(Nach katholischer Leseordnung unter Verwendung der Einheitsübersetzung von 2016)




 

23.02.2020

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus (5,38-48): Die neuen "Anti"-Thesen der Bergpredigt II

Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn. 39 Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin! 40 Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel! 41 Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm! 42 Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab! 43 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. [2] 44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, 45 damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. 46 Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? 47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? 48 Seid also vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist!

ISLAMISCHE SCHARIA = ZURÜCKSPULUNG sämtlicher christlicher BERGPREDIGT-Gebote in ihr (von Jesus kritisiertes) GEGENTEIL!    


Erste Lesung aus dem Buch Levitikus (19,1-2.18f): Soziale, liturgische und ethische Einzelbestimmungen

Der HERR sprach zu Mose: 2 Rede zur ganzen Gemeinde der Israeliten und sag zu ihnen: Seid heilig, denn ich, der HERR, euer Gott, bin heilig.(...) An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der HERR. [1] 19 Ihr sollt meine Satzungen bewahren: Unter deinem Vieh sollst du nicht zwei Tiere verschiedener Art sich begatten lassen. Dein Feld sollst du nicht mit zweierlei Arten besäen. Du sollst kein aus zweierlei Fäden gewebtes Kleid anlegen.

Ja... das "höchste Gebot des Christentums" findet sich bereits im "bösen" ALTEN TESTAMENT! Vergeblich aber wird man es im KORAN suchen...


Zweite Lesung aus dem ersten Korintherbrief (3,16-23): Weisheit dieser Welt - Torheit vor Gott

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? 17 Wer den Tempel Gottes zerstört, den wird Gott zerstören. Denn Gottes Tempel ist heilig und der seid ihr. Keiner täusche sich selbst. Wenn einer unter euch meint, er sei weise in dieser Welt, dann werde er töricht, um weise zu werden. 19 Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott. In der Schrift steht nämlich: Er fängt die Weisen in ihrer eigenen List. 20 Und an einer anderen Stelle: Der Herr kennt die Gedanken der Weisen; er weiß, sie sind nichtig. 21 Daher soll sich niemand eines Menschen rühmen. Denn alles gehört euch; 22 Paulus, Apollos, Kephas, Welt, Leben, Tod, Gegenwart und Zukunft: Alles gehört euch; 23 ihr aber gehört Christus und Christus gehört Gott.

Eine MAXIMAL-ZUSAGE exklusiv an CHRISTEN - mit einer vorangegangenen MAXIMAL-FORDERUNG ebenso exklusiv an CHRISTEN! Keine Religion und keine Philosophie dieser Welt haben eine derartige SPANNWEITE und gleichzeitig ein derartiges "inneres" SPANNUNGSVERHÄLTNIS wie der CHRISTLICHE GLAUBE. Als DIE spirituelle "HOCHSPANNUNGSLEITUNG" des Kosmos schlechthin hat er dementsprechend in den vergangenen 2.000 Jahren WELTGESCHICHTLICHE DYNAMIKEN von einer Tragweite und Sprengkraft ausgelöst und entfaltet, die alles andere - inkl. Islam - in den Schatten stellen! Die absurde missmutige Verzagtheit vieler (westlicher) Christen heutzutage steht zu diesen Realitäten in KEINEM VERHÄLTNIS und ist eine LÄSTERUNG des EIGENEN GLAUBENS (wenn nicht sogar des HEILIGEN GEISTES)!! Christen dürfen und sollen (überwiegend) "STOLZ" auf ihre Geschichte und das Hervorgebrachte sein und brauchen sie (und sich) nicht zu "verstecken"!!!

