WORT GOTTES

(nach katholischer Leseordnung unter Verwendung der Bibel-Einheitsübersetzung von 2016)





25.07.2021

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (6,1-15): Jesu Brotvermehrung in Galiläa

1 Danach ging Jesus an das andere Ufer des Sees von Galiläa, der auch See von Tiberias heißt. 2 Eine große Menschenmenge folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat. 3 Jesus stieg auf den Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern nieder. 4 Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe. 5 Als Jesus aufblickte und sah, dass so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben? 6 Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wusste, was er tun wollte. 7 Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines Stück bekommen soll. 8 Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm: 9 Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das für so viele? 10 Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer. 11 Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, so viel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen. 12 Als die Menge satt geworden war, sagte er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrig gebliebenen Brocken, damit nichts verdirbt! 13 Sie sammelten und füllten zwölf Körbe mit den Brocken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren. 14 Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll. [1] 15 Da erkannte Jesus, dass sie kommen würden, um ihn in ihre Gewalt zu bringen und zum König zu machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein.

JESU zahlreiche, verschiedenste und gut bezeugte WUNDERTATEN waren (nach Tod, Auferstehung und Himmelfahrt freilich sowie neben ihren geistlichen Metaphern und Aussagen) DER ERWEIS seiner GÖTTLICHKEIT!

Was aber ist mit MOHAMMED? Im Koran sind lediglich die ominöse "Spaltung des Mondes" (, die im Übrigen als "Zauberei" torpediert/entlarvt wurde und darüber hinaus nur ein nutzloses Show-Spektakel wäre,) sowie seine äußerst phantastische "Himmelsreise" mit Flug über die Hölle (augenscheinlich abgekupfert aus dem Buch Henoch) erwähnt, denn schließlich sei ja der KORAN SELBST das ausreichend große "Zeichen" von der Wahrheit seiner Botschaft und Berufung!

Um ihn aber nicht allzu weit hinter Jesus "hinterherhinken" lassen zu müssen und seine "Legitimation" noch nachträglich aufzupolieren, haben verschiedenste "Überlieferer" Jahrhunderte später (!) noch einige "Wundertaten" Mohammeds über Sunna-Hadithe "nachgereicht". Zum einen Teil ist deren Anleihe an biblische Motive und vor allem die Wunder Jesu (vgl. sog. "Speisetischwunder", Wasser- und Speisevermehrungen etc.) und zum anderen Teil ihr Abgleiten ins Märchenhafte (vgl. "sprechender Wolf", "weinende Dattelpalme" usw.) offensichtlich. Auch Mohammeds viermalige "Brustöffnungen" mit "Herz-Entnahme und -Reinigung" durch "Engel Gabriel" sind nicht nur legendenhaft unglaubwürdig, sondern zudem auch "Botschaften", über deren "geistlichen Ursprung und Sinn" man eigentlich nur die Stirn runzeln kann...    


Erste Lesung as dem zweiten Buch der Könige (4,42-44): Wunderbare Speisung

42 Einmal kam ein Mann von Baal-Schalischa und brachte dem Gottesmann Brot von Erstlingsfrüchten, zwanzig Gerstenbrote und frische Körner in einem Beutel. Elischa sagte: Gib es den Leuten zu essen! 43 Doch sein Diener sagte: Wie soll ich das hundert Männern vorsetzen? Elischa aber sagte: Gib es den Leuten zu essen! Denn so spricht der HERR: Man wird essen und noch übrig lassen. 44 Nun setzte er es ihnen vor; und sie aßen und ließen noch übrig, wie der HERR gesagt hatte.

Das AT-VORAUSBILD für die Speisewunder Jesu


Zweite Lesung aus dem Epheserbrief (4,1-6): Aufruf zur Einheit

1 Ich, der Gefangene im Herrn, ermahne euch, ein Leben zu führen, das des Rufes würdig ist, der an euch erging. 2 Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe 3 und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch das Band des Friedens! 4 Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung in eurer Berufung: 5 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, 6 ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.

NIEMALS ist der "KORAN-GOTT" ein "VATER ALLER" sowie "IN ALLEM" - entweder weil er es NICHT KANN oder NICHT WILL (, womit er hinter der Fähigkeit und/oder Größe des biblischen Gottes zurückbleibt und allein schon deswegen NICHT wirklich GOTT sein kann)!

 

 

 

 

18.07.2021

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (6,30-34): Die Menschen folgen dem Boot von Jesus und seinen Jüngern

Die Apostel versammelten sich wieder bei Jesus und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. 31 Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus! Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen. 32 Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. 33 Aber man sah sie abfahren und viele erfuhren davon; sie liefen zu Fuß aus allen Städten dorthin und kamen noch vor ihnen an. 34 Als er ausstieg, sah er die vielen Menschen und hatte Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange.
 



 

Trotz der hinter ihnen liegenden immensen Anstrengungen und der eigentlich überfälligen Ruhepause ließ JESUS sich vom MITLEID mit den Menschen letztlich doch (wieder) übermannen, begab sich zu ihnen und "lehrte sie lange". Wo finden wir Vergleichbares an BARMHERZIGER MENSCHENLIEBE von Mohammed bzw. Allah in Koran und/oder Sunna PRAKTIZIERT (und nicht bloß "belabert")? 


Erste Lesung aus dem Buch Jeremia (23,1-6): Verheißung des Sprosses David

Weh den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen - Spruch des HERRN. 2 Darum - so spricht der HERR, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und sie versprengt und habt euch nicht um sie gekümmert. Jetzt kümmere ich mich bei euch um die Bosheit eurer Taten - Spruch des HERRN. 3 Ich selbst aber sammle den Rest meiner Schafe aus allen Ländern, wohin ich sie versprengt habe. Ich bringe sie zurück auf ihre Weide und sie werden fruchtbar sein und sich vermehren. 4 Ich werde für sie Hirten erwecken, die sie weiden, und sie werden sich nicht mehr fürchten und ängstigen und nicht mehr verloren gehen - Spruch des HERRN. 5 Siehe, Tage kommen - Spruch des HERRN - , da werde ich für David einen gerechten Spross erwecken. Er wird als König herrschen und weise handeln und Recht und Gerechtigkeit üben im Land. 6 In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der HERR ist unsere Gerechtigkeit.

Eine ernste MAHNUNG auch für die HEUTIGEN HIRTEN! Wo sammeln sie die verstreuten Schafe ein?? Wo schützen sie sie vor IRRLEHREN, dem ATHEISMUS und RELATIVISMUS, dem ISLAM und der allgemeinen CORONA-VERUNSICHERUNG?!


Zweite Lesung aus dem Epheserbrief (2,13-18): Versöhnung von Juden und Heiden in Christus

Jetzt aber seid ihr, die ihr einst in der Ferne wart, in Christus Jesus, nämlich durch sein Blut, in die Nähe gekommen. 14 Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile und riss die trennende Wand der Feindschaft in seinem Fleisch nieder. [2] 15 Er hob das Gesetz mit seinen Geboten und Forderungen auf, um die zwei in sich zu einem neuen Menschen zu machen. Er stiftete Frieden 16 und versöhnte die beiden durch das Kreuz mit Gott in einem einzigen Leib. Er hat in seiner Person die Feindschaft getötet. 17 Er kam und verkündete den Frieden: euch, den Fernen, und Frieden den Nahen. 18 Denn durch ihn haben wir beide in dem einen Geist Zugang zum Vater.

Ja, und die CHRISTEN haben diese Versöhnungstat des HERRN auch ANGENOMMEN! Fehlen nur noch die JUDEN...;-)

 

 

 

 

11.07.2021

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (6,7-13): Die Aussendung der Zwölf

7 Er rief die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen Vollmacht über die unreinen Geister 8 und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel, 9 kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen. 10 Und er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst! 11 Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter und schüttelt den Staub von euren Füßen, ihnen zum Zeugnis. 12 Und sie zogen aus und verkündeten die Umkehr. 13 Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.


 

Das ist sozusagen der "GRUNDAUFTRAG" JESU an seine JÜNGER. Um wie viel anders als der Mohammeds! Da gibt es KEINEN einzigen KAMPF-, GEWALT-, EROBERUNGS- und UNTERWERFUNGSBEFEHL wie in Koran und Sunna! Und daran haben sich CHRISTEN auch meistens gehalten bis zum heutigen Tage - und sind DENNOCH zur GRÖSSTEN GLAUBENSGEMEINSCHAFT der WELT geworden, obwohl VON ALLEN SEITEN BEKÄMPFT! Dies kann nur mit der ÜBERNATÜRLICHEN KRAFT GOTTES, die in der KIRCHE wirkt, erklärt werden. Selbst der ISLAM mit all seiner politisch-militärischen Aggression und Strategie hat sie nicht überwunden und wird sie auch NIE ÜBERWINDEN können!


