

Der Heilige Geist ist nicht nur zur Führung eines "gottgefälligen" und entsprechende Früchte hervorbringenden Lebens auf Erden unabdingbar, sondern AUCH für unsere RETTUNG und EWIGES HEIL im HIMMEL! Nur irgendwie an Jesus glauben und nicht auch durch und im Heiligen Geist auf den DREIFALTIGEN GOTT getauft zu sein, reicht noch nicht bzw. wäre eine (fast schon islamische) "Zitterpartie"...


 

 

 

 

29.05.2022 SIEBTER SONNTAG in der OSTERZEIT

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (17,20-26): Hohepriesterliches Gebet des scheidenden Jesus

20 Ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. 21 Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. 22 Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, wie wir eins sind, 23 ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und sie ebenso geliebt hast, wie du mich geliebt hast. 24 Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor Grundlegung der Welt. 25 Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast. 26 Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und ich in ihnen bin.
 


 

Vor allem wegen diesem Gebet Jesu um die EINHEIT DER CHRISTEN gibt es die sog. "ÖKUMENE", die die verschiedenen christlichen "Konfessionen" wieder zur Einheit (in die Katholische Kirche) zurückführen soll. Dies kann und darf jedoch nicht die Aufgabe bzw. Verwässerung der christlichen Glaubensgrundlagen bedeuten, wie es derzeit vor allem in der "Westkirche" beim "Synodalen Weg" und dem "Katholikentag" zu beobachten ist, und noch weniger freilich die gewaltsame Bekämpfung von christlichen Brüdern und Schwestern aus geopolitisch-nationalistischen Gründen, wie es derzeit in der "Ostkirche" geschieht. Wenn die Christenheit weiterhin so zerfällt, wird der ISLAM das Zepter der (zumindest politreligiösen) Weltherrschaft übernehmen! Wollen sie das, Herr Bätzing und Herr Kyril??


Erste Lesung aus der Apostelgeschichte (7,55-60): Die Steinigung des Stephanus

55 Er aber, erfüllt vom Heiligen Geist, blickte zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen 56 und rief: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen. 57 Da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stürmten einmütig auf ihn los, 58 trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß.[2] 59 So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! 60 Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Nach diesen Worten starb er.

Der heilige Erzmärtyrer Stephanus ist praktisch der ERSTE "ZEUGE", der JESUS nach seiner Himmelfahrt tatsächlich "ZUR RECHTEN GOTTES STEHEN" und den "HIMMEL OFFEN" (für uns Menschen) sah!


Zweite Lesung aus dem Buch der Offenbarung (22,12-20)

12 Siehe, ich komme bald und mit mir bringe ich den Lohn und ich werde jedem geben, was seinem Werk entspricht. 13 Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. 14 Selig, die ihre Gewänder waschen: Sie haben Anteil am Baum des Lebens und sie werden durch die Tore in die Stadt eintreten können. 15 Draußen bleiben die Hunde und die Zauberer, die Unzüchtigen und die Mörder, die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut. 16 Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt als Zeugen für das, was die Gemeinden betrifft. Ich bin die Wurzel und der Stamm Davids, der strahlende Morgenstern. 17 Der Geist und die Braut aber sagen: Komm! Wer hört, der rufe: Komm! Wer durstig ist, der komme! Wer will, empfange unentgeltlich das Wasser des Lebens! 18 Ich bezeuge jedem, der die prophetischen Worte dieses Buches hört: Wer etwas hinzufügt, dem wird Gott die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht. 19 Und wer etwas wegnimmt von den prophetischen Worten dieses Buches, dem wird Gott seinen Anteil am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt wegnehmen, von denen in diesem Buch geschrieben steht. 20 Er, der dies bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. - Amen. Komm, Herr Jesus! 21 Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!

Ja, bitte..."komm, Herr Jesus" und bring diese Welt endgültig in Ordnung, denn die Menschheit schafft es nicht, wie man sieht!!!

