WORT GOTTES

(nach katholischer Leseordnung unter Verwendung der Bibel-Einheitsübersetzung von 2016)


 


 

 

21.02.2021 ERSTER SONNTAG in der FASTENZEIT

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (1,12-15): Die Versuchung Jesu und die Verkündigung des Evangeliums

12 Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste. 13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Satan in Versuchung geführt. Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm. 14 Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes 15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!

Dieser Ruf gilt bis über den heutigen Tag hinaus - so lange, bis das REICH GOTTES VOLLENDET ist!
Und dieses Reich hat NICHTS zu tun mit einer politischen THEOKRATIE oder gar einem KALIFAT...


Erste Lesung aus dem Buch Genesis (9,8-15)

Dann sprach Gott zu Noach und seinen Söhnen, die bei ihm waren: 9 Ich bin es. Siehe, ich richte meinen Bund auf mit euch und mit euren Nachkommen nach euch 10 und mit allen Lebewesen bei euch, mit den Vögeln, dem Vieh und allen Wildtieren der Erde bei euch, mit allen, die aus der Arche gekommen sind, mit allen Wildtieren der Erde überhaupt. 11 Ich richte meinen Bund mit euch auf: Nie wieder sollen alle Wesen aus Fleisch vom Wasser der Flut ausgerottet werden; nie wieder soll eine Flut kommen und die Erde verderben. 12 Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen: 13 Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Zeichen des Bundes werden zwischen mir und der Erde. 14 Balle ich Wolken über der Erde zusammen und erscheint der Bogen in den Wolken, 15 dann gedenke ich des Bundes, der besteht zwischen mir und euch und allen Lebewesen, allen Wesen aus Fleisch, und das Wasser wird nie wieder zur Flut werden, die alle Wesen aus Fleisch verdirbt.

Ist das nicht wunderschön - der Regenbogen als Zeichen von GOTTES BUND mit den Menschen?!
Davon ist der ISLAM weit ENTFERNT, denn für ihn ist es eine UNMÖGLICHE und LÄSTERLICHE VORSTELLUNG, dass der vollkommen transzendente und unendlich erhabene und majestätische Allah sich so weit zu seinen Geschöpfen HERABLASSEN würde, denn schließlich hat er sie geschaffen, "nur damit sie mir dienen" (Sure 51, Vers 56)...


Zweite Lesung aus dem ersten Petrusbrief (3,18-22): Christi Leiden - Leiden der Christen

Denn auch Christus ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott hinführe, nachdem er dem Fleisch nach zwar getötet, aber dem Geist nach lebendig gemacht wurde. [2] 19 In ihm ist er auch zu den Geistern gegangen, die im Gefängnis waren, und hat ihnen gepredigt. 20 Diese waren einst ungehorsam, als Gott in den Tagen Noachs geduldig wartete, während die Arche gebaut wurde; in ihr wurden nur wenige, nämlich acht Menschen, durch das Wasser gerettet. 21 Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet. Sie dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott um ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi, 22 der in den Himmel gegangen ist; dort ist er zur Rechten Gottes und Engel, Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen.

 

 

 

 

 

14.02.2021

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (1,40-45): Die Heilung eines Aussätzigen

Ein Aussätziger kam zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du mich rein machen. 41 Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will - werde rein! 42 Sogleich verschwand der Aussatz und der Mann war rein. 43 Jesus schickte ihn weg, wies ihn streng an 44 und sagte zu ihm: Sieh, dass du niemandem etwas sagst, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring für deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat - ihnen zum Zeugnis. 45 Der Mann aber ging weg und verkündete bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die Geschichte, sodass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von überallher zu ihm.


 

Dieses Heilungswunder zeigt auch sehr schön, dass Jesus niemals gegen die bestehende religiöse Ordnung handeln wollte (und handelte), sondern INNERHALB derselben. Vielmehr waren es aber führende Kräfte dieser Ordnung, die ihn aus falschen Gründen ablehnten und somit den anstehenden Konflikt erst erzeugten...