Zweite Lesung aus dem Epheserbrief (1,3-14): Loblied auf den Heilsplan Gottes

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel. 4 Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Grundlegung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor ihm. 5 Er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und zu ihm zu gelangen nach seinem gnädigen Willen, 6 zum Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn. 7 In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade. 8 Durch sie hat er uns reich beschenkt, in aller Weisheit und Einsicht, 9 er hat uns das Geheimnis seines Willens kundgetan, wie er es gnädig im Voraus bestimmt hat in ihm. 10 Er hat beschlossen, die Fülle der Zeiten heraufzuführen, das All in Christus als dem Haupt zusammenzufassen, was im Himmel und auf Erden ist, in ihm. 11 In ihm sind wir auch als Erben vorherbestimmt nach dem Plan dessen, der alles so bewirkt, wie er es in seinem Willen beschließt; 12 wir sind zum Lob seiner Herrlichkeit bestimmt, die wir schon früher in Christus gehofft haben. 13 In ihm habt auch ihr das Wort der Wahrheit gehört, das Evangelium von eurer Rettung; in ihm habt ihr das Siegel des verheißenen Heiligen Geistes empfangen, als ihr zum Glauben kamt. 14 Der Geist ist der erste Anteil unseres Erbes, hin zur Erlösung, durch die ihr Gottes Eigentum werdet, zum Lob seiner Herrlichkeit.

Da der ISLAM KEINE SAKRAMENTE anerkennt und den HEILIGEN GEIST als GÖTTLICHE PERSON LEUGNET, haben MUSLIME auch KEIN wirkliches WISSEN um den TATSÄCHLICHEN WILLEN GOTTES (vgl. Vers 9-11), der nur auf übernatürlichem Wege erkennbar ist. Und dies nicht, weil (der wahre dreifaltige) Gott ihnen denselben nicht mitteilen wollte, sondern weil die (falsche) islamische LEHRE sie selbst davon ausschließt, indem sie ihre Herzen und Hirne zunagelt! Wenn man einen Geschenkkarton eines anderen nicht annimmt, weiß man erstens nicht, was überhaupt drin ist, und zweites kommt man nicht in den Genuss der Sache. So klar und einfach ist das! 


Erste Lesung aus dem Buch Amos (7,12-15): Amos und Amazja

Zu Amos aber sagte Amazja: Seher, geh, flieh ins Land Juda! Iss dort dein Brot und prophezeie dort! 13 In Bet-El darfst du nicht mehr prophezeien; denn das hier ist das königliche Heiligtum und der Reichstempel. 14 Amos antwortete Amazja: Ich bin kein Prophet und kein Prophetenschüler, sondern ich bin ein Viehhirte und veredle Maulbeerfeigen. 15 Aber der HERR hat mich hinter meiner Herde weggenommen und zu mir gesagt: Geh und prophezeie meinem Volk Israel!

 

 

 

 

 

04.07.2021

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (6,1-6): Die Ablehnung Jesu in seiner Heimatstadt Nazareth

1 Von dort brach Jesus auf und kam in seine Heimatstadt; seine Jünger folgten ihm nach. 2 Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die ihm zuhörten, gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Woher hat er das alles? Was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist! Und was sind das für Machttaten, die durch ihn geschehen! 3 Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm. [1] 4 Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends ist ein Prophet ohne Ansehen außer in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie. 5 Und er konnte dort keine Machttat tun; nur einigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie. 6 Und er wunderte sich über ihren Unglauben. Jesus zog durch die benachbarten Dörfer und lehrte.
 

 

Deswegen kommen auch heute (vor allem im säkular-atheistisch geschwängerten Westen) so viele Menschen NICHT zum GLAUBEN und machen KEINE dementsprechenden ERFAHRUNGEN, weil sie GOTT von VORNHEREIN MISSTRAUEN und dem (insbesondere) CHRISTLICHEN Glauben die MAXIMALE SKEPSIS gegenüberbringen! Wer aber schon vornherein HERZ und HIRN VERSCHLOSSEN hat und nur darauf abzielt, seine VORURTEILE BESTÄTIGT zu sehen, der wird NIE ERFAHRUNGEN mit dem HERRN machen. Und genauso wie es damals war, erfährt der christliche Glaube gerade in seinem (einstigen) "HEIMATGEBIET" die größte und schärfste Ablehnung. BETEN wir also darum, dass der HEILIGE GEIST die Herzen und Hirne wieder ÖFFNEN möge, damit die Menschen in JESUS CHRISTUS GOTTVATER erkennen!   


Erste Lesung aus dem Buch Ezechiel (1,28c - 2,5): Die Sendung Ezechiels

Das war das Aussehen der Gestalt der Herrlichkeit des HERRN. Und ich schaute und ich fiel nieder auf mein Angesicht. Da hörte ich die Stimme eines Redenden. Er sagte zu mir: Menschensohn, stell dich auf deine Füße; ich will mit dir reden. [1] 2 Da kam Geist in mich, als er zu mir redete, und er stellte mich auf meine Füße. Und ich hörte den, der mit mir redete. 3 Er sagte zu mir: Menschensohn, ich sende dich zu den Söhnen Israels, zu abtrünnigen Völkern, die von mir abtrünnig wurden. Sie und ihre Väter sind von mir abgefallen, bis zum heutigen Tag. 4 Es sind Söhne mit trotzigem Gesicht und hartem Herzen. Zu ihnen sende ich dich. Du sollst zu ihnen sagen: So spricht GOTT, der Herr. 5 Sie aber: Mögen sie hören oder es lassen - denn sie sind ein Haus der Widerspenstigkeit - , sie werden erkennen müssen, dass mitten unter ihnen ein Prophet war.

Genauso wie damals Israel ist heute fast das gesamte WESTLICHE CHRISTENTUM vom Glauben ABGEFALLEN und wird durch eine ähnlich HARTE ZEIT der LÄUTERUNG hindurchgehen müssen wie damals Israel!


Zweite Lesung aus dem zweiten Korintherbrief (12,7-10): Visionen und Offenbarungen

Damit ich mich wegen der einzigartigen Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Stachel ins Fleisch gestoßen: ein Bote Satans, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe. [1] 8 Dreimal habe ich den Herrn angefleht, dass dieser Bote Satans von mir ablasse. 9 Er aber antwortete mir: Meine Gnade genügt dir; denn die Kraft wird in der Schwachheit vollendet. Viel lieber also will ich mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt. 10 Deswegen bejahe ich meine Ohnmacht, alle Misshandlungen und Nöte, Verfolgungen und Ängste, die ich für Christus ertrage; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.
 

 

 

 

 

20.06.2021

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (4,35-41): Die Stillung des Seesturms durch Jesus

35 Am Abend dieses Tages sagte er zu ihnen: Wir wollen ans andere Ufer hinüberfahren. 36 Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg; und andere Boote begleiteten ihn. 37 Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm und die Wellen schlugen in das Boot, sodass es sich mit Wasser zu füllen begann. 38 Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen? 39 Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich und es trat völlige Stille ein. 40 Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben? [1] 41 Da ergriff sie große Furcht und sie sagten zueinander: Wer ist denn dieser, dass ihm sogar der Wind und das Meer gehorchen?
 

 

Manchmal mag es uns auch so vorkommen, als schliefe Gott, während die Welt unter ihm zusammenzubrechen scheint. Hier hilft nur eins: Ihn "wecken" und um Hilfe bitten! Wenn wir das nicht tun und meinen, wir könnten entweder allein mit geschickten Steuermanövern ALLES SELBST bewältigen oder auch umgekehrt Gott müsse quasi "von Amts wegen" schon von sich aus einschreiten ohne unsere demütige Bitte und unser beherztes Mittun, dann wird er uns über gehöriges "Bauchweh" zeigen, dass es SO EINFACH NICHT GEHT! Und wir haben das Gefühl, dass GENAU DIESES jetzt "im globalen Stil" geschieht - von der Islam- und Migrations-Dauerkrise über die Klimakatastrophe bis hin zum Corona-Crash...

Es ist daher HÖCHSTE ZEIT für die GESAMTE MENSCHHEIT, sich endlich (wie auch schon früher immer wieder) im HEILIGEN GEIST bittend, betend und flehend an den zu wenden, der schon vor 2000 Jahren einfach aufstand und dem Sturm Einhalt gebot: JESUS CHRISTUS als den einzigen SOHN des WAHREN, LEBENDIGEN und RETTENDEN GOTTES, unseres VATERS im HIMMEL! Vorher wird sich an der Misere nichts Grundlegendes ändern - das können wir schon jetzt "prophezeien"...  


Zweite Lesung aus dem zweiten Korintherbrief (5,14-17): Der Dienst der Versöhnung

Denn die Liebe Christi drängt uns, da wir erkannt haben: Einer ist für alle gestorben, also sind alle gestorben. 15 Er ist aber für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr für sich leben, sondern für den, der für sie starb und auferweckt wurde. 16 Also kennen wir von jetzt an niemanden mehr dem Fleische nach; auch wenn wir früher Christus dem Fleische nach gekannt haben, jetzt kennen wir ihn nicht mehr so. 17 Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

Da sie von ihrer islamischen Dogmatik her NICHT "in Christus" sind, können MUSLIME so weit auch nie "neue Schöpfung" sein, sondern bleiben im Archaisch-Irdischen stecken - wie man sowohl im Alltag als auch Weltgeschehen ständig beobachten kann. BETEN wir daher auch für sie verstärkt durch JESUS zum VATER, dass er den HEILIGEN GEIST der Erkenntnis "massenhaft" über sie ausgießen möge, damit ihnen endlich das LICHT des WAHREN GLAUBENS aufgehen und sie aus der DUNKELHEIT herausführen möge!   