  
 

 

 

 

16.02.2020

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus (5,17-37): Die neuen "Anti"-Thesen der Bergpredigt

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben! Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. 18 Amen, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. 19 Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich. 20 Darum sage ich euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.
21
 
Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemanden tötet, soll dem Gericht verfallen sein.
22 Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein. 23 Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, 24 so lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe! 25 Schließ ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist! Sonst wird dich dein Gegner vor den Richter bringen und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben und du wirst ins Gefängnis geworfen. 26 Amen, ich sage dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast. [1] 27 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. 28 Ich aber sage euch: Jeder, der eine Frau ansieht, um sie zu begehren, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. 29 Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. 30 Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle kommt. 31 Ferner ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt, muss ihr eine Scheidungsurkunde geben. 32 Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch. 33 Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst keinen Meineid schwören, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast. 34 Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron, 35 noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs! 36 Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören; denn du kannst kein einziges Haar weiß oder schwarz machen. 37 Eure Rede sei: Ja ja, nein nein; was darüber hinausgeht, stammt vom Bösen.

Mohammed wird diese "größere Gerechtigkeit" von Jesu Bergpredigt 600 Jahre später wieder in tief archaische Gesetzlichkeit zurückversetzen (wollen). Und gemäß der vielen in sich widersprüchlichen Koranverse scheint seine "Rede" auch nicht "ja, ja" oder "nein, nein", sondern vielmehr "ja, ja UND nein, nein" (zum selben Sachverhalt) gewesen zu sein...


Zweite Lesung aus dem ersten Korintherbrief (2,6-10): Paulus, Verkünder der Weisheit Gottes

Und doch verkünden wir Weisheit unter den Vollkommenen, aber nicht Weisheit dieser Welt oder der Machthaber dieser Welt, die einst entmachtet werden. 7 Vielmehr verkünden wir das Geheimnis der verborgenen Weisheit Gottes, die Gott vor allen Zeiten vorausbestimmt hat zu unserer Verherrlichung. 8 Keiner der Machthaber dieser Welt hat sie erkannt; denn hätten sie die Weisheit Gottes erkannt, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt. 9 Nein, wir verkünden, wie es in der Schrift steht, was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was in keines Menschen Herz gedrungen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben. 10 Uns aber hat es Gott enthüllt durch den Geist. Der Geist ergründet nämlich alles, auch die Tiefen Gottes.

Und deswegen können auch NUR DIE, denen dieser "GEIST" durch den SOHN vom VATER aus authentisch und exklusiv GESENDET worden ist, die "Tiefen" dieses DREIFALTIGEN GOTTES "ergründen" - nämlich die CHRISTEN!


Erste Lesung aus dem Buch Jesus Sirach (15,15-20): Der freie Wille des Menschen

Wenn du willst, wirst du die Gebote bewahren und die Treue, um wohlgefällig zu handeln. [2] 16 Er hat dir Feuer und Wasser vorgelegt, was immer du erstrebst, danach wirst du deine Hand ausstrecken. 17 Vor den Menschen liegen Leben und Tod, was immer ihm gefällt, wird ihm gegeben. 18 Denn groß ist die Weisheit des Herrn, stark an Kraft ist er und sieht alles. 19 Seine Augen sind auf denen, die ihn fürchten, und er kennt jede Tat des Menschen. 20 Keinem befahl er, gottlos zu sein, und er erlaubte keinem zu sündigen.

 

 

 

 

 

09.02.2020

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus (5, 13-16): Christen sind das Salz und das Licht der Welt.

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr, außer weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden. 14 Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. 15 Man zündet auch nicht eine Leuchte an und stellt sie unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; dann leuchtet sie allen im Haus. 16 So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.

 

 

Nicht prahlerische Selbstdarstellung ist hier gemeint, sondern Darstellung der vom HERRN empfangenen GÖTTLICHEN GNADE - und zwar zum LOBPREIS GOTTES und zur INSPIRATION der MITMENSCHEN! Sein Licht (gegenüber der Welt) unter den Scheffel zu stellen, hat also nichts mit (wahrer) Demut zu tun, sondern VERDUNKELT vielmehr die HERRLICHKEIT des HERRN und hat daher auch eine ANTIMISSIONARISCHE Komponente... In DIESEM Punkt können sich viele europäische (und vor allem deutsche) Katholiken durchaus ein Beispiel an AMERIKANISCHEN EVANGELIKALEN nehmen.