Zweite Lesung aus dem ersten Korintherbrief (10,31 - 11,1): Tut alles zur Verherrlichung Gottes!

Ob ihr also esst oder trinkt oder etwas anderes tut: Tut alles zur Verherrlichung Gottes! 32 Gebt weder Juden noch Griechen, noch der Kirche Gottes Anlass zu einem Vorwurf! 33 Auch ich suche allen in allem entgegenzukommen; ich suche nicht meinen Nutzen, sondern den Nutzen aller, damit sie gerettet werden.1 Nehmt mich zum Vorbild, wie ich Christus zum Vorbild nehme!


Erste Lesung aus dem Buch Levitikus (13,1f.43-46): "Verunstaltende Anzeichen an Oberflächen" 

1 Der HERR sprach zu Mose und Aaron: 2 Wenn sich auf der Haut eines Menschen eine Schwellung, ein Ausschlag oder ein heller Fleck bildet und auf der Haut zu einem Anzeichen von Aussatz wird, soll man ihn zum Priester Aaron oder zu einem seiner Söhne, den Priestern, führen.(...) 43 Der Priester soll ihn untersuchen. Stellt er auf der Hinterkopf- oder auf der Stirnglatze eine hellrote Aussatzschwellung fest, die wie Hautaussatz aussieht, 44 so ist der Mensch aussätzig; er ist unrein. Der Priester muss ihn für unrein erklären; sein Kopf weist das Anzeichen auf. 45 Der Aussätzige mit dem Anzeichen soll eingerissene Kleider tragen und das Kopfhaar ungekämmt lassen; er soll den Bart verhüllen und ausrufen: Unrein! Unrein! 46 Solange das Anzeichen an ihm besteht, bleibt er unrein; er ist unrein. Er soll abgesondert wohnen, außerhalb des Lagers soll er sich aufhalten.

 

 

 

 

 

07.02.2021

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (1,29-39): Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus

29 Sie verließen sogleich die Synagoge und gingen zusammen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas. 30 Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen sogleich mit Jesus über sie 31 und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf. Da wich das Fieber von ihr und sie diente ihnen. 32 Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus. 33 Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt 34 und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu sagen, dass sie wussten, wer er war. 35 In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten. 36 Simon und seine Begleiter eilten ihm nach, 37 und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm: Alle suchen dich. 38 Er antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort verkünde; denn dazu bin ich gekommen. 39 Und er zog durch ganz Galiläa, verkündete in ihren Synagogen und trieb die Dämonen aus.


 

Ist im Koran von Mohammed auch nur eine einzige Krankenheilung oder Dämonenaustreibung berichtet?!


Zweite Lesung aus dem ersten Korintherbrief (9,16-23): Das Beispiel des Apostels Paulus

Wenn ich nämlich das Evangelium verkünde, gebührt mir deswegen kein Ruhm; denn ein Zwang liegt auf mir. Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde! 17 Wäre es mein freier Entschluss, so erhielte ich Lohn. Wenn es mir aber nicht freisteht, so ist es ein Dienst, der mir anvertraut wurde. 18 Was ist nun mein Lohn? Dass ich unentgeltlich verkünde und so das Evangelium bringe und keinen Gebrauch von meinem Anrecht aus dem Evangelium mache. 19 Obwohl ich also von niemandem abhängig bin, habe ich mich für alle zum Sklaven gemacht, um möglichst viele zu gewinnen. 20 Den Juden bin ich ein Jude geworden, um Juden zu gewinnen; denen, die unter dem Gesetz stehen, bin ich, obgleich ich nicht unter dem Gesetz stehe, einer unter dem Gesetz geworden, um die zu gewinnen, die unter dem Gesetz stehen. 21 Den Gesetzlosen bin ich sozusagen ein Gesetzloser geworden - nicht als ein Gesetzloser vor Gott, sondern gebunden an das Gesetz Christi - , um die Gesetzlosen zu gewinnen. 22 Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, um die Schwachen zu gewinnen. Allen bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten. 23 Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an seiner Verheißung teilzuhaben.