Erste Lesung aus dem Buch Hiob (38,1.8-11): Die Schöpfung und ihre Ordnung

Da antwortete der HERR dem Ijob aus dem Wettersturm und sprach: (...) 8 Wer verschloss das Meer mit Toren, als schäumend es dem Mutterschoß entquoll, 9 als Wolken ich zum Kleid ihm machte, ihm zur Windel dunklen Dunst, 10 als ich ihm ausbrach meine Grenze, ihm Tor und Riegel setzte 11 und sprach: Bis hierher darfst du und nicht weiter, hier muss sich legen deiner Wogen Stolz?

 

 

 

 

06.06.2021

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (3,20-35): Die Lästerung des Heiligen Geistes

20 Jesus ging in ein Haus und wieder kamen so viele Menschen zusammen, dass sie nicht einmal mehr essen konnten. 21 Als seine Angehörigen davon hörten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zurückzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen. 22 Die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren, sagten: Er ist von Beelzebul besessen; mit Hilfe des Herrschers der Dämonen treibt er die Dämonen aus. 23 Da rief er sie zu sich und belehrte sie in Gleichnissen: Wie kann der Satan den Satan austreiben? 24 Wenn ein Reich in sich gespalten ist, kann es keinen Bestand haben. 25 Wenn eine Familie in sich gespalten ist, kann sie keinen Bestand haben. 26 Und wenn sich der Satan gegen sich selbst erhebt und gespalten ist, kann er keinen Bestand haben, sondern es ist um ihn geschehen. 27 Es kann aber auch keiner in das Haus des Starken eindringen und ihm den Hausrat rauben, wenn er nicht zuerst den Starken fesselt; erst dann kann er sein Haus plündern. 28 Amen, ich sage euch: Alle Vergehen und Lästerungen werden den Menschen vergeben werden, so viel sie auch lästern mögen; 29 wer aber den Heiligen Geist lästert, der findet in Ewigkeit keine Vergebung, sondern seine Sünde wird ewig an ihm haften. 30 Sie hatten nämlich gesagt: Er hat einen unreinen Geist. 31 Da kamen seine Mutter und seine Brüder; sie blieben draußen stehen und ließen ihn herausrufen. 32 Es saßen viele Leute um ihn herum und man sagte zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich. [1] 33 Er erwiderte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? 34 Und er blickte auf die Menschen, die im Kreis um ihn herumsaßen, und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder. 35 Wer den Willen Gottes tut, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.

Jesus beruft sich in seiner Verteidigungsrede nicht einfach auf seine Vollmacht vom Vater (, was er auch hätte tun können,) sondern ARGUMENTIERT mit VERNUNFT und LOGIK! Wer aber auch das noch trotz OFFENKUNDIGER WAHRHEIT von sich weist, lästert den Heiligen Geist und kann nicht gerettet werden.



Zweite Lesung aus dem zweiten Korintherbrief (4,13 - 5,1): Die Leidensgemeinschaft der Gläubigen mit Christus

Doch haben wir den gleichen Geist des Glaubens, von dem es in der Schrift heißt: Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet. Auch wir glauben und darum reden wir. 14 Denn wir wissen, dass der, welcher Jesus, den Herrn, auferweckt hat, auch uns mit Jesus auferwecken und uns zusammen mit euch vor sich stellen wird. 15 Alles tun wir euretwegen, damit immer mehr Menschen aufgrund der überreich gewordenen Gnade den Dank vervielfachen zur Verherrlichung Gottes. 16 Darum werden wir nicht müde; wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, der innere wird Tag für Tag erneuert. 17 Denn die kleine Last unserer gegenwärtigen Not schafft uns in maßlosem Übermaß ein ewiges Gewicht an Herrlichkeit, 18 uns, die wir nicht auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare blicken; denn das Sichtbare ist vergänglich, das Unsichtbare ist ewig. Wir wissen: Wenn unser irdisches Zelt abgebrochen wird, dann haben wir eine Wohnung von Gott, ein nicht von Menschenhand errichtetes ewiges Haus im Himmel.

Solche unglaublich starken Trost- und Ermutigungsworte wird man in Koran und Sunna vergeblich suchen! 


Erste Lesung aus dem Buch Genesis (3,9-15): Der Fall des Menschen

9 Aber Gott, der HERR, rief nach dem Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du? 10 Er antwortete: Ich habe deine Schritte gehört im Garten; da geriet ich in Furcht, weil ich nackt bin, und versteckte mich. 11 Darauf fragte er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, davon nicht zu essen? 12 Der Mensch antwortete: Die Frau, die du mir beigesellt hast, sie hat mir von dem Baum gegeben. So habe ich gegessen. 13 Gott, der HERR, sprach zu der Frau: Was hast du getan? Die Frau antwortete: Die Schlange hat mich verführt. So habe ich gegessen. 14 Da sprach Gott, der HERR, zur Schlange: Weil du das getan hast, bist du verflucht unter allem Vieh und allen Tieren des Feldes. Auf dem Bauch wirst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines Lebens. 15 Und Feindschaft setze ich zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen. Er trifft dich am Kopf und du triffst ihn an der Ferse.


 

 

 

 

03.06.2021 FRONLEICHNAM (Hochfest des Leibes und Blutes des HERRN)

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (14,12-16.22-26): Die Einsetzung des Leibes und Blutes Christi

12 Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote, an dem man das Paschalamm zu schlachten pflegte, sagten die Jünger zu Jesus: Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten? 13 Da schickte er zwei seiner Jünger voraus und sagte zu ihnen: Geht in die Stadt; dort wird euch ein Mensch begegnen, der einen Wasserkrug trägt. Folgt ihm, 14 bis er in ein Haus hineingeht; dann sagt zu dem Herrn des Hauses: Der Meister lässt dich fragen: Wo ist der Raum, in dem ich mit meinen Jüngern das Paschalamm essen kann? 15 Und der Hausherr wird euch einen großen Raum im Obergeschoss zeigen, der schon für das Festmahl hergerichtet und mit Polstern ausgestattet ist. Dort bereitet alles für uns vor! 16 Die Jünger machten sich auf den Weg und kamen in die Stadt. Sie fanden alles so, wie er es ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Paschamahl vor.(...) 22 Während des Mahls nahm er das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es ihnen und sagte: Nehmt, das ist mein Leib. 23 Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sie tranken alle daraus. 24 Und er sagte zu ihnen: Das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird. 25 Amen, ich sage euch: Ich werde nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis zu dem Tag, an dem ich von Neuem davon trinke im Reich Gottes.



Diesen ZENTRALEN KULT der ERLÖSUNG des MENSCHEN von seinen SÜNDEN hat der ISLAM ebenfalls NICHT ÜBERNOMMEN, sondern ist stattdessen in die alttestamentliche TIEROPFERPRAXIS zurückgefallen, obwohl schon 600 Jahre zuvor erkannt worden war, dass dieser Kult nur die ERKENNTNIS von SÜNDE bringt bzw. hochhält, aber NIEMALS ihre TILGUNG bewirken kann! Muslime verbleiben daher bis auf weiteres "ungebremst" in Sündenschuld - und kommen auch nicht in den übernatürlichen Genuss irgendeines anderen der sieben Sakramente, weil sie sich ja alle von der HEILIGEN EUCHARISTIE ableiten...      


Erste Lesung aus dem Buch Exodus (24,3-8): Bundesschluss und Gotteserscheinung

3 Mose kam und übermittelte dem Volk alle Worte und Rechtssatzungen des HERRN. Das ganze Volk antwortete einstimmig und sagte: Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun. 4 Mose schrieb alle Worte des HERRN auf. Am frühen Morgen stand er auf und errichtete am Fuß des Berges einen Altar und zwölf Steinmale für die zwölf Stämme Israels. 5 Er schickte die jungen Männer der Israeliten aus und sie brachten Brandopfer dar und schlachteten junge Stiere als Heilsopfer für den HERRN. 6 Mose nahm die Hälfte des Blutes und goss es in eine Schüssel, mit der anderen Hälfte besprengte er den Altar. 7 Darauf nahm er das Buch des Bundes und verlas es vor dem Volk. Sie antworteten: Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun; und wir wollen es hören. 8 Da nahm Mose das Blut, besprengte damit das Volk und sagte: Das ist das Blut des Bundes, den der HERR aufgrund all dieser Worte mit euch schließt.

Der hier begonnene alttestamentliche Kult hatte damals Sinn und Bewandtnis, doch seit 2000 Jahren ist er ABGELÖST! Die SCHÄCHTUNG von  SCHAFEN ist daher genauso wirkungslos und überholt wie das Umlaufen und Berühren des schwarzen Steins in der Kaaba!


Zweite Lesung aus dem Hebräerbrief (9,11-15): Christus als Mittler des Neuen Bundes

11 Christus aber ist gekommen als Hohepriester der künftigen Güter durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht von Menschenhand gemacht, das heißt nicht von dieser Schöpfung ist. 12 Nicht mit dem Blut von Böcken und jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut ist er ein für alle Mal in das Heiligtum hineingegangen und so hat er eine ewige Erlösung bewirkt. 13 Denn wenn schon das Blut von Böcken und Stieren und die Asche einer jungen Kuh die Unreinen, die damit besprengt werden, so heiligt, dass sie leiblich rein werden, 14 um wie viel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst als makelloses Opfer kraft des ewigen Geistes Gott dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir dem lebendigen Gott dienen. 15 Und darum ist er der Mittler eines neuen Bundes; sein Tod hat die Erlösung von den im ersten Bund begangenen Übertretungen bewirkt, damit die Berufenen das verheißene ewige Erbe erhalten.