Zweite Lesung aus dem ersten Korintherbrief (2, 1-5)

Auch ich kam nicht zu euch, Brüder und Schwestern, um glänzende Reden oder gelehrte Weisheit vorzutragen, sondern um euch das Geheimnis Gottes zu verkünden. [1] 2 Denn ich hatte mich entschlossen, bei euch nichts zu wissen außer Jesus Christus, und zwar als den Gekreuzigten. 3 Zudem kam ich in Schwäche und in Furcht, zitternd und bebend zu euch. 4 Meine Botschaft und Verkündigung war nicht Überredung durch gewandte und kluge Worte, sondern war mit dem Erweis von Geist und Kraft verbunden, 5 damit sich euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stützte, sondern auf die Kraft Gottes.

Paulus erklärt, WIE man "SALZ" und "LICHT" ist - und wie nicht.


Erste Lesung aus dem Buch Jesaja (58, 7-10)

Bedeutet es nicht, dem Hungrigen dein Brot zu brechen, obdachlose Arme ins Haus aufzunehmen, wenn du einen Nackten siehst, ihn zu bekleiden und dich deiner Verwandtschaft nicht zu entziehen? 8 Dann wird dein Licht hervorbrechen wie das Morgenrot und deine Heilung wird schnell gedeihen. Deine Gerechtigkeit geht dir voran, die Herrlichkeit des HERRN folgt dir nach. 9 Wenn du dann rufst, wird der HERR dir Antwort geben, und wenn du um Hilfe schreist, wird er sagen: Hier bin ich. Wenn du Unterjochung aus deiner Mitte entfernst, auf keinen mit dem Finger zeigst und niemandem übel nachredest, 10 den Hungrigen stärkst und den Gebeugten satt machst, dann geht im Dunkel dein Licht auf und deine Finsternis wird hell wie der Mittag.



 

 

 

 

02.02.2020 MARIAE LICHTMESS/DARSTELLUNG DES HERRN IM TEMPEL

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas (2, 22-40): Das Zeugnis des Simeon und der Hanna

Als sich für sie die Tage der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung erfüllt hatten, brachten sie das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn darzustellen, 23 wie im Gesetz des Herrn geschrieben ist: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn heilig genannt werden. 24 Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben. 25 Und siehe, in Jerusalem lebte ein Mann namens Simeon. Dieser Mann war gerecht und fromm und wartete auf den Trost Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm. 26 Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Christus des Herrn gesehen habe. 27 Er wurde vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern das Kind Jesus hereinbrachten, um mit ihm zu tun, was nach dem Gesetz üblich war, 28 nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten: 29 Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. 30 Denn meine Augen haben das Heil gesehen, 31 das du vor allen Völkern bereitet hast, 32 ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel. 33 Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden. 34 Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Siehe, dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele zu Fall kommen und aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird, - 35 und deine Seele wird ein Schwert durchdringen. So sollen die Gedanken vieler Herzen offenbar werden. 36 Damals lebte auch Hanna, eine Prophetin, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hoch betagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; 37 nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten. 38 Zu derselben Stunde trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten. 39 Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück. 40 Das Kind wuchs heran und wurde stark, erfüllt mit Weisheit und Gottes Gnade ruhte auf ihm.

 

 

Erneut: Keine auch nur annähernd vergleichbaren Ankündigungen bzw. "Verifikationen" Mohammeds in Bibel UND Koran!
Die Verse 29 bis 32 haben sogar Eingang in das OFFIZIELLE STUNDENGEBET der KIRCHE gefunden und werden auch heute noch - nach nunmehr 2000 Jahren - JEDEN TAG in der nächtlichen KOMPLET im ORIGINALTEXT gebetet!     