Solch einen missionarischen Eifer und Einsatz brauchen wir Christen heute wieder - gerade gegenüber den Muslimen!


Erste Lesung aus dem Buch Hiob (7,1-7): Not des Lebens

1 Ist nicht Kriegsdienst des Menschen Leben auf der Erde? Sind nicht seine Tage die eines Tagelöhners? 2 Wie ein Knecht ist er, der nach Schatten lechzt, wie ein Tagelöhner, der auf seinen Lohn wartet. 3 So wurden Monde voll Enttäuschung mein Erbe und Nächte voller Mühsal teilte man mir zu. 4 Lege ich mich nieder, sage ich: Wann darf ich aufstehn? Wird es Abend, bin ich gesättigt mit Unrast, bis es dämmert. 5 Mein Leib ist gekleidet in Maden und Schorf, meine Haut schrumpft und eitert. 6 Schneller als das Weberschiffchen eilen meine Tage, sie gehen zu Ende, ohne Hoffnung. 7 Denk daran, dass mein Leben nur ein Hauch ist! Nie mehr schaut mein Auge Glück.

 

 

 

 

 

24.01.2021

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (1,14-20): Die Verkündigung des Evangeliums vom Reich Gottes

14 Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes 15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium! 16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer. 17 Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. 18 Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach. 19 Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her. 20 Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.

Jesus macht seine Nachfolger zu Menschenfischern, Mohammed seine zu Menschenschlächtern.


 


Erste Lesung aus dem Buch Jona (3,1-5.10)

1 Das Wort des HERRN erging zum zweiten Mal an Jona: 2 Mach dich auf den Weg und geh nach Ninive, der großen Stadt, und rufe ihr all das zu, was ich dir sagen werde! 3 Jona machte sich auf den Weg und ging nach Ninive, wie der HERR es ihm befohlen hatte. Ninive war eine große Stadt vor Gott; man brauchte drei Tage, um sie zu durchqueren. 4 Jona begann, in die Stadt hineinzugehen; er ging einen Tag lang und rief: Noch vierzig Tage und Ninive ist zerstört! 5 Und die Leute von Ninive glaubten Gott. Sie riefen ein Fasten aus und alle, Groß und Klein, zogen Bußgewänder an.(...) 10 Und Gott sah ihr Verhalten; er sah, dass sie umkehrten und sich von ihren bösen Taten abwandten. Da reute Gott das Unheil, das er ihnen angedroht hatte, und er tat es nicht.

Für den Islam ist es aufgrund seiner (falschen) Voluntarismus-Lehre nahezu undenkbar, den absoluten und alles schon vorherbestimmt habenden WILLEN Gottes durch menschliches Zutun quasi zu "beeinflussen" oder gar zu ändern. Der BIBLISCHE GOTT dagegen ist zum (ergebnisoffenen) Austausch und Gespräch, ja zum Miteinander statt einfach nur einseitigen Von-Oben-Herab, fähig und bereit. Man nennt so etwas BEZIEHUNG...  


Zweite Lesung aus dem ersten Korintherbrief (7,29-31): Unsere Zeit ist kurz ind er vergänglichen Welt.

29 Denn ich sage euch, Brüder: Die Zeit ist kurz. Daher soll, wer eine Frau hat, sich in Zukunft so verhalten, als habe er keine, 30 wer weint, als weine er nicht, wer sich freut, als freue er sich nicht, wer kauft, als würde er nicht Eigentümer, 31 wer sich die Welt zunutze macht, als nutze er sie nicht; denn die Gestalt dieser Welt vergeht.
 