Wir müssen MUSLIME zu diesem BUND EINLADEN, denn ohne ihn gibt es KEINE wirkliche BEZIEHUNG ZU GOTT und RETTUNG für das EWIGE LEBEN (vgl. Joh 6)!


 

 

 

 

30.05.2021 DREIFALTIGKEITSSONNTAG (Feierlicher Abschluss der Pfingstoktav)

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus (28,16-20): Der dreifaltige Missionsauftrag des Auferstandenen

Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. 17 Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder, einige aber hatten Zweifel. 18 Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde. 19 Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.



Spätestens mit dieser Perikope ist bereits in den Evangelien klar: GOTT ist DREIFALTIG EINER!
Denn ansonsten hätte Jesu Taufbefehl ganz anders lauten müssen...


Erste Lesung aus dem Buch Deuteronomium (4,32-34.39f)

Denn forsche doch einmal in früheren Zeiten nach, die vor dir gewesen sind, seit dem Tag, als Gott den Menschen auf der Erde erschuf; forsche nach vom einen Ende des Himmels bis zum andern Ende: Hat sich je etwas so Großes ereignet wie dieses und hat man je solches gehört? 33 Hat je ein Volk mitten aus dem Feuer die donnernde Stimme eines Gottes reden gehört, wie du sie gehört hast, und ist am Leben geblieben? 34 Oder hat je ein Gott es ebenso versucht, zu einer Nation zu kommen und sie sich mitten aus einer anderen herauszuholen unter Prüfungen, unter Zeichen, Wundern und Krieg, mit starker Hand und hoch erhobenem Arm und unter großen Schrecken, wie alles, was der HERR, euer Gott, in Ägypten mit euch getan hat, vor deinen Augen? (...) 39 Heute sollst du erkennen und zuinnerst begreifen: Der HERR ist der Gott im Himmel droben und auf der Erde unten, keiner sonst. 40 Daher sollst du seine Gesetze und seine Gebote, auf die ich dich heute verpflichte, bewahren, damit es dir und später deinen Nachkommen gut geht und du lange lebst in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt für alle Zeit.


Zweite Lesung aus dem Römerbrief (8,14-17): Erfülltes Leben der Söhne und Töchter Gottes

Denn die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Kinder Gottes. 15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, sodass ihr immer noch Furcht haben müsstet, sondern ihr habt den Geist der Kindschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater! [1] 16 Der Geist selber bezeugt unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. 17 Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden.

ALL DAS dürfen MUSLIME NIE von sich sagen - weil im Islam GOTT eben NICHT VATER, SOHN und HEILIGER GEIST ist!
 

 

 

 

 

23.05.2021 HOCHFEST PFINGSTEN (Herabkunft des HEILIGEN GEISTES und Ende der Osterzeit)

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (15,26f; 16,12-15): Das Kommen des Heiligen Geistes

Wenn aber der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen. 27 Und auch ihr legt Zeugnis ab, weil ihr von Anfang an bei mir seid. (...) Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. 13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in der ganzen Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird reden, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird. 14 Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden. 15 Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden.


 

Hier kommt noch einmal sehr schön das ZUSAMMENSPIEL der HEILIGEN DREIFALTIGKEIT zur Geltung. Allein schon aus diesen beiden Perikopen ist es naheliegend, dass der HEILIGE GEIST ebenfalls eine GÖTTLICHE PERSON ist, denn sonst könnte er nie sein und tun, was Jesus hier von ihm angekündigt hat. Und einmal mehr liegt es auf der Hand, dass mit diesem Geist NIEMALS MOHAMMED gemeint sein konnte, zumal er auch gerade NICHT "von dem, was MEIN (und damit des VATERS) ist", genommen hat, sondern seine ganz EIGENE Lehre verkündete (, ganz unabhängig davon, dass Mohammed ja auch schon gar nicht "VOM VATER AUSGING")!


Erste Lesung aus der Apostelgeschichte (2,1-11): Das Pfingstereignis

Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. 2 Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 3 Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. 4 Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. 5 In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. 6 Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. 7 Sie waren fassungslos vor Staunen und sagten: Seht! Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? 8 Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: 9 Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadokien, von Pontus und der Provinz Asien, 10 von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Kyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, 11 Juden und Proselyten, Kreter und Araber - wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.

BETEN wir um ein "ZWEITES PFINGSTEN", das wir heute dringender brauchen denn je, denn die EINHEIT der KIRCHE droht gerade, (noch weiter) AUSEINANDERZUBRECHEN! Vielleicht könnte die geplante WELTSYNODE ja so etwas werden...


Zweite Lesung aus dem Galaterbrief (5,16-25): Die 12 Früchte des Heiligen Geistes

Ich sage aber: Wandelt im Geist, dann werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen! 17 Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist, der Geist gegen das Fleisch, denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht tut, was ihr wollt. 18 Wenn ihr euch aber vom Geist führen lasst, dann steht ihr nicht unter dem Gesetz. 19 Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, 21 Neid, maßloses Trinken und Essen und Ähnliches mehr. Ich sage euch voraus, wie ich es früher vorausgesagt habe: Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben. 22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut und Enthaltsamkeit; gegen all das ist das Gesetz nicht. 24 Die zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. 25 Wenn wir im Geist leben, lasst uns auch im Geist wandeln!

Von den 12 FRÜCHTEN des Heiligen Geistes ist heute in der Kirche fast NIE die REDE, sondern (bestenfalls) immer nur von den "SIEBEN GABEN" - gerade auch beim FIRMUNTERRICHT! Dabei sind diese Gaben letztlich "nur" MITTEL, um genau diese FRÜCHTE der LIEBE GOTTES HERVORZUBRINGEN! SIE sind das "orthopraktische" ZIEL des HEILIGEN GEISTES für unser LEBEN hier auf Erden, und wo immer sie verwirklicht werden, ist auch das REICH GOTTES schon real ANGEBROCHEN.
 

 

 

 

 

16.05.2021

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (17,6-19): Das hohepriesterliche Gebet des scheidenden Jesus

Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir und du hast sie mir gegeben und sie haben dein Wort bewahrt. 7 Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist. 8 Denn die Worte, die du mir gabst, habe ich ihnen gegeben und sie haben sie angenommen. Sie haben wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast. 9 Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir. 10 Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht. 11 Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt und ich komme zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir! 12 Solange ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast. Und ich habe sie behütet und keiner von ihnen ging verloren, außer dem Sohn des Verderbens, damit sich die Schrift erfüllte. [1] 13 Aber jetzt komme ich zu dir und rede dies noch in der Welt, damit sie meine Freude in Fülle in sich haben. 14 Ich habe ihnen dein Wort gegeben und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt sind, wie auch ich nicht von der Welt bin. 15 Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst. 16 Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. 17 Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. 18 Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt. 19 Und ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind.

"Nicht von der Welt, aber in der Welt" - in diesem "knisternden" Spannungsverhältnis leben Christen, bis der HERR wiederkommt! Sie haben einerseits den WICHTIGSTEN "AUFTRAG" (Joh 12,50) den es überhaupt geben kann - nämlich daran MITZUWIRKEN, dass Menschen zum "EWIGEN LEBEN" (ebd.) finden! - andererseits sollen sie sich aber nicht zu sehr in der Welt einrichten und schon gar nicht mit ihr konform gehen, denn "diese Welt vergeht", aber GOTT und sein REICH BLEIBEN!



 

Zweite Lesung aus dem ersten Johannesbrief (4,11-16): Die Vollendung des Glaubens in der Liebe

Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben. 12 Niemand hat Gott je geschaut; wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns und seine Liebe ist in uns vollendet. 13 Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns bleibt: Er hat uns von seinem Geist gegeben. 14 Wir haben geschaut und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt. 15 Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er bleibt in Gott. 16 Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.

Damit sind z. B. auch MUSLIME grundsätzlich NICHT "in Gott", weil sie eben nicht bekennen, dass "Jesus der Sohn Gottes ist". Entsprechend IST ihr ALLAH auch NICHT "LIEBE" - und damit NICHT GOTT! Das heißt nicht, dass sie deswegen alle gleich in die Hölle fahren und sich Gott ihrer nicht erbarmen kann, ABER die GEFAHR, dass sie mit ihrem Unglauben das himmlische Ziel verfehlen, ist auf jeden Fall größer als bei Christen. Das sollten wir ernst nehmen, denn es ist auch unsere Mitverantwortung, wenn ihnen der WAHRE GOTT gar nicht erst verkündet wird!
 