 

 

 

 

26.05.2022 HOCHFEST CHRISTI HIMMELFAHRT

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas (24,46-53): Die Entrückung Jesu in den Himmel

46 Er sagte zu ihnen: So steht es geschrieben: Der Christus wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen 47 und in seinem Namen wird man allen Völkern Umkehr verkünden, damit ihre Sünden vergeben werden. Angefangen in Jerusalem, 48 seid ihr Zeugen dafür. 49 Und siehe, ich werde die Verheißung meines Vaters auf euch herabsenden. Ihr aber bleibt in der Stadt, bis ihr mit der Kraft aus der Höhe erfüllt werdet! 50 Dann führte er sie hinaus in die Nähe von Betanien. Dort erhob er seine Hände und segnete sie. 51 Und es geschah, während er sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben. 52 Sie aber fielen vor ihm nieder. Dann kehrten sie in großer Freude nach Jerusalem zurück. 53 Und sie waren immer im Tempel und priesen Gott.


 

Nicht wie bei Mohammeds angeblicher nächtlicher "Himmelsreise", für die es keinerlei Zeugen gibt: Jesus wird unter Zeugenschaft der Apostel sichtbar in den Himmel entrückt. Und nur so macht es auch Sinn, dass sie sich danach "freuten", denn dieses Ereignis ist der endgültige Beweis dafür, dass Jesus nach seiner Auferstehung nicht im Irdischen, also quasi "auf halber Strecke", "steckenbleibt", sondern eben wieder zu Gottvater, der ihn einst mit "Hilfe" des Heiligen Geistes gesandt hatte, zurückkehrt - womit der Kreis zwischen Himmel und Erde "geschlossen" und auch uns Menschen damit eine zukünftige "Himmelfahrt" ermöglicht wird. Ohne die Entrückung in den "Himmel", der gemäß Benedikt XVI. weniger ein anderer Ort als vielmehr eine andere Dimension darstellt, könnte man die christliche Auferstehung nämlich auch als "Reinkarnation" fehldeuten... Und auch weil Jesus in dieser neuen, ganz göttlich-transzendenten Sphäre (über den noch auszugießenden Heiligen Geist) nun endlich ALLEN nahe sein konnte und kann (was ihm als "fleischlicher" Mensch auf Erden ja so nicht möglich war), durften sich die Jünger ganz besonders freuen. Von dieser FREUDE sollten wir uns gerade heute anstecken lassen, denn an dieser grundsätzlichen Situation der Jünger hat sich ja im Prinzip bis heute nichts geändert! :-)         


Erste Lesung aus der Apostelgeschichte (1,1-11): Weisungen und Himmelfahrt des auferstandenen HERRN

1 Im ersten Buch, lieber Theophilus, habe ich über alles berichtet, was Jesus von Anfang an getan und gelehrt hat,[1] 2 bis zu dem Tag, an dem er in den Himmel aufgenommen wurde. Vorher hat er den Aposteln, die er sich durch den Heiligen Geist erwählt hatte, Weisung gegeben. 3 Ihnen hat er nach seinem Leiden durch viele Beweise gezeigt, dass er lebt; vierzig Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen. 4 Beim gemeinsamen Mahl gebot er ihnen: Geht nicht weg von Jerusalem, sondern wartet auf die Verheißung des Vaters, die ihr von mir vernommen habt! 5 Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet schon in wenigen Tagen mit dem Heiligen Geist getauft werden. 6 Als sie nun beisammen waren, fragten sie ihn: Herr, stellst du in dieser Zeit das Reich für Israel wieder her? 7 Er sagte zu ihnen: Euch steht es nicht zu, Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in seiner Macht festgesetzt hat. 8 Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde. 9 Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken. 10 Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel emporschauten, siehe, da standen zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen 11 und sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch fort in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.

Mohammed hatte seinen Gefolgsleuten NIEMANDEN angekündigt, bevor er - nicht über himmlische Entrückung, sondern niedergestreckt durch die mutmaßlichen Folgen eines Giftanschlags einer Jüdin - als 62-Jähriger im Schoße seiner inzwischen 18 Jahre alten Lieblingsfrau Aischa aus dieser Welt schied - und dies auch ohne Ankündigung einer Wiederkehr...   