 

 

 

 

17.01.2021

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (1,35-42): Die Berufung der ersten Jünger

35 Am Tag darauf stand Johannes wieder dort und zwei seiner Jünger standen bei ihm. 36 Als Jesus vorüberging, richtete Johannes seinen Blick auf ihn und sagte: Seht, das Lamm Gottes! 37 Die beiden Jünger hörten, was er sagte, und folgten Jesus. 38 Jesus aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten, sagte er zu ihnen: Was sucht ihr? Sie sagten zu ihm: Rabbi - das heißt übersetzt: Meister - , wo wohnst du? 39 Er sagte zu ihnen: Kommt und seht! Da kamen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde. 40 Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer der beiden, die das Wort des Johannes gehört hatten und Jesus gefolgt waren. 41 Dieser traf zuerst seinen Bruder Simon und sagte zu ihm: Wir haben den Messias gefunden - das heißt übersetzt: Christus. 42 Er führte ihn zu Jesus. Jesus blickte ihn an und sagte: Du bist Simon, der Sohn des Johannes, du sollst Kephas heißen, das bedeutet: Petrus, Fels.
 

 

Ja... Petrus war nicht der "erste" Jünger, sondern "erst" der wohl dritte, und sein Bruder Andreas einer der beiden ersten bzw. wohl der erste. Das ändert aber nichts daran, dass Jesus eben den Petrus zum "Fels" und damit späteren Apostelfürsten (und letztlich ersten "Papst") machte und nicht Andreas. Der sich von Andreas ableitende Anspruch der Orthodoxie auf DIE "wahre" Kirche Christi geht daher diesbezüglich fehl (, auch wenn sie sich ansonsten rein theologisch in fast nichts von der Katholischen Kirche unterscheidet,), denn nicht zeitliche Abläufe, sondern allein BERUFUNGEN durch den HERRN sind das Kriterium dafür, ob und ggfs. wer und was jemand ist. 


Erste Lesung aus dem ersten Buch Samuel (3,3-10.19): Samuels Berufung

3 Die Lampe Gottes war noch nicht erloschen und Samuel schlief im Tempel des HERRN, wo die Lade Gottes stand. 4 Da rief der HERR den Samuel und Samuel antwortete: Hier bin ich. 5 Dann lief er zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen. Geh wieder schlafen! Da ging er und legte sich wieder schlafen. 6 Der HERR rief noch einmal: Samuel! Samuel stand auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen, mein Sohn. Geh wieder schlafen! 7 Samuel kannte den HERRN noch nicht und das Wort des HERRN war ihm noch nicht offenbart worden. 8 Da rief der HERR den Samuel wieder, zum dritten Mal. Er stand auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Da merkte Eli, dass der HERR den Knaben gerufen hatte. 9 Eli sagte zu Samuel: Geh, leg dich schlafen! Wenn er dich ruft, dann antworte: Rede, HERR; denn dein Diener hört. Samuel ging und legte sich an seinem Platz nieder. 10 Da kam der HERR, trat heran und rief wie die vorigen Male: Samuel, Samuel! Und Samuel antwortete: Rede, denn dein Diener hört(...). 19 Samuel wuchs heran und der HERR war mit ihm und ließ keines von all seinen Worten zu Boden fallen.

HÖREN wir es überhaupt, wenn GOTT uns ruft? Und falls wir es hören, NEHMEN wir den Ruf auch innerlich an? Und falls wir ihn annehmen, ANTWORTEN wir dem HERRN auch in Wort und Tat oder machen wir doch nur alles so weiter wie bisher und IGNORIEREN Gott einfach??