Erste Lesung aus der Apostelgeschichte (1,15-26): Die Wahl des Matthias zum Apostel

In diesen Tagen erhob sich Petrus im Kreis der Brüder - etwa hundertzwanzig waren zusammengekommen - und sagte: 16 Brüder! Es musste sich das Schriftwort erfüllen, das der Heilige Geist durch den Mund Davids im Voraus über Judas gesprochen hat. Judas wurde zum Anführer derer, die Jesus gefangen nahmen. 17 Er wurde zu uns gezählt und hatte Anteil am gleichen Dienst. 18 Mit dem Lohn für seine Untat kaufte er sich ein Grundstück. Dann aber stürzte er vornüber zu Boden, sein Leib barst auseinander und alle seine Eingeweide quollen hervor. 19 Das wurde allen Einwohnern von Jerusalem bekannt; deshalb nannten sie jenes Grundstück in ihrer Sprache Hakeldamach, das heißt Blutacker. 20 Denn es steht im Buch der Psalmen: Sein Gehöft soll veröden, niemand soll darin wohnen! und: Sein Amt soll ein anderer erhalten! 21 Es ist also nötig, dass einer von den Männern, die mit uns die ganze Zeit zusammen waren, als Jesus, der Herr, bei uns ein und aus ging, 22 angefangen von der Taufe durch Johannes bis zu dem Tag, an dem er von uns ging und in den Himmel aufgenommen wurde - einer von diesen muss nun zusammen mit uns Zeuge seiner Auferstehung sein. 23 Und sie stellten zwei Männer auf: Josef, genannt Barsabbas, mit dem Beinamen Justus, und Matthias. 24 Dann beteten sie: Du, Herr, kennst die Herzen aller; zeige, wen von diesen beiden du erwählt hast, 25 diesen Dienst und dieses Apostelamt zu übernehmen! Denn Judas hat es verlassen und ist an den Ort gegangen, der ihm bestimmt war. 26 Sie warfen das Los über sie; das Los fiel auf Matthias und er wurde den elf Aposteln zugezählt.

Es ist eben NICHT EGAL, wie wir gelebt haben und ob wir zu Jesus gestanden haben oder nicht. Und ein "Verrat" muss auch nicht zwingend in einem bösen Tun bestehen, sondern kann sich auch in einem UNTERLASSEN DES GUTEN zeigen! Das sollte unseren zahlreichen Taufschein-Leichen ebenfalls zu denken geben...
 

 

 

 

13.05.2021 CHRISTI HIMMELFAHRT

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (16,15-20): Jesu Verkündigungsauftrag an die Jünger

Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung! 16 Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden. 17 Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; 18 wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden. 19 Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes. 20 Sie aber zogen aus und verkündeten überall. Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte das Wort durch die Zeichen, die es begleiteten.

 

 

JETZT ERST - durch seine RÜCKKEHR zum VATER - ist das HEILSWERK CHRISTI wirklich VOLLENDET! Denn wäre das nicht geschehen, so hätten sich die Jünger fragen müssen: Toll, er ist auferstanden - aber was nun? Bleibt er jetzt für immer auf Erden oder stirbt er dann doch irgendwann ganz normal und "natürlich" (, was der Islam irrigerweise glaubt,)? Wenn dem so gewesen wäre, wäre der christliche Glaube (ebenfalls) im Weltlichen steckengeblieben und es gäbe bis heute KEINEN wirklichen BEWEIS dafür, dass MENSCHEN ÜBERHAUPT ZU GOTT IN DEN HIMMEL GELANGEN KÖNNEN, sondern alles wäre bloß blinde Hoffnung, naives Wunschdenken und reine Spekulation!

JESU HIMMELFAHRT ist daher ein GENAUSO WICHTIGES FEST wie OSTERN, denn was wäre schon Ostern, wenn wir zwar wieder in diese Welt kommen, aber am Ende doch nicht zu Gott in den Himmel, sondern uns weiterhin - evtl. in alle Ewigkeit! - mit diesen Zuständen hier herumschlagen müssten? Das wäre keine Erlösung, sondern fast schon die HÖLLE! Nein, die HIMMELFAHRT schließt das letzte Viertel des "Mysterienkreises" Jesu, sodass die Uhr (wieder) auf "HIGH NOON" steht. Und alles was wir jetzt "noch" tun sollen, ist schlicht, IHM im HEILIGEN GEIST zu FOLGEN, bis auch wir endlich dort angelangt sind, wohin er uns vorausgegangen ist: BEIM HIMMLISCHEN VATER! :-)      


Erste Lesung aus der Apostelgeschichte (1,1-11): Himmelfahrt des Auferstandenen

Im ersten Buch, lieber Theophilus, habe ich über alles berichtet, was Jesus von Anfang an getan und gelehrt hat, [1] 2 bis zu dem Tag, an dem er in den Himmel aufgenommen wurde. Vorher hat er den Aposteln, die er sich durch den Heiligen Geist erwählt hatte, Weisung gegeben. 3 Ihnen hat er nach seinem Leiden durch viele Beweise gezeigt, dass er lebt; vierzig Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen. 4 Beim gemeinsamen Mahl gebot er ihnen: Geht nicht weg von Jerusalem, sondern wartet auf die Verheißung des Vaters, die ihr von mir vernommen habt! 5 Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet schon in wenigen Tagen mit dem Heiligen Geist getauft werden. 6 Als sie nun beisammen waren, fragten sie ihn: Herr, stellst du in dieser Zeit das Reich für Israel wieder her? 7 Er sagte zu ihnen: Euch steht es nicht zu, Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in seiner Macht festgesetzt hat. 8 Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde. 9 Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken. 10 Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel emporschauten, siehe, da standen zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen 11 und sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch fort in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.

Allein schon aufgrund der in DIESER einen Perikope genannten Sachverhalte ist es schlicht UNMÖGLICH, dass mit dem von Jesus angekündigten HEILIGEN GEIST MOHAMMED gemeint gewesen sein solle, wie der Islam absurder Weise (und zudem auch blasphemisch) behauptet! Unabhängig von der Banalität, dass ein Karawanenführer niemals ein "Geist" ist und sein kann, schließt Jesu Weisung an seine Jünger, "NICHT AUS JERUSALEM WEGZUGEHEN", sondern zu "WARTEN", weil "IN WENIGEN TAGEN" der Heilige Geist gesandt wird, es VOLLKOMMEN aus, dass dieser Geist dann erst ÜBER EIN HALBES JAHRTAUSEND SPÄTER (!!!) im 1.400 km entfernten (!!!) MEKKA herabgekommen sein soll! Solche Behauptungen haben mit "anderer Theologie" nichts mehr zu tun, sondern sind schlicht bodenloser UNFUG und/oder dreiste SCHARLATANERIE!

Zwar wird Jesus auch im Koran zu Allah "erhoben" - allerdings im Sinne eines rein passiven Vorgangs und nicht einer "selbständigen" Himmelfahrt wie in den Evangelien - , doch ist diese Erhebung (ohne vorher erfolgtes Sterben und Auferstehen) für die MENSCHEN ohne jeden Heilsnutzen, da sich ontologisch in der Menschennatur dadurch nichts ändert. Der Tod ist NICHT besiegt, ewiges LEBEN wird NICHT geschenkt und auch sonst entstehen keine übernatürlichen Gnadenwirkungen! Außerdem sitzt der islamische "Isa" (aufgrund des strengen "Beigesellungsverbots) NICHT "zur Rechten" Allahs und tritt dort auch nicht für Juden und Christen ein, sondern ist vielmehr ZEUGE GEGEN SIE, wenn er am Ende der Zeit wiederkommt, um alle Kreuze und Kirchen zu zerstören, Schweine und Christen zu töten, dann zu heiraten, Kinder zu bekommen, 40 Jahre lang zu herrschen und schließlich eines natürlichen Todes zu sterben...   


Zweite Lesung aus dem Epheserbrief (1,17-23): Gebet um Erkenntnis Gottes

Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt. 18 Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt 19 und wie überragend groß seine Macht sich an uns, den Gläubigen, erweist durch das Wirken seiner Kraft und Stärke. 20 Er ließ sie wirksam werden in Christus, den er von den Toten auferweckt und im Himmel auf den Platz zu seiner Rechten erhoben hat, 21 hoch über jegliche Hoheit und Gewalt, Macht und Herrschaft und über jeden Namen, der nicht nur in dieser Weltzeit, sondern auch in der künftigen genannt wird. 22 Alles hat er ihm zu Füßen gelegt und ihn, der als Haupt alles überragt, über die Kirche gesetzt. 23 Sie ist sein Leib, die Fülle dessen, der das All in allem erfüllt.

 

 

 

 

09.05.2021

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (15,9-17): Das Liebesgebot Jesu

9 Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! 10 Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. 11 Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird. 12 Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. 13 Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. 14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. 15 Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. 16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. 17 Dies trage ich euch auf, dass ihr einander liebt.

Vers 12 gekoppelt mit 13 umfasst im Prinzip das EINZIGE GANZE GEBOT des CHRISTENTUMS und der KIRCHE!
 


Zweite Lesung aus dem ersten Johannesbrief: Die Vollendung des Glaubens in der Liebe

Geliebte, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott. 8 Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe. 9 Darin offenbarte sich die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben. 10 Darin besteht die Liebe: Nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.

"Gott IST Liebe" - das ENTSCHEIDENDE DOGMA, TIEFSTE GEHEIMNIS und GESAMTE "PROGRAMM" des CHRISTLICHEN GLAUBENS!


Erste Lesung aus der Apostelgeschichte (10,25f.34f.44-48): Die Taufe des heidnischen Hauptmanns Cornelius

Als nun Petrus ankam, ging ihm Kornelius entgegen und warf sich ihm ehrfürchtig zu Füßen. 26 Petrus aber richtete ihn auf und sagte: Steh auf! Auch ich bin nur ein Mensch.(...) 34 Da begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, 35 sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist. (...) 44 Noch während Petrus dies sagte, kam der Heilige Geist auf alle herab, die das Wort hörten. 45 Die gläubig gewordenen Juden, die mit Petrus gekommen waren, konnten es nicht fassen, dass auch auf die Heiden die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen wurde. 46 Denn sie hörten sie in Zungen reden und Gott preisen. Petrus aber sagte: 47 Kann jemand denen das Wasser zur Taufe verweigern, die ebenso wie wir den Heiligen Geist empfangen haben? 48 Und er ordnete an, sie im Namen Jesu Christi zu taufen. Danach baten sie ihn, einige Tage zu bleiben.