Zweite Lesung aus dem Epheserbrief (1,17-23): Gebet um die (wahre) Erkenntnis (des dreifaltigen) Gottes

17 Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt. 18 Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt 19 und wie überragend groß seine Macht sich an uns, den Gläubigen, erweist durch das Wirken seiner Kraft und Stärke. 20 Er ließ sie wirksam werden in Christus, den er von den Toten auferweckt und im Himmel auf den Platz zu seiner Rechten erhoben hat, 21 hoch über jegliche Hoheit und Gewalt, Macht und Herrschaft und über jeden Namen, der nicht nur in dieser Weltzeit, sondern auch in der künftigen genannt wird. 22 Alles hat er ihm zu Füßen gelegt und ihn, der als Haupt alles überragt, über die Kirche gesetzt. 23 Sie ist sein Leib, die Fülle dessen, der das All in allem erfüllt.

Sehr schön und prägnant knapp bringt Paulus (bzw. ein Schüler von ihm) in Vers 17 das heilswirksame Zusammenspiel der HEILIGEN DREIFALTIGKEIT in der richtigen Ordnung zum Ausdruck. Denn das ZIEL von SOHN und GEIST ist allein die ERKENNTNIS des VATERS, von dem alles kommt (auch innertrinitarisch) und zu dem alles hinläuft! Diese (wahre) GOTTESERKENNTNIS ist im ISLAM durch explizite Leugnung der drei göttlichen Personen VERDUNKELT... Doch erst mit der endgültigen Herrschaft des Gottessohns Jesu Christi ist ALLES ERFÜLLT und der VATER in vollendeter Herrlichkeit dargestellt!  
 

 

 

 

 

22.05.2022 SECHSTER SONNTAG in der OSTERZEIT

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (14,23-29): Jesu erste Abschiedsrede

23 Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen. 24 Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. 25 Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. 26 Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. 27 Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht, wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. 28 Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. 29 Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt.


 

Mohammed und die Muslime lieben demnach (den wahren) Jesus nicht, da sie "sein Wort nicht halten" (sondern nur sein  manipuliertes Wort als islamisierter "Isa"). Allerdings halten auch so manche "Christen" Jesu Wort nicht, wenn sie z. B. Krieg gegen ihre christlichen Brüder und Schwestern führen! Doch selbst vor einem Atomkrieg brauchen und sollen (wahre) Christen sich nicht fürchten, denn sie tragen den alles Irdische übersteigenden ewigen Frieden Jesu in sich (vgl. V. 27). Der wichtigste Satz der heutigen Botschaft lautet daher schlicht: "Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht!"


Erste Lesung aus der Apostelgeschichte (15,1f.22-29): Die Streitfrage zwischen Juden- und Heidenchristen

1 Es kamen einige Leute von Judäa herab und lehrten die Brüder: Wenn ihr euch nicht nach dem Brauch des Mose beschneiden lasst, könnt ihr nicht gerettet werden. 2 Da nun nicht geringer Zwist und Streit zwischen ihnen und Paulus und Barnabas entstand, beschloss man, Paulus und Barnabas und einige andere von ihnen sollten wegen dieser Streitfrage zu den Aposteln und den Ältesten nach Jerusalem hinaufgehen.(...) 22 Da beschlossen die Apostel und die Ältesten zusammen mit der ganzen Gemeinde, Männer aus ihrer Mitte auszuwählen und sie zusammen mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu senden, nämlich Judas, genannt Barsabbas, und Silas, führende Männer unter den Brüdern. 23 Sie gaben ihnen folgendes Schreiben mit: Die Apostel und die Ältesten, eure Brüder, grüßen die Brüder aus dem Heidentum in Antiochia, in Syrien und Kilikien. 24 Wir haben gehört, dass einige von uns, denen wir keinen Auftrag erteilt haben, euch mit ihren Reden beunruhigt und eure Gemüter erregt haben. 25 Deshalb haben wir einmütig beschlossen, Männer auszuwählen und zusammen mit unseren geliebten Brüdern Barnabas und Paulus zu euch zu schicken, 26 die beide für den Namen Jesu Christi, unseres Herrn, ihr Leben eingesetzt haben. 27 Wir haben Judas und Silas abgesandt, die euch das Gleiche auch mündlich mitteilen sollen. 28 Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere Last aufzuerlegen als diese notwendigen Dinge: 29 Götzenopferfleisch, Blut, Ersticktes und Unzucht zu meiden. Wenn ihr euch davor hütet, handelt ihr richtig. Lebt wohl!