Zweite Lesung aus dem zweiten Korintherbrief (6,13-20): Unzucht und christliche Freiheit

13 Die Speisen sind für den Bauch da und der Bauch für die Speisen; Gott wird beide vernichten. Der Leib ist aber nicht für die Unzucht da, sondern für den Herrn und der Herr für den Leib. 14 Gott hat den Herrn auferweckt; er wird durch seine Macht auch uns auferwecken. 15 Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Darf ich nun die Glieder Christi nehmen und zu Gliedern einer Dirne machen? Auf keinen Fall! 16 Oder wisst ihr nicht: Wer sich an eine Dirne bindet, ist ein Leib mit ihr? Denn es heißt: Die zwei werden ein Fleisch sein. 17 Wer sich dagegen an den Herrn bindet, ist ein Geist mit ihm. 18 Meidet die Unzucht! Jede Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib. 19 Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst; 20 denn um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden. Verherrlicht also Gott in eurem Leib!

Ein hartes, aber doch sehr WAHRES WORT, das gerade unsere HEUTIGE ZEIT und besonders das WESTLICHE CHRISTENTUM ins MARK trifft, wenn wir auf den hoch- und übersexualisierten Lebensstil unserer "(post)modernen Gesellschaft" schauen!

 


 

 

 

10.01.2021 TAUFE des HERRN

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (1,7-11): Die Taufe Jesu

Er verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen. 8 Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen. 9 Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazaret in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen. 10 Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam. [2] 11 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.


 

Jesus lässt sich taufen, obwohl er als Gottessohn gar keine Sünde hat, weil er sich GANZ in die MENSCHENNATUR hineinbegeben und sich mit dem sündigen Menschen identifizieren will, um ihn gerade so später von innen her komplett zu reinigen. Das Herabkommen des HEILIGEN GEISTES auf ihn und seine Bestätigung als GOTTESSOHN durch den himmlischen VATER ist kein "Berufungsereignis", sondern ein OFFENBARUNGSEREIGNIS für die Welt, damit sie glaubt, dass er der GÖTTLICHE SOHN ist. Zugleich ist es auch das vielleicht deutlichste erstmalige OFFENBARWERDEN der HEILIGEN DREIFALTIGKEIT und ihres "perichoretischen" Zusammenspiels nach außen hin sowie die "unblutige Vorwegnahme" des (für unsere Erlösung notwendigen) Leidensweges und Kreuzestodes Christi und damit auch ein Vorausbild unserer eigenen Taufe, die aber deutlich mehr sein wird als die reine "Umkehrtaufe" bei Johannes.  


Zweite Lesung aus dem ersten Johannesbrief (5,1-9: Der Glaube an den Gottessohn als Sieg über die Welt

1 Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott gezeugt und jeder, der den Vater liebt, liebt auch den, der aus ihm gezeugt ist. 2 Daran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben: wenn wir Gott lieben und seine Gebote erfüllen. 3 Denn darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. 4 Denn alles, was aus Gott gezeugt ist, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube. 5 Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist? 6 Dieser ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist: Jesus Christus. Er ist nicht nur im Wasser gekommen, sondern im Wasser und im Blut. Und der Geist ist es, der Zeugnis ablegt; denn der Geist ist die Wahrheit. 7 Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen: [1] 8 der Geist, das Wasser und das Blut; und diese drei sind eins. 9 Wenn wir von Menschen ein Zeugnis annehmen, so ist das Zeugnis Gottes größer; denn das ist das Zeugnis Gottes: Er hat Zeugnis abgelegt von seinem Sohn.

Siegen wird nicht nur, wer allgemein irgendwas glaubt, sondern daran, dass JESUS der GOTTESSOHN ist! Das müssen wir den MUSLIMEN in aller Klarheit, Deutlichkeit und Ehrlichkeit SAGEN, denn davon ist der islamische Glaube GALAXIEN entfernt!


Erste Lesung aus dem Buch Jesaja (55,1-11): Suche Gott und vertraue in die Wirksamkeit seines Wortes!