Erste Lesung aus dem Buch Maleachi (3,1-4)

Seht, ich sende meinen Boten; er soll den Weg für mich bahnen. Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Bote des Bundes, den ihr herbeiwünscht. Seht, er kommt!, spricht der HERR der Heerscharen. 2 Doch wer erträgt den Tag, an dem er kommt? Wer kann bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer des Schmelzers und wie die Lauge der Walker. 3 Er setzt sich, um das Silber zu schmelzen und zu reinigen: Er reinigt die Söhne Levis, er läutert sie wie Gold und Silber. Dann werden sie dem HERRN die richtigen Opfer darbringen. 4 Und dem HERRN wird das Opfer Judas und Jerusalems angenehm sein wie in den Tagen der Vorzeit, wie in längst vergangenen Jahren.

Eine schöne und überzeugende Ankündigung Jesu auch seitens des LETZTEN ALTTESTAMENTLICHEN PROPHETEN Maleachi


Zweite Lesung aus dem Hebräerbrief (2, 11-18)

Denn er, der heiligt, und sie, die geheiligt werden, stammen alle aus Einem; darum schämt er sich nicht, sie Brüder zu nennen 12 und zu sagen: Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkünden, inmitten der Gemeinde dich preisen; 13 und ferner: Ich will auf ihn mein Vertrauen setzen; und: Siehe, ich und die Kinder, die Gott mir geschenkt hat. 14 Da nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er in gleicher Weise daran Anteil genommen, um durch den Tod den zu entmachten, der die Gewalt über den Tod hat, nämlich den Teufel, 15 und um die zu befreien, die durch die Furcht vor dem Tod ihr Leben lang der Knechtschaft verfallen waren. 16 Denn er nimmt sich keineswegs der Engel an, sondern der Nachkommen Abrahams nimmt er sich an. 17 Darum musste er in allem seinen Brüdern gleich sein, um ein barmherziger und treuer Hohepriester vor Gott zu sein und die Sünden des Volkes zu sühnen. 18 Denn da er gelitten hat und selbst in Versuchung geführt wurde, kann er denen helfen, die in Versuchung geführt werden.

Von Vers 14 bis 17 ist das GESAMTE HEILSEREIGNIS und -GEHEIMNIS JESU CHRISTI auf den PUNKT gebracht! Noch prägnanter geht's nicht...

 

 

 

 

26.01.2020

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus (4,12-23): Himmelreichverkündigung, Umkehr und die ersten Jünger

Als Jesus hörte, dass Johannes ausgeliefert worden war, kehrte er nach Galiläa zurück. 13 Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali. 14 Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: 15 Das Land Sebulon und das Land Naftali, die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, das heidnische Galiläa: 16 Das Volk, das im Dunkel saß, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen. 17 Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. [1] 18 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer. 19 Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. 20 Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach. 21 Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren mit ihrem Vater Zebedäus im Boot und richteten ihre Netze her. Er rief sie 22 und sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten Jesus nach. 23 Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden.


 

Schon bei seinem ersten öffentlichen Wirken stellt Jesus klar, was die zentralen Aufgaben für Kirche und Christentum sein werden: UMKEHR, HIMMELREICH-VERKÜNDIGUNG und "MENSCHEN (für eben dieses Himmelreich) FISCHEN"! Und natürlich ist es kein Zufall, dass einerseits die ersten Jünger zwar gläubige JUDEN, andererseits das Ganze aber ausgerechnet im "HEIDNISCHEN" Galiläa beginnt. Hier deutet sich schon schemenhaft an, was Paulus in der Retrospektive näher interpretieren und auf ein theologisches Fundament stellen wird: Das Geeintsein bzw. Geeintwerden von "Juden und Griechen" (also Menschen, denen die alttestamentliche Offenbarung geschenkt wurde, und denen, die sie (noch) nicht haben,) in dem EINEN Glauben und der EINEN Kirche durch die EINE verbindende Erlösungstat des Gottessohns Jesus Christus am Kreuz! Diese Einung der gesamten Menschheit im LEIB CHRISTI durch den HEILIGEN GEIST zur Verehrung GOTTES des VATERS ist Prozess und Aufgabe bis zum heutigen Tage, und keine "Political Correctness" darf und wird uns je davon abhalten!     