Tatsächlich kann und darf niemand etwas über die göttliche Offenbarung lehren, wozu er KEINEN AUFTRAG vom HERRN - und das bedeutet nach Jesu Heimgang zum Vater:  von der KIRCHE IM HEILIGEN GEIST - erhalten hat! Genau DAS ist aber passiert bei MOHAMMED: Er verkündete an Kirche und Heiligem Geist vorbei und damit NICHT IM SINNE JESU und so auch nicht im Sinne GOTTES, des VATERS! Das macht sich allein schon durch seine Neuetablierung der alttestamentlichen Speisevorschriften (vgl. Sure 5, Vers 3) bemerkbar, die bereits 600 Jahre zuvor von Jesus (vgl. Mk 7,15.21f.) - bis auf eine kleine Kompromissformel der Apostel (vgl. V. 28f) - aufgehoben worden waren.  


Zweite Lesung aus dem Buch der Offenbarung (21,10-14.22f.): Das neue Jerusalem

10 Da entrückte er mich im Geist auf einen großen, hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie von Gott her aus dem Himmel herabkam, 11 erfüllt von der Herrlichkeit Gottes. Sie glänzte wie ein kostbarer Edelstein, wie ein kristallklarer Jaspis. 12 Die Stadt hat eine große und hohe Mauer mit zwölf Toren und zwölf Engeln darauf. Auf die Tore sind Namen geschrieben: die Namen der zwölf Stämme der Söhne Israels. 13 Im Osten hat die Stadt drei Tore und im Norden drei Tore und im Süden drei Tore und im Westen drei Tore. 14 Die Mauer der Stadt hat zwölf Grundsteine; auf ihnen stehen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.(...) 22 Einen Tempel sah ich nicht in der Stadt. Denn der Herr, ihr Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung, ist ihr Tempel, er und das Lamm. 23 Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond, die ihr leuchten. Denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie und ihre Leuchte ist das Lamm.

Eine solch schöne und großartige Himmels- und Erlösungsperspektive zeichnet der Koran nicht - stattdessen nur ein recht irdisch-sinnlich-kitschiges Schlaraffenland mit angegliedertem Eros-Center...
 

 

 

 

 

08.05.2022 VIERTER SONNTAG in der OSTERZEIT

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (10,27-30): Jesus beim Tempelweihfest in Jerusalem

27 Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir. 28 Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen und niemand wird sie meiner Hand entreißen. 29 Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen.[1] 30 Ich und der Vater sind eins.


 

Allein der berühmte Vers 30 konterkariert die theologischen Versuche von Arius, Ebion und letztlich eben auch Mohammed, JESU GÖTTLICHE NATUR zu leugnen. Es gibt auch keinen wirklich Anhalt dafür, dass dieser Vers nachträglich in den (Gesamt-)Text interpoliert worden sein sollte oder zumindest nur metaphorisch zu verstehen sei. Wenn man mit ihm - im Sinne einer ontologischen Aussage - nicht einverstanden ist, dann kann man ja einfach nur die Überzeugung vertreten, dass Johannes den Jesus akustisch oder semantisch schlicht falsch verstanden habe, anstatt krampfhaft allerlei Theorien zu konstruieren, um endlich von diesem "unangenehmen" Satz "wegzukommen"...       


Erste Lesung aus der Apostelgeschichte (13,14.43b-52): Das Wirken des Barnabas und Paulus in Anticochia