1 Auf, alle Durstigen, kommt zum Wasser! Die ihr kein Geld habt, kommt, kauft Getreide und esst, kommt und kauft ohne Geld und ohne Bezahlung Wein und Milch! 2 Warum bezahlt ihr mit Geld, was euch nicht nährt, und mit dem Lohn eurer Mühen, was euch nicht satt macht? Hört auf mich, dann bekommt ihr das Beste zu essen und könnt euch laben an fetten Speisen! 3 Neigt euer Ohr und kommt zu mir, hört und ihr werdet aufleben! Ich schließe mit euch einen ewigen Bund: Die Erweise der Huld für David sind beständig. 4 Siehe, ich habe ihn zum Zeugen für die Völker gemacht, zum Fürsten und Gebieter der Nationen. 5 Siehe, eine Nation, die du nicht kennst, wirst du rufen und eine Nation, die dich nicht kannte, eilt zu dir, um des HERRN, deines Gottes, des Heiligen Israels willen, weil er dich herrlich gemacht hat. 6 Sucht den HERRN, er lässt sich finden, ruft ihn an, er ist nah! 7 Der Frevler soll seinen Weg verlassen, der Übeltäter seine Pläne. Er kehre um zum HERRN, damit er Erbarmen hat mit ihm, und zu unserem Gott; denn er ist groß im Verzeihen. 8 Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege - Spruch des HERRN. 9 So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken. 10 Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, ohne die Erde zu tränken und sie zum Keimen und Sprossen zu bringen, dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, 11 so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, ohne zu bewirken, was ich will, und das zu erreichen, wozu ich es ausgesandt habe.

Haben WIR CHRISTEN dieses Vertrauen trotz Islamisierung, Corona und unserer wankenden "Führungsmacht" USA noch? Jetzt ist DIE Gelegenheit, vom FALSCHEN VERTRAUEN in IRDISCHE SICHERUNGEN, INSTITUTIONEN und MÄCHTE abzurücken und ALLES VERTRAUEN wieder ALLEIN IN GOTT zu setzen!

 

 

 

 

 

06.01.2021 ERSCHEINUNG des HERRN bzw. "DREIKÖNIGSFEST" (ORTHODOXES WEIHNACHTEN)

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus (2,1-12): Die Weisen aus dem Morgenland und der Stern

1 Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, siehe, da kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem 2 und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. 3 Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. 4 Er ließ alle Hohepriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle. 5 Sie antworteten ihm: in Betlehem in Judäa; denn so steht es geschrieben bei dem Propheten: 6 Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel. 7 Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. 8 Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach dem Kind; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige! 9 Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und siehe, der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. 10 Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. 11 Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. 12 Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

 

 

Dass dieser "STERN" eine astronomische REALITÄT war, dessen durfte die Menschheit ja gerade erst vor zwei Wochen "wieder" Zeuge werden, als die planetarische ENGSTELLUNG von JUPITER und SATURN für einige Tage am frühen Abendhimmel zu sehen war. Eigentlich ein sehr großer SEGEN für unsere Generation, denn das letzte Mal war diese seltene kosmische Konstellation vor 400 Jahren (zur Zeit Keplers) zu sehen und das nächste Mal wird sie erst wieder in 60 Jahren zu sehen sein!

Umso erstaunlicher, dass diese Erscheinung (, auch wenn sie zu unserer Zeit und vor allem in unseren Breitengraden bei weitem nicht so eindrucksvoll war wie damals in der Wüste, wo zudem das sog. "Zodiakallicht" auch noch einen punktuellen "Scheinwerfereffekt" auf der Erde erzeugen konnte,) so gut wie NIEMANDEN INTERESSIERT hat, auch viele "CHRISTEN" nicht! Ist das nicht ein (weiteres) Alarmzeichen bezüglich unseres "Glaubens" und unserer "Hoffnung"?

Vielleicht wird es die Menschheit ja auch gar nicht einmal interessieren, wenn eines Tages dann auch CHRISTUS selbst wie vorhergesagt "auf den Wolken des Himmels" ERSCHEINEN wird!!! Derartiges hat allerdings der HERR selbst schon "vorausgeahnt": "Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde (noch) Glauben vorfinden?", fragt er (uns) in Lk 18,8...         