Eine der GANZ WICHTIGEN und zu damaliger Zeit alles andere als selbstverständlichen ERKENNTNISSE der jungen KIRCHE, dass auch NICHTJUDEN den HEILIGEN GEIST empfangen können und GETAUFT werden dürfen! Ohne diese "päpstliche" Entscheidung wären wir heute allesamt keine Christen und das CHRISTENTUM NIEMALS WELTRELIGION geworden!

 

 

 

 

02.05.2021 ORTHODOXES OSTERN

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (15,1-8): Einheit mit und in Jesus

1 Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer. 2 Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. 3 Ihr seid schon rein kraft des Wortes, das ich zu euch gesagt habe. 4 Bleibt in mir und ich bleibe in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so auch ihr, wenn ihr nicht in mir bleibt. 5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. 6 Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen. 7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. 8 Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.

"Getrennt von mir könnt ihr nichts tun", ist einer der ganz großen Gründe, warum das CHRISTENTUM so viel SEGENSREICHES in dieser WELT hervorgebracht hat und NICHT der ISLAM! Letzterer konnte nur das werden, was er ist, durch ABSORBIERENDE ÜBERNAHME all dessen, was vor allem Christen erforscht, entdeckt und entwickelt haben!


Zweite Lesung aus dem ersten Johannesbrief (3,18-24): Aufruf zur Bruderliebe

18 Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit. 19 Und daran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind. Und wir werden vor ihm unser Herz überzeugen, 20 dass, wenn unser Herz uns verurteilt, Gott größer ist als unser Herz und alles weiß. 21 Geliebte, wenn das Herz uns aber nicht verurteilt, haben wir gegenüber Gott Zuversicht; 22 und alles, was wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was ihm gefällt. 23 Und das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben gemäß dem Gebot, das er uns gegeben hat. 24 Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und daran erkennen wir, dass er in uns bleibt: an dem Geist, den er uns gegeben hat.


Erste Lesung aus der Apostelgeschichte (9,26-31): Vom Saulus zum Paulus 

Als er nach Jerusalem kam, versuchte er, sich den Jüngern anzuschließen. Aber alle fürchteten sich vor ihm, weil sie nicht glaubten, dass er ein Jünger war. 27 Barnabas jedoch nahm sich seiner an und brachte ihn zu den Aposteln. Er berichtete ihnen, wie Saulus auf dem Weg den Herrn gesehen habe und dass dieser zu ihm gesprochen habe und wie er in Damaskus freimütig im Namen Jesu aufgetreten sei. 28 So ging er bei ihnen in Jerusalem ein und aus, trat freimütig im Namen des Herrn auf 29 und führte auch Streitgespräche mit den Hellenisten. Diese aber planten, ihn zu töten. 30 Als die Brüder das erkannten, brachten sie ihn nach Cäsarea hinab und schickten ihn von dort nach Tarsus. 31 Die Kirche in ganz Judäa, Galiläa und Samarien hatte nun Frieden; sie wurde gefestigt und lebte in der Furcht des Herrn. Und sie wuchs durch die Hilfe des Heiligen Geistes.


 

 

 

 

25.04.2021 VIERTER SONNTAG in der OSTERZEIT

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (10,11-18): Der gute Hirt

Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. 12 Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen, lässt die Schafe im Stich und flieht; und der Wolf reißt sie und zerstreut sie. Er flieht, 13 weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt. 14 Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, 15 wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe. 16 Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten. 17 Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen. 18 Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es von mir aus hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.
 

 

Mit den "anderen Schafen (...) nicht aus diesem Stall" sind WIR NICHTJUDEN gemeint! ;-) Dazu KÖNNTEN AUCH die MUSLIME gehören, wenn sie denn nur wollten und in JESUS GOTTES SOHN erkennen (oder besser zugeben) würden...
Und wie Ihr an Vers 18 sehen könnt, liebe Muslime, ist Jesus am Kreuz BEWUSST und WILLENTLICH gestorben - und eben nicht hilflos gescheitert, von den Bösen besiegt (, wie Ihr dem christlichen Glauben irrig unterstellt)!


Erste Lesung aus der Apostelgeschichte (4,8-12): Die Rede des Petrus vor dem Hohen Rat

Da sagte Petrus, erfüllt vom Heiligen Geist, zu ihnen: Ihr Führer des Volkes und ihr Ältesten! 9 Wenn wir heute wegen einer guten Tat an einem kranken Menschen darüber vernommen werden, durch wen er geheilt worden ist, 10 so sollt ihr alle und das ganze Volk Israel wissen: im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt und den Gott von den Toten auferweckt hat. Durch ihn steht dieser Mann gesund vor euch. 11 Dieser Jesus ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist. 12 Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.

Bitte lasst Euch insbesondere Vers 12 auf der Zunge zergehen, Ihr Muslime:
"
Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen."
Vergesst also Mohammed! Er hat auch nur Ungemach in die Welt gebracht!


Zweite Lesung aus dem ersten Johannesbrief (3,1f)

Seht, welche Liebe uns der Vater geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es. Deshalb erkennt die Welt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat. 2 Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes. Doch ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.

Im Himmel Gott "ähnlich sein" und "ihn sehen, wie er ist", ist im ISLAM UNMÖGLICH!
Das gibt's definitiv nur im CHRISTLICHEN GLAUBEN! Also... worauf wartet Ihr noch??!! ;-)

 
 

 

 

 

18.04.2021

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas (24,35-48): Die Erscheinung Jesu in Jerusalem

Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! 37 Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen. 38 Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen Zweifel aufkommen? 39 Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. 40 Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße. 41 Als sie es aber vor Freude immer noch nicht glauben konnten und sich verwunderten, sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? 42 Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; 43 er nahm es und aß es vor ihren Augen. 44 Dann sagte er zu ihnen: Das sind meine Worte, die ich zu euch gesprochen habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich geschrieben steht. 45 Darauf öffnete er ihren Sinn für das Verständnis der Schriften. 46 Er sagte zu ihnen: So steht es geschrieben: Der Christus wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen 47 und in seinem Namen wird man allen Völkern Umkehr verkünden, damit ihre Sünden vergeben werden. Angefangen in Jerusalem, 48 seid ihr Zeugen dafür.


 

Es wäre den Jüngern ein Leichtes gewesen, auf die unvermittelt leibliche Erscheinung Jesu aus dem Nichts ebenso zu verzichten wie das Anfassen und Fisch-Essen und stattdessen einen auf "doketistischen Astralkörper" zu machen oder ähnliches! Das wäre für die meisten immer noch "verdaulicher" und glaubwürdiger gewesen als gerade diese krasse "Story", die die Leute eher zum Kopfschütteln und Vogelzeigen als zum Glauben bringt. Es macht (erneut) NUR SINN, dies alles so zu erzählen, wenn es auch WIRKLICH stattgefunden hat!


Erste Lesung aus der Apostelgeschichte (3,12-19): Die Rede des Petrus auf dem Tempelplatz

12 Als Petrus das sah, wandte er sich an das Volk: Israeliten, was wundert ihr euch darüber? Was starrt ihr uns an, als hätten wir aus eigener Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, dass dieser gehen kann? 13 Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr ausgeliefert und vor Pilatus verleugnet habt, obwohl dieser entschieden hatte, ihn freizulassen. 14 Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und die Freilassung eines Mörders erbeten. 15 Den Urheber des Lebens habt ihr getötet, aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt. Dafür sind wir Zeugen. 16 Und aufgrund des Glaubens an seinen Namen hat dieser Name den Mann hier, den ihr seht und kennt, zu Kräften gebracht; der Glaube, der durch ihn kommt, hat ihm vor euer aller Augen die volle Gesundheit geschenkt. 17 Nun, Brüder, ich weiß, ihr habt aus Unwissenheit gehandelt, ebenso wie eure Anführer. 18 Gott aber hat auf diese Weise erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten im Voraus verkündet hat: dass sein Christus leiden werde. 19 Also kehrt um und tut Buße, damit eure Sünden getilgt werden 20 und der Herr Zeiten des Aufatmens kommen lässt und Jesus sendet als den für euch bestimmten Christus!

Petrus bringt alles sehr schön auf den Punkt, um was es beim Christentum geht!


Zweite Lesung aus dem ersten Johannesbrief (2,1-5): Wahre Gotteserkenntnis

Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten. 2 Er ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt. 3 Und daran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben: wenn wir seine Gebote halten. 4 Wer sagt: Ich habe ihn erkannt!, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner und in dem ist die Wahrheit nicht. 5 Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet; daran erkennen wir, dass wir in ihm sind.

Ähnlich Johannes, dessen Worte heute mehr denn je zu beachten sind - vor allem von uns Christen selbst!

 

 

 

 

11.04.2021 WEIẞER oder BARMHERZIGKEITSSONNTAG (Ende der Osteroktav)

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (20,19-31): Jesu Erscheinung am Osterabend und der ungläubige Thomas

19 Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! 20 Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. 21 Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. 22 Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! 23 Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.
24 Thomas, der Didymus genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. [3] 25 Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. 26 Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! 27 Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! 28 Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! 29 Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.
30 Noch viele andere Zeichen hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind. 31 Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.