Erste Lesung aus dem Buch Jesaja (8,23 - 9,3): Geburt und Thronnamen des messianischen Herrschers

Wie er in früherer Zeit das Land Sebulon und das Land Naftali verachtet hat, so hat er später den Weg am Meer zu Ehren gebracht, das Land jenseits des Jordan, das Gebiet der Nationen. Das Volk, das in der Finsternis ging, sah ein helles Licht; über denen, die im Land des Todesschattens wohnten, strahlte ein Licht auf. 2 Du mehrtest die Nation, schenktest ihr große Freude. Man freute sich vor deinem Angesicht, wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird. 3 Denn sein drückendes Joch und den Stab auf seiner Schulter, den Stock seines Antreibers zerbrachst du wie am Tag von Midian.

Zu Mohammed passt diese Prophezeiung gewiss nicht...


Zweite Lesung aus dem ersten Korintherbrief (1,10-17): Mahnung zur Einheit

Ich ermahne euch aber, Brüder und Schwestern, im Namen unseres Herrn Jesus Christus: Seid alle einmütig und duldet keine Spaltungen unter euch; seid vielmehr eines Sinnes und einer Meinung! 11 Es wurde mir nämlich, meine Brüder und Schwestern, von den Leuten der Chloë berichtet, dass es Streitigkeiten unter euch gibt. 12 Ich meine damit, dass jeder von euch etwas anderes sagt: Ich halte zu Paulus - ich zu Apollos - ich zu Kephas - ich zu Christus. 13 Ist denn Christus zerteilt? Wurde etwa Paulus für euch gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft worden? 14 Ich danke Gott, dass ich niemanden von euch getauft habe, außer Krispus und Gaius, 15 sodass keiner sagen kann, ihr seiet auf meinen Namen getauft worden. 16 Ich habe allerdings auch das Haus des Stephanas getauft. Ob ich sonst noch jemanden getauft habe, weiß ich nicht mehr. 17 Denn Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkünden, aber nicht mit gewandten und klugen Worten, damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft gebracht wird.

"Ist denn Christus zerteilt?!", hören wir den (selbst zugleich Jude und Christ seienden) Völkerapostel und Heidenmissionar Paulus angesichts der immer noch bestehenden und höchst ärgerlichen CHRISTENTUMSSPALTUNG in Ost und West sowie katholisch und protestantisch förmlich vom Himmel herabrufen!

 

 

 

 

19.01.2020

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (1, 29-34): Das Zeugnis des Täufers

Am Tag darauf sah er Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt! 30 Er ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der mir voraus ist, weil er vor mir war. 31 Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser, damit er Israel offenbart wird. 32 Und Johannes bezeugte: Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb. 33 Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen und auf ihm bleiben siehst, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft. 34 Und ich habe es gesehen und bezeugt: Dieser ist der Sohn Gottes.

 

 

Das erstmalig öffentlich sichtbare "Berufungs- bzw. Bezeugungsereignis" Jesu als Christus und Gottessohn bei der Johannes-Taufe am Jordan ist zugleich auch die erste öffentlich sichtbare OFFENBARUNG der HEILIGEN DREIFALTIGKEIT - und ihres jetzt nach außen getretenen inneren Zusammenspiels: Der himmlische VATER salbt seinen SOHN mit dem HEILIGEN GEIST. Schon hier ist weitgehend klar: ALLE DREI sind PERSONEN und alle Drei sind GÖTTLICHER NATUR. Da es aber nur EINEN GOTT geben kann, ist die logische Schlussfolgerung: Der EINE GOTT ist in sich DREIFALTIG!

Ein vergleichbares Berufungs- und Bezeugungsereignis fehlt übrigens bei Mohammed völlig...


Erste Lesung aus dem Buch Jesaja (49,3-6): Die Berufung des Gottesknechts

Er sagte zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, an dem ich meine Herrlichkeit zeigen will. 4 Ich aber sagte: Vergeblich habe ich mich bemüht, habe meine Kraft für Nichtiges und Windhauch vertan. Aber mein Recht liegt beim HERRN und mein Lohn bei meinem Gott. 5 Jetzt aber hat der HERR gesprochen, der mich schon im Mutterleib zu seinem Knecht geformt hat, damit ich Jakob zu ihm heimführe und Israel bei ihm versammelt werde. So wurde ich in den Augen des HERRN geehrt und mein Gott war meine Stärke. 6 Und er sagte: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen. Ich mache dich zum Licht der Nationen; damit mein Heil bis an das Ende der Erde reicht.