14 Sie selbst wanderten von Perge weiter und kamen nach Antiochia in Pisidien. Dort gingen sie am Sabbat in die Synagoge und setzten sich. (...) 43 Und als die Versammlung sich aufgelöst hatte, schlossen sich viele Juden und fromme Proselyten Paulus und Barnabas an. Diese redeten ihnen zu und ermahnten sie, der Gnade Gottes treu zu bleiben. 44 Am folgenden Sabbat versammelte sich fast die ganze Stadt, um das Wort des Herrn zu hören. 45 Als die Juden die Scharen sahen, wurden sie eifersüchtig, widersprachen den Worten des Paulus und stießen Lästerungen aus. 46 Paulus und Barnabas aber erklärten freimütig: Euch musste das Wort Gottes zuerst verkündet werden. Da ihr es aber zurückstoßt und euch selbst des ewigen Lebens für unwürdig erachtet, siehe, so wenden wir uns jetzt an die Heiden. 47 Denn so hat uns der Herr aufgetragen: Ich habe dich zum Licht für die Völker gemacht, bis an das Ende der Erde sollst du das Heil sein. 48 Als die Heiden das hörten, freuten sie sich und priesen das Wort des Herrn; und alle wurden gläubig, die für das ewige Leben bestimmt waren. 49 Das Wort des Herrn aber verbreitete sich in der ganzen Gegend. 50 Die Juden jedoch hetzten die vornehmen gottesfürchtigen Frauen und die Ersten der Stadt auf, veranlassten eine Verfolgung gegen Paulus und Barnabas und vertrieben sie aus ihrem Gebiet. 51 Diese aber schüttelten gegen sie den Staub von ihren Füßen und zogen nach Ikonion. 52 Und die Jünger wurden mit Freude und Heiligem Geist erfüllt.

Genau nach diesem "Trial-and-error"-Modell dürfen (und sollen) CHRISTEN auch heute NICHT AUFGEBEN, sowohl JUDEN als auch MUSLIME (und alle anderen Nichtchristen) zum GLAUBEN an JESUS als den gekreuzigten und auferstandenen GOTTESSOHN und RETTER DER WELT zu führen! Misserfolge sind bei diesem "Job" nichts Neues und kein Grund, die Flügel hängen zu lassen, sondern vielmehr ANSPORN, es weiter und besser zu machen! Wäre MISSION völlig fruchtlos, dann wäre das Christentum heute bestimmt nicht die größte Religionsgemeinschaft der Welt!!!

Zweite Lesung aus dem Buch der Offenbarung (7,9.14-17): Die geretteten Christen im Himmel

9 Danach sah ich und siehe, eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen vor dem Thron und vor dem Lamm, gekleidet in weiße Gewänder, und trugen Palmzweige in den Händen. (...) 14 Ich erwiderte ihm: Mein Herr, du weißt das. Und er sagte zu mir: Dies sind jene, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht. 15 Deshalb stehen sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm bei Tag und Nacht in seinem Tempel; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über ihnen aufschlagen. 16 Sie werden keinen Hunger und keinen Durst mehr leiden und weder Sonnenglut noch irgendeine sengende Hitze wird auf ihnen lasten. 17 Denn das Lamm in der Mitte vor dem Thron wird sie weiden und zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens strömt, und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen.  

Das apokalyptische BILD der IN CHRISTUS für das EWIGE HEIL GERETTETEN!
 
Die "Quellen (...), aus denen das Wasser des Lebens strömt" (V. 17) sind übrigens auch von der ISLAMISCHEN ESCHATOLOGIE (vor allem in Sunna-Hadithen) zum Teil rezipiert, doch hierbei zu einem recht sinnlichen und zugleich märchenhaften "Realbild" eines ewigen Schlaraffenlandes banalisiert worden.


 

 

 

 

01.05.2022 DRITTER SONNTAG in der OSTERZEIT

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (21,1-19): Die drittmalige Erscheinung des Auferstandenen und seine Einsetzung bzw. Bestätigung des Papstamtes

1 Danach offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal, am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise.[1] 2 Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen. 3 Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. 4 Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. 5 Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr keinen Fisch zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. 6 Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus und ihr werdet etwas finden. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. 7 Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See. 8 Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. 9 Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot liegen. 10 Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt! 11 Da stieg Simon Petrus ans Ufer und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. 12 Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu befragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. 13 Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch. 14 Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.


 

GOTT ist immer an seinen TATEN erkennbar - nicht am "äußeren Erscheinungsbild"!
Ist Gott anhand der Taten Mohammeds erkennbar??

15 Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer! 16 Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! 17 Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Liebst du mich? Er gab ihm zur Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! 18 Amen, amen, ich sage dir: Als du jünger warst, hast du dich selbst gegürtet und gingst, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst. 19 Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen werde. Nach diesen Worten sagte er zu ihm: Folge mir nach!