 

Die Tatsache, dass Jesus "Speise zu sich" (Sure 5, Vers 75) genommen hat, ist für den Koran bereits die Begründung dafür, dass er nicht Gott sein könne! Dies ist aber ein Trugschluss, wie dem kirchlichen Konzilstext von Chalkedon bereits 150 Jahre vor dem Islam anhand der dort ausgeführten "Zwei-Naturen-Lehre" bzw. der Lehre von der gottmenschlichen Doppelnatur Jesu Christi entnommen werden kann.

Und dass Jesus - im Gegensatz zu seiner vorösterlichen Präsenz - nun plötzlich irgendwo körperlich auftaucht und ebenso plötzlich körperlich wieder verschwindet, hängt mit seiner NEUEN EXISTENZWEISE (eine Art "Quantensprung" gem. Benedikt XVI.) nach der AUFERSTEHUNG zusammen: Er ist zwar NOCH NICHT wieder vollends in seine HIMMLISCHE HERRLICHKEIT zurückgekehrt - dies wird erst in einigen Wochen "geschehen" - , aber auch SCHON NICHT MEHR "GANZ AUF ERDEN", sondern quasi in einer Art "ZWISCHENZUSTAND zwischen den Welten".

Im Prinzip ist dieser neue "Aggregatzustand" schon eine Vorwegnahme der Sendung des HEILIGEN GEISTES an Pfingsten, durch den GOTT AB SOFORT und BIS ANS ENDE DER ZEIT ÜBERALL (und nicht mehr nur "punktuell" im "irdischen" Jesus von Nazareth) UNMITTELBAR PRÄSENT sein wird!


Zweite Lesung aus dem ersten Johannesbrief (5,1-6): Der Glaube als Sieg über die Welt

1 Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott gezeugt und jeder, der den Vater liebt, liebt auch den, der aus ihm gezeugt ist. 2 Daran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben: wenn wir Gott lieben und seine Gebote erfüllen. 3 Denn darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. 4 Denn alles, was aus Gott gezeugt ist, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube. 5 Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist? 6 Dieser ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist: Jesus Christus. Er ist nicht nur im Wasser gekommen, sondern im Wasser und im Blut. Und der Geist ist es, der Zeugnis ablegt; denn der Geist ist die Wahrheit.

Der Text ist EINDEUTIG: NUR über JESUS CHRISTUS ALS DEN GOTTESSOHN kann der MENSCH diese gefallene und schreckliche WELT wirklich (von innen her) "BESIEGEN" - nicht über Mohammed, Buddha, Esoterik, Yoga oder sonst wen oder irgendwas!


Erste Lesung aus der Apostelgeschichte (4,32-35): Die Gütergemeinschaft der Urgemeinde

32 Die Menge derer, die gläubig geworden waren, war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam. 33 Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu, des Herrn, und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen. 34 Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös 35 und legten ihn den Aposteln zu Füßen. Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.

Bevor das (gesamte) CHRISTENTUM nicht (wieder) "EIN HERZ UND EINE SEELE" ist, wird es die Muslime (und andere) nicht restlos vom wahren Glauben überzeugen können! Packen wir's also an! ;-)

   


 


 

 

05.04.2021 OSTERMONTAG

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus (28,8-15): Anschluss an die hl. Osternacht 

Sogleich verließen sie das Grab voll Furcht und großer Freude und sie eilten zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden. 9 Und siehe, Jesus kam ihnen entgegen und sagte: Seid gegrüßt! Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine Füße. 10 Da sagte Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen und dort werden sie mich sehen. 11 Noch während die Frauen unterwegs waren, siehe, da kamen einige von den Wächtern in die Stadt und berichteten den Hohepriestern alles, was geschehen war. 12 Diese fassten gemeinsam mit den Ältesten den Beschluss, die Soldaten zu bestechen. Sie gaben ihnen viel Geld 13 und sagten: Erzählt den Leuten: Seine Jünger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen. 14 Falls der Statthalter davon hört, werden wir ihn beschwichtigen und dafür sorgen, dass ihr nichts zu befürchten habt. 15 Die Soldaten nahmen das Geld und machten alles so, wie man es ihnen gesagt hatte. Und dieses Gerücht verbreitete sich bei den Juden bis heute.

Auch 2000 Jahre später hält sich dieses bösartige Gerücht in so manchen Kreisen!
 


 

Zweite Lesung aus dem ersten Korintherbrief (15,1-11): Die vielen Zeugen der Erscheinung des Auferstandenen

Ich erinnere euch, Brüder und Schwestern, an das Evangelium, das ich euch verkündet habe. Ihr habt es angenommen; es ist der Grund, auf dem ihr steht. [1] 2 Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet werden, wenn ihr festhaltet an dem Wort, das ich euch verkündet habe, es sei denn, ihr hättet den Glauben unüberlegt angenommen. 3 Denn vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift, 4 und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift, 5 und erschien dem Kephas, dann den Zwölf. 6 Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern zugleich; die meisten von ihnen sind noch am Leben, einige sind entschlafen. 7 Danach erschien er dem Jakobus, dann allen Aposteln. 8 Zuletzt erschien er auch mir, gleichsam der Missgeburt. 9 Denn ich bin der Geringste von den Aposteln; ich bin nicht wert, Apostel genannt zu werden, weil ich die Kirche Gottes verfolgt habe. 10 Doch durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und sein gnädiges Handeln an mir ist nicht ohne Wirkung geblieben. Mehr als sie alle habe ich mich abgemüht - nicht ich, sondern die Gnade Gottes zusammen mit mir. 11 Ob nun ich verkünde oder die anderen: Das ist unsere Botschaft und das ist der Glaube, den ihr angenommen habt.
 

Paulus hätte dies damals nie so schreiben können, ohne sofort als Hochstapler entlarvt zu werden, wenn es diese (damals z. T. ja noch lebenden) Zeugen der Erscheinung des Auferstandenen gar nicht gegeben hätte!

 

 

 

 

 

03.04.2021 HEILIGE OSTERNACHT: HOCHFEST der AUFERSTEHUNG des HERRN von den TOTEN

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (16,1-6): Die Frauen am leeren Grab

1 Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um damit zum Grab zu gehen und Jesus zu salben. 2 Am ersten Tag der Woche kamen sie in aller Frühe zum Grab, als eben die Sonne aufging. 3 Sie sagten zueinander: Wer könnte uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen? 4 Doch als sie hinblickten, sahen sie, dass der Stein schon weggewälzt war; er war sehr groß. 5 Sie gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen, der mit einem weißen Gewand bekleidet war; da erschraken sie sehr. 6 Er aber sagte zu ihnen: Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden; er ist nicht hier. Seht, da ist die Stelle, wohin man ihn gelegt hat.


 

DREI FRAUEN gleich (und kein einziger Mann!) sind bei Markus (, der als erster Evangelist gilt,) die ERSTEN ZEUGEN des LEEREN GRABES! Hätte er die "Story" erfunden, hätte er zur Bekräftigung seiner "Glaubwürdigkeit" bestimmt nicht drei Frauen, sondern vielmehr DREI MÄNNER "ausgewählt", galt doch die Aussage einer Frau damals (wie heute noch im Islam übrigens) nur halb so viel die eines Mannes! Rein "überzeugungstaktisch" konnte man sich selbst also gar nicht besser ins Knie schießen als ausgerechnet mit dieser Art der Darstellung. Sie macht NUR SINN, wenn es auch WIRKLICH so war und man einfach nur bei der WAHRHEIT um ihrer selbst willen bleiben wollte!

"Er ist auferstanden; er ist nicht hier": Lapidarer geht's fast nimmer! Bis zum heutigen Tage werden in historischen und juristischen Belangen - einfach aus Jahrtausende alter Menschheitserfahrung heraus - grundsätzlich den ersten und/oder sprachlich am nüchternsten und "schlanksten" gehaltenen Zeugenaussagen der höchste Beweiswert zugesprochen. Je später eine Zeugenaussage "nachgereicht" wird und je opulenter sie ausgeschmückt wird, desto kritischer wird sie betrachtet und geprüft (, was aber nicht gleich ihre Falschheit bedeutet freilich). Warum will so mancher diese "detektivische" Grundregel bei den Evangelien plötzlich außer Kraft setzen und irgendwas von "Mythos" daherschwafeln, wo doch allein schon die mythologische Sprache eine ganz andere ist? JEDER, auch noch so absurde und durch nichts beweisbare UNSINN wird heute (wieder) geglaubt - nur NICHT DAS, was GUT BEZEUGT ist und wofür auch sonst die meisten FAKTEN sprechen!


Zweite Lesung aus dem Römerbrief (6,3-11): Neues Leben durch die Taufe 

Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? [1] 4 Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln. 5 Wenn wir nämlich mit der Gestalt seines Todes verbunden wurden, dann werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein. 6 Wir wissen doch: Unser alter Mensch wurde mitgekreuzigt, damit der von der Sünde beherrschte Leib vernichtet werde, sodass wir nicht mehr Sklaven der Sünde sind. 7 Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde. 8 Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden. 9 Wir wissen, dass Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn. 10 Denn durch sein Sterben ist er ein für alle Mal gestorben für die Sünde, sein Leben aber lebt er für Gott. 11 So begreift auch ihr euch als Menschen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus.