Schon hier kündigt sich an, dass der erwartete (wahre) MESSIAS zum einen in MENSCHLICHER GESTALT erscheinen und zum anderen RETTER nicht nur Israels, sondern der GANZEN WELT sein wird!   


Zweite Lesung aus dem ersten Korintherbrief (1,1-3)

Paulus, durch Gottes Willen berufener Apostel Christi Jesu, und der Bruder Sosthenes 2 an die Kirche Gottes, die in Korinth ist - die Geheiligten in Christus Jesus, die berufenen Heiligen - , mit allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christus überall anrufen, bei ihnen und bei uns. 3 Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!





 

 

 

06.01.2020 ERSCHEINUNG DES HERRN, "HEILIGE DREI KÖNIGE" (=ORTHODOXES WEIHNACHTSFEST)

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus (2,1-12): Die Huldigung der Sterndeuter

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, siehe, da kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem 2 und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. 3 Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. 4 Er ließ alle Hohepriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle. 5 Sie antworteten ihm: in Betlehem in Judäa; denn so steht es geschrieben bei dem Propheten: 6 Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel. 7 Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. 8 Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach dem Kind; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige! 9 Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und siehe, der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. 10 Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. 11 Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. 12 Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land."

 

 

Zur weit verbreiteten Annahme, den "Stern von Bethlehem" habe es gar nicht gegeben bzw. dieser sei nur "geistlich" zu verstehen, zitieren wir Interessantes aus dem Aufsatz "Gedeutete, konzentrierte Geschichte - Benedikt XVI. und die Geburt Jesu in Bethlehem" des Theologen Rainer Riesner:

"...Beim Stern von Bethlehem folgt Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. der Deutung des langjährigen Professors für Theoretische Astronomie an der Universität Wien Konradin Ferrari d' Occhieppo: Danach hätte es sich bei dem Stern (...) um den PLANETEN JUPITER gehandelt, der im Jahr 7 v. Chr. (Anm. d. Red.: Unsere christliche Zeitrechnung ist aufgrund eines Rechenfehlers des Mönches Dionysius Exiguus um ca. 7 Jahre "zu spät") dreimal beim Sternbild der Fische in KONJUNKTION (ENGSTELLUNG) MIT dem Planeten SATURN zu sehen war. Dieses astronomische Großereignis fand in der Antike erhebliche Aufmerksamkeit und auch deshalb ist diese Erklärung weiter ernsthaft zu erwägen. Benedikt ging nicht auf ein astronomisches Phänomen ein, das den "Stern" in besonderer Weise mit Bethlehem verbindet, nämlich das sog. "ZODIAKALLICHT".(...) Von Jupiter schien ein Lichtstrom auszugehen, welcher nach unten hin zugleich breiter und heller wurde. Deutlich hoben sich von der Basis des Lichtkegels die Umrisse der Hügelkette und beim Näherkommen auch die flachen Dächer einzelner Häuser von Bethlehem ab. Vom Einbruch der Dunkelheit an bis zu dem mehr als zwei Stunden späteren Aufgang des Mondes wies die Achse des Lichtkegels beständig auf dieselbe Stelle des Horizonts und zeichnete dadurch einen kleinen Teil der Ortschaft, zuletzt vielleicht sogar ein bestimmtes Haus vor den umliegenden aus. Es ergab sich der Anschein, als wäre der Stern stehengeblieben über der Stelle, wo das Kind war". Die chronologische Kongruenz zwischen den astronomischen Phänomenen des Jahres 7 v. Chr. und dem möglichen Zeitraum eines herodianischen Zensus (s. o.) erscheint beachtenswert..."