Zweite Lesung aus dem Epheserbrief (3,2-6): Paulus, Verkünder des weltweiten Evangeliums

2 Ihr habt doch gehört, welches Amt die Gnade Gottes mir für euch verliehen hat. 3 Durch eine Offenbarung wurde mir das Geheimnis kundgetan, wie ich es soeben kurz beschrieben habe. 4 Wenn ihr das lest, könnt ihr erkennen, welche Einsicht in das Geheimnis Christi mir gegeben ist. 5 Den Menschen früherer Generationen wurde es nicht kundgetan, jetzt aber ist es seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist offenbart worden: 6 dass nämlich die Heiden Miterben sind, zu demselben Leib gehören und mit teilhaben an der Verheißung in Christus Jesus durch das Evangelium.

Und GENAU dieses hat sich in obigem STERNBILD auch KOSMISCH dargestellt, denn JUPITER galt/gilt als Repräsentant der "HEIDEN" und SATURN als Repräsentant der JUDEN, die bei der Engstellung beider Planeten auch symbolisch im LEIB CHRISTI VEREINT worden sind (, auch wenn diese "Vereinigung" bei weitem noch nicht vollendet ist, wie wir sehen)!


Erste Lesung aus dem Buch Jesaja (60,1-6): Zion als Licht der Völker

1 Steh auf, werde licht, denn es kommt dein Licht und die Herrlichkeit des HERRN geht strahlend auf über dir. [1] 2 Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht strahlend der HERR auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir. 3 Nationen wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz. 4 Erhebe deine Augen ringsum und sieh: Sie alle versammeln sich, kommen zu dir. Deine Söhne kommen von fern, deine Töchter werden auf der Hüfte sicher getragen. 5 Da wirst du schauen und strahlen, dein Herz wird erbeben und sich weiten. Denn die Fülle des Meeres wendet sich dir zu, der Reichtum der Nationen kommt zu dir. 6 Eine Menge von Kamelen bedeckt dich, Hengste aus Midian und Efa. Aus Saba kommen sie alle, Gold und Weihrauch bringen sie und verkünden die Ruhmestaten des HERRN.

Solch schöne, verheißungsvolle und universale Ermutigungen findet man im ganzen Koran nicht!
 

 

 

 

 

03.01.2021

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (1,1-18): Der Prolog

1 Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. 2 Dieses war im Anfang bei Gott. 3 Alles ist durch das Wort geworden und ohne es wurde nichts, was geworden ist. [1] 4 In ihm war Leben und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. [2] 6 Ein Mensch trat auf, von Gott gesandt; sein Name war Johannes. 7 Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. 8 Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. 9 Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. 10 Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. 11 Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12 Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, 13 die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. 14 Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. 15 Johannes legt Zeugnis für ihn ab und ruft: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war. 16 Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade. 17 Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus. 18 Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.


 

Der Johannes-Prolog sagt alles: JESUS ist MENSCH gewordener SOHN GOTTES von Ewigkeit her!
Da hat ein über 500 Jahre später noch hinterherzuckelnder Möchtegern-Prophet nichts mehr zu melden - und schon gar nichts zu "korrigieren"! Interessanterweise finden sich im Koran sogar Fragmente des Johannes-Prologs (Jesus als "Wort Allahs"), die aber im Islam natürlich anders interpretiert (, um nicht zu sagen manipuliert) werden.


Zweite Lesung aus dem Epheserbrief (1,3-6.15-19): Loblied auf den Heilsplan Gottes

3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel. 4 Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Grundlegung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor ihm. 5 Er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und zu ihm zu gelangen nach seinem gnädigen Willen, 6 zum Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn.(...) Darum höre ich nicht auf, für euch zu danken, wenn ich in meinen Gebeten an euch denke; denn ich habe von eurem Glauben an Jesus, den Herrn, und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört. 17 Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt. 18 Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt 19 und wie überragend groß seine Macht sich an uns, den Gläubigen, erweist durch das Wirken seiner Kraft und Stärke.