JESU BESTÄTIGUNG des PETRUS als APOSTELFÜRSTEN und damit des PAPSTAMTES (mitsamt seines Auftrags)!
Wie WICHTIG die AKZEPTANZ desselben ist, sieht man gerade jetzt ganz real beim UKRAINE-KRIEG, wo es in der ORTHODOXIE KEIN jurisdiktionelles OBERHAUPT gibt, dass den irregeleiteten RUSSISCHEN PATRIARCHEN und PUTIN-UNTERSTÜTZER KYRILL verbindlich in die SCHRANKEN weisen könnte!


Erste Lesung aus der Apostelgeschichte (5,27-41): Die Apostel vor dem Hohen Rat

27 Man führte sie herbei und stellte sie vor den Hohen Rat. Der Hohepriester verhörte sie 28 und sagte: Wir haben euch streng verboten, in diesem Namen zu lehren; und siehe, ihr habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt; ihr wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen. 29 Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. 30 Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ans Holz gehängt und ermordet habt. 31 Ihn hat Gott als Anführer und Retter an seine rechte Seite erhoben, um Israel die Umkehr und Vergebung der Sünden zu schenken. 32 Zeugen dieser Ereignisse sind wir und der Heilige Geist, den Gott allen verliehen hat, die ihm gehorchen. 33 Als sie das hörten, gerieten sie in Zorn und beschlossen, sie zu töten. 34 Da erhob sich im Hohen Rat ein Pharisäer namens Gamaliël, ein beim ganzen Volk angesehener Gesetzeslehrer; er befahl, die Apostel für kurze Zeit hinausführen.[2] 35 Dann sagte er: Israeliten, überlegt euch gut, was ihr mit diesen Leuten tun wollt! 36 Vor einiger Zeit nämlich trat Theudas auf und behauptete, er sei etwas Besonderes. Ihm schlossen sich etwa vierhundert Männer an. Aber er wurde getötet und sein ganzer Anhang wurde zerstreut und aufgerieben. 37 Nach ihm trat in den Tagen der Volkszählung Judas, der Galiläer, auf; er brachte viel Volk hinter sich und verleitete es zum Aufruhr. Auch er kam um und alle seine Anhänger wurden zerstreut. 38 Darum rate ich euch jetzt: Lasst von diesen Männern ab und gebt sie frei; denn wenn dieses Vorhaben oder dieses Werk von Menschen stammt, wird es zerstört werden; 39 stammt es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten; sonst werdet ihr noch als Kämpfer gegen Gott dastehen.Sie stimmten ihm zu, 40 riefen die Apostel herein und ließen sie auspeitschen; dann verboten sie ihnen, im Namen Jesu zu predigen, und ließen sie frei. 41 Sie aber gingen weg vom Hohen Rat und freuten sich, dass sie gewürdigt worden waren, für seinen Namen Schmach zu erleiden.

Ein wahrhaft SALOMONISCHES URTEIL, das im Laufe der Geschichte nahezu spektakulär ZUGUNSTEN der JÜNGER JESU ausgegangen ist, nachdem aus ihnen die WELTGRÖSSTE RELIGIONSGEMEINSCHAFT mit insgesamt über ZWEI MILLIARDEN MENSCHEN hervorgegangen ist! Dies allein ist zwar noch kein "Beweis" für die WAHRHEIT ihrer LEHRE, aber zumindest schon ein starkes INDIZ... 


Zweite Lesung aus dem Buch der Offenbarung (5,11-14)

11 Ich sah und ich hörte die Stimme von vielen Engeln rings um den Thron und um die Lebewesen und die Ältesten; die Zahl der Engel war zehntausend mal zehntausend und tausend mal tausend. 12 Sie riefen mit lauter Stimme: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet ist, / Macht zu empfangen, Reichtum und Weisheit, / Kraft und Ehre, Lob und Herrlichkeit. 13 Und alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde, unter der Erde und auf dem Meer, alles, was darin ist, hörte ich sprechen: Ihm, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm / gebühren Lob und Ehre und Herrlichkeit und Kraft in alle Ewigkeit. 14 Und die vier Lebewesen sprachen: Amen. Und die vierundzwanzig Ältesten fielen nieder und beteten an.

 

 

 

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