DAS ist das HEILSRESULTAT der AUFERSTEHUNG CHRISTI, das der gesamten MENSCHHEIT GESCHENKT wurde! Ein GESCHENK kommt aber nur zur WIRKUNG, wenn man es auch ANNIMMT. Wer eine Pralinenschachtel zurückweist, kann auch nicht in den Genuss der Pralinen kommen! Eigentlich logisch, oder??  


Erste Lesung aus dem Buch Ezechiel (36,16-28): Gottes heiliger Name und die Sammlung und Erneuerung Israels

16 Das Wort des HERRN erging an mich: 17 Menschensohn, als die vom Haus Israel in ihrem Land wohnten, machten sie es durch ihre Wege und ihre Taten unrein. Wie die monatliche Unreinheit der Frau waren ihre Wege in meinen Augen. 18 Da goss ich meinen Zorn über sie aus, weil sie Blut vergossen im Land und es mit ihren Götzen befleckten. 19 Ich zerstreute sie unter die Nationen; in die Länder wurden sie vertrieben. Nach ihren Wegen und nach ihren Taten habe ich sie gerichtet. 20 Als sie aber zu den Nationen kamen, entweihten sie überall, wohin sie kamen, meinen heiligen Namen; denn man sagte von ihnen: Das ist das Volk des HERRN und doch mussten sie sein Land verlassen. 21 Da tat mir mein heiliger Name leid, den das Haus Israel bei den Nationen entweihte, wohin es auch kam. 22 Darum sag zum Haus Israel: So spricht GOTT, der Herr: Nicht euretwegen handle ich, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr bei den Nationen entweiht habt, wohin ihr auch gekommen seid. 23 Meinen großen, bei den Nationen entweihten Namen, den ihr mitten unter ihnen entweiht habt, werde ich wieder heiligen. Und die Nationen - Spruch GOTTES, des Herrn - werden erkennen, dass ich der HERR bin, wenn ich mich an euch vor ihren Augen als heilig erweise. 24 Ich nehme euch heraus aus den Nationen, ich sammle euch aus allen Ländern und ich bringe euch zu eurem Ackerboden. 25 Ich gieße reines Wasser über euch aus, dann werdet ihr rein. Ich reinige euch von aller Unreinheit und von allen euren Götzen. 26 Ich gebe euch ein neues Herz und einen neuen Geist gebe ich in euer Inneres. Ich beseitige das Herz von Stein aus eurem Fleisch und gebe euch ein Herz von Fleisch. 27 Ich gebe meinen Geist in euer Inneres und bewirke, dass ihr meinen Gesetzen folgt und auf meine Rechtsentscheide achtet und sie erfüllt. 28 Dann werdet ihr in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gegeben habe. Ihr werdet mir Volk sein und ich, ich werde euch Gott sein.

Lassen wir uns am höchsten Fest der Christenheit dieses "NEUE HERZ" und diesen "NEUEN GEIST" schenken! :-)

 



 

 

 

 

02.04.2021 KARFREITAG: FEIER des LEIDENS und STERBENS des HERRN

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (18,1 - 19,42)

Die Verhaftung Jesu

1 Nach diesen Worten ging Jesus mit seinen Jüngern hinaus, auf die andere Seite des Baches Kidron. Dort war ein Garten; in den ging er mit seinen Jüngern hinein. 2 Auch Judas, der ihn auslieferte, kannte den Ort, weil Jesus dort oft mit seinen Jüngern zusammengekommen war. 3 Judas holte die Soldaten und die Gerichtsdiener der Hohepriester und der Pharisäer und kam dorthin mit Fackeln, Laternen und Waffen. 4 Jesus, der alles wusste, was mit ihm geschehen sollte, ging hinaus und fragte sie: Wen sucht ihr? 5 Sie antworteten ihm: Jesus von Nazaret. Er sagte zu ihnen: Ich bin es. Auch Judas, der ihn auslieferte, stand bei ihnen. 6 Als er zu ihnen sagte: Ich bin es!, wichen sie zurück und stürzten zu Boden. 7 Er fragte sie noch einmal: Wen sucht ihr? Sie sagten: Jesus von Nazaret. 8 Jesus antwortete: Ich habe euch gesagt, dass ich es bin. Wenn ihr also mich sucht, dann lasst diese gehen! 9 So sollte sich das Wort erfüllen, das er gesagt hatte: Ich habe keinen von denen verloren, die du mir gegeben hast. 10 Simon Petrus, der ein Schwert bei sich hatte, zog es, traf damit den Diener des Hohepriesters und hieb ihm das rechte Ohr ab; der Diener aber hieß Malchus. 11 Da sagte Jesus zu Petrus: Steck das Schwert in die Scheide! Der Kelch, den mir der Vater gegeben hat - soll ich ihn nicht trinken?

Jesus vor Hannas

12 Die Soldaten, der Hauptmann und die Gerichtsdiener der Juden nahmen Jesus fest, fesselten ihn 13 und führten ihn zuerst zu Hannas; er war nämlich der Schwiegervater des Kajaphas, der in jenem Jahr Hohepriester war. 14 Kajaphas aber war es, der den Juden den Rat gegeben hatte: Es ist besser, dass ein einziger Mensch für das Volk stirbt. 15 Simon Petrus und ein anderer Jünger folgten Jesus. Dieser Jünger war mit dem Hohepriester bekannt und ging mit Jesus in den Hof des Hohepriesters. 16 Petrus aber blieb draußen am Tor stehen. Da kam der andere Jünger, der Bekannte des Hohepriesters, heraus; er sprach mit der Pförtnerin und führte Petrus hinein. 17 Da sagte die Pförtnerin zu Petrus: Bist nicht auch du einer von den Jüngern dieses Menschen? Er sagte: Ich bin es nicht. 18 Die Knechte und die Diener hatten sich ein Kohlenfeuer angezündet und standen dabei, um sich zu wärmen; denn es war kalt. Auch Petrus stand bei ihnen und wärmte sich. 19 Der Hohepriester befragte Jesus über seine Jünger und über seine Lehre. 20 Jesus antwortete ihm: Ich habe offen vor aller Welt gesprochen. Ich habe immer in der Synagoge und im Tempel gelehrt, wo alle Juden zusammenkommen. Nichts habe ich im Geheimen gesprochen. 21 Warum fragst du mich? Frag doch die, die gehört haben, was ich zu ihnen gesagt habe; siehe, sie wissen, was ich geredet habe. 22 Als er dies sagte, schlug einer von den Dienern, der dabeistand, Jesus ins Gesicht und sagte: Antwortest du so dem Hohepriester? 23 Jesus entgegnete ihm: Wenn es nicht recht war, was ich gesagt habe, dann weise es nach; wenn es aber recht war, warum schlägst du mich? 24 Da schickte ihn Hannas gefesselt zum Hohepriester Kajaphas. 25 Simon Petrus aber stand da und wärmte sich. Da sagten sie zu ihm: Bist nicht auch du einer von seinen Jüngern? Er leugnete und sagte: Ich bin es nicht. 26 Einer von den Knechten des Hohepriesters, ein Verwandter dessen, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte, sagte: Habe ich dich nicht im Garten bei ihm gesehen? 27 Wieder leugnete Petrus und gleich darauf krähte ein Hahn.

Jesus vor Pilatus
 
28 Von Kajaphas brachten sie Jesus zum Prätorium; es war früh am Morgen. Sie selbst gingen nicht in das Gebäude hinein, um nicht unrein zu werden, sondern das Paschalamm essen zu können. 29 Deshalb kam Pilatus zu ihnen heraus und fragte: Welche Anklage erhebt ihr gegen diesen Menschen? 30 Sie antworteten ihm: Wenn er kein Übeltäter wäre, hätten wir ihn dir nicht ausgeliefert. 31 Pilatus sagte zu ihnen: Nehmt ihr ihn doch und richtet ihn nach eurem Gesetz! Die Juden antworteten ihm: Uns ist es nicht gestattet, jemanden hinzurichten. 32 So sollte sich das Wort Jesu erfüllen, mit dem er angedeutet hatte, welchen Tod er sterben werde. 33 Da ging Pilatus wieder in das Prätorium hinein, ließ Jesus rufen und fragte ihn: Bist du der König der Juden? 34 Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus oder haben es dir andere über mich gesagt? 35 Pilatus entgegnete: Bin ich denn ein Jude? Dein Volk und die Hohepriester haben dich an mich ausgeliefert. Was hast du getan? 36 Jesus antwortete: Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn mein Königtum von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Nun aber ist mein Königtum nicht von hier. 37 Da sagte Pilatus zu ihm: Also bist du doch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme. 38 Pilatus sagte zu ihm: Was ist Wahrheit? Nachdem er das gesagt hatte, ging er wieder zu den Juden hinaus und sagte zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm. 39 Ihr seid aber gewohnt, dass ich euch zum Paschafest einen freilasse. Wollt ihr also, dass ich euch den König der Juden freilasse? 40 Da schrien sie wieder: Nicht diesen, sondern Barabbas! Barabbas aber war ein Räuber. 1 Darauf nahm Pilatus Jesus und ließ ihn geißeln. 2 Die Soldaten flochten einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf das Haupt und legten ihm einen purpurroten Mantel um. 3 Sie traten an ihn heran und sagten: Sei gegrüßt, König der Juden! Und sie schlugen ihm ins Gesicht