Sehr schön, wie hier bereits das göttliche Zusammenspiel der HEILIGEN DREIFALTIGKEIT angedeutet wird.
Die tiefere theologische Erfassung derselben wird freilich erst die kommenden Jahrhunderte erfolgen...


Erste Lesung aus dem Buch Jesus Sirach (24,1f.8-12): Lob der Weisheit

1 Die Weisheit lobt sich selbst und inmitten ihres Volkes rühmt sie sich. 2 In der Versammlung des Höchsten öffnet sie ihren Mund und in Gegenwart seiner Macht rühmt sie sich: (...) 8 Da gebot mir der Schöpfer des Alls, der mich schuf, ließ mein Zelt einen Ruheplatz finden. Er sagte: In Jakob schlag dein Zelt auf und in Israel sei dein Erbteil! 9 Vor der Ewigkeit, von Anfang an, hat er mich erschaffen und bis in Ewigkeit vergehe ich nicht. 10 Im heiligen Zelt diente ich vor ihm, so wurde ich auf dem Zion fest eingesetzt. 11 In der Stadt, die er ebenso geliebt hat, ließ er mich Ruhe finden, in Jerusalem ist mein Machtbereich, 12 ich schlug Wurzeln in einem ruhmreichen Volk, im Anteil des Herrn, seines Erbteils.


Die schon im AT personifizierte (, aber noch nicht als "eigene" göttliche Person verstandene) "WEISHEIT" wird im NT auf JESUS CHRISTUS als ewigen SOHN GOTTES übertragen bzw. mit diesem "gleichgesetzt".



 

 

 

 

01.01.2021 NEUJAHR - HOCHFEST der GOTTESMUTTER MARIA (Ende der Weihnachtsoktav)

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas (2,16-21)

16 So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. 17 Als sie es sahen, erzählten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. 18 Und alle, die es hörten, staunten über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. 19 Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen. 20 Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war. 21 Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, bevor das Kind im Mutterleib empfangen war.

Nahezu gebetsmühlenartig wird im "interreligiösen Dialog" mit dem Islam die hohe "gemeinsame" VEREHRUNG MARIENS durch Christen und Muslime hervorgehoben. Die Sache hat aber genau den HAKEN, um den es bei dem heutigen Festtag geht: Während das CHRISTENTUM Maria als GOTTESMUTTER verehrt, um damit auszudrücken, dass JESUS wirklich MENSCH GEWORDENER GOTT war/ist, verehrt der ISLAM sie GENAU aus dem GEGENTEILIGEN GRUND lediglich als "MUTTER des ("islamischen Propheten") ISA", um damit auszudrücken, dass Jesus NUR MENSCH war, also "IBN MARYEM" ("Sohn der Maria") und NICHT "IBN ALLAH" (Sohn Gottes)!   


Zweite Lesung aus dem Galaterbrief (4,4-7)

4 Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, 5 damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen. 6 Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, den Geist, der ruft: Abba, Vater. [1] 7 Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; bist du aber Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott.

Für den ISLAM eine unfassbare und mit TODESSTRAFE belegte LÄSTERUNG, GOTT "VATER" zu nennen!!!


Erste Lesung aus dem Buch Numeri (6,22-27): Der Priestersegen

22 Der HERR sprach zu Mose: 23 Sag zu Aaron und seinen Söhnen: So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen: 24 Der HERR segne dich und behüte dich. 25 Der HERR lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig. 26 Der HERR wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Frieden. 27 So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen und ich werde sie segnen.

Diesen wunderschönen priesterlichen Segen hat das Christentum vom Judentum übernommen und praktiziert ihn liturgisch bis zum heutigen Tage! Undenkbar für den Islam, dass ALLAHS "ANGESICHT" über einen MENSCHEN "LEUCHTEN" solle (, ungeachtet dessen, dass der Islam schon gar kein Priestertum kennt)!

 

 

 

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