Wir sehen also: Auch die kosmischen Zeichen der Geburt Jesu können sich durchaus so abgespielt haben, wie die Bibel sie schildert!             
 


 


Erste Lesung aus dem Buch Jesaja (60,1-6): Zion als Licht der Völker

Steh auf, werde licht, denn es kommt dein Licht und die Herrlichkeit des HERRN geht strahlend auf über dir. [1] 2 Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht strahlend der HERR auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir. 3 Nationen wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz. 4 Erhebe deine Augen ringsum und sieh: Sie alle versammeln sich, kommen zu dir. Deine Söhne kommen von fern, deine Töchter werden auf der Hüfte sicher getragen. 5 Da wirst du schauen und strahlen, dein Herz wird erbeben und sich weiten. Denn die Fülle des Meeres wendet sich dir zu, der Reichtum der Nationen kommt zu dir. 6 Eine Menge von Kamelen bedeckt dich, Hengste aus Midian und Efa. Aus Saba kommen sie alle, Gold und Weihrauch bringen sie und verkünden die Ruhmestaten des HERRN.


Zweite Lesung aus dem Epheserbrief (3,2-6): Paulus, Verkünder des weltweiten Evangeliums

Ihr habt doch gehört, welches Amt die Gnade Gottes mir für euch verliehen hat. 3 Durch eine Offenbarung wurde mir das Geheimnis kundgetan, wie ich es soeben kurz beschrieben habe. 4 Wenn ihr das lest, könnt ihr erkennen, welche Einsicht in das Geheimnis Christi mir gegeben ist. 5 Den Menschen früherer Generationen wurde es nicht kundgetan, jetzt aber ist es seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist offenbart worden: 6 dass nämlich die Heiden Miterben sind, zu demselben Leib gehören und mit teilhaben an der Verheißung in Christus Jesus durch das Evangelium.

 


 

 

 


05.01.2020

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (1,1-18): Prolog

Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. 2 Dieses war im Anfang bei Gott. 3 Alles ist durch das Wort geworden und ohne es wurde nichts, was geworden ist. [1] 4 In ihm war Leben und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. [2] 6 Ein Mensch trat auf, von Gott gesandt; sein Name war Johannes. 7 Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. 8 Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. 9 Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. 10 Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. 11 Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12 Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, 13 die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. 14 Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. 15 Johannes legt Zeugnis für ihn ab und ruft: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war. 16 Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade. 17 Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus. 18 Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.

Und wenn der Islam sich noch so sehr dagegen sträubt: DIES ist die WAHRHEIT! Nehmt sie an, und sie wird Euch FREI machen! :-)

 

 


Erste Lesung aus dem Buch Jesus Sirach (24,1-12): Lob der Weisheit

Der Weisheit Lobpreis Die Weisheit lobt sich selbst und inmitten ihres Volkes rühmt sie sich. 2 In der Versammlung des Höchsten öffnet sie ihren Mund und in Gegenwart seiner Macht rühmt sie sich: 3 Ich ging aus dem Mund des Höchsten hervor und wie Nebel umhüllte ich die Erde. [1] 4 Ich schlug in den Höhen mein Zelt auf und mein Thron stand auf einer Wolkensäule. 5 Den Kreis des Himmels umschritt ich allein und in der Tiefe der Abgründe ging ich umher. 6 Auf den Wogen des Meeres und auf der ganzen Erde, in jedem Volk und in jeder Nation hatte ich Besitz. [2] 7 Bei all diesen suchte ich Ruhe und in wessen Erbteil ich verweilen kann. 8 Da gebot mir der Schöpfer des Alls, der mich schuf, ließ mein Zelt einen Ruheplatz finden. Er sagte: In Jakob schlag dein Zelt auf und in Israel sei dein Erbteil! 9 Vor der Ewigkeit, von Anfang an, hat er mich erschaffen und bis in Ewigkeit vergehe ich nicht. 10 Im heiligen Zelt diente ich vor ihm, so wurde ich auf dem Zion fest eingesetzt. 11 In der Stadt, die er ebenso geliebt hat, ließ er mich Ruhe finden, in Jerusalem ist mein Machtbereich, 12 ich schlug Wurzeln in einem ruhmreichen Volk, im Anteil des Herrn, seines Erbteils.

Ein alttestamentlicher und noch unvollkommener Vorgriff auf den GOTTESSOHN JESUS CHRISTUS


Zweite Lesung aus dem Epheserbrief (1,3-19): Loblied auf den Heilsplan Gottes

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel. 4 Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Grundlegung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor ihm. 5 Er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und zu ihm zu gelangen nach seinem gnädigen Willen, 6 zum Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn. 7 In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade. 8 Durch sie hat er uns reich beschenkt, in aller Weisheit und Einsicht, 9 er hat uns das Geheimnis seines Willens kundgetan, wie er es gnädig im Voraus bestimmt hat in ihm. 10 Er hat beschlossen, die Fülle der Zeiten heraufzuführen, das All in Christus als dem Haupt zusammenzufassen, was im Himmel und auf Erden ist, in ihm. 11 In ihm sind wir auch als Erben vorherbestimmt nach dem Plan dessen, der alles so bewirkt, wie er es in seinem Willen beschließt; 12 wir sind zum Lob seiner Herrlichkeit bestimmt, die wir schon früher in Christus gehofft haben. 13 In ihm habt auch ihr das Wort der Wahrheit gehört, das Evangelium von eurer Rettung; in ihm habt ihr das Siegel des verheißenen Heiligen Geistes empfangen, als ihr zum Glauben kamt. 14 Der Geist ist der erste Anteil unseres Erbes, hin zur Erlösung, durch die ihr Gottes Eigentum werdet, zum Lob seiner Herrlichkeit. Darum höre ich nicht auf, für euch zu danken, wenn ich in meinen Gebeten an euch denke; denn ich habe von eurem Glauben an Jesus, den Herrn, und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört. 17 Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt. 18 Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt 19 und wie überragend groß seine Macht sich an uns, den Gläubigen, erweist durch das Wirken seiner Kraft und Stärke.

Da ist keine Ankündigung eines weiteren "Propheten", schon gar nicht eines Mohammed. "Das SIEGEL der Propheten" ist JESUS!

 

 

 

 

01.01.2020 NEUJAHR, GOTTESMUTTERFEST

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas (2,16-21): Die Beschneidung Jesu

So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. 17 Als sie es sahen, erzählten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. 18 Und alle, die es hörten, staunten über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. 19 Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen. 20 Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war. 21 Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, bevor das Kind im Mutterleib empfangen war.

Passend, dass NEUJAHRSFEST und GOTTESMUTTERFEST ZUSAMMEN gefeiert werden, denn BEIDE markieren einen NEUANFANG - nämlich einen IRDISCHEN und einen HIMMLISCHEN: Mit Neujahr feiern wir den Beginn eines neuen "kosmischen" (Kalender-)Jahres und mit dem Gottesmutterfest den Beginn einer ÜBERWELTLICHEN NEUSCHÖPFUNG, die durch die GEBURT des GOTTMENSCHEN JESUS CHRISTUS in diese Welt getreten ist und an der jeder teilhaben kann, der an ihn glaubt und sich taufen lässt.


Erste Lesung aus dem Buch Numeri (6,22-27): Der Aaron- bzw. Priestersegen

Der HERR sprach zu Mose: 23 Sag zu Aaron und seinen Söhnen: So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen: 24 Der HERR segne dich und behüte dich. 25 Der HERR lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig. 26 Der HERR wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Frieden. 27 So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen und ich werde sie segnen.

Bis zum heutigen Tage wortwörtlich von der KIRCHLICHEN LITURGIE übernommen


Zweite Lesung aus dem Galaterbrief (4,4-7)

Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, 5 damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen. 6 Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, den Geist, der ruft: Abba, Vater. [1] 7 Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; bist du aber Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott.

NIEMALS darf ein Muslim "seinen Allah" VATER rufen - es wäre eine unverzeihliche LÄSTERUNG!

 

 

 

 

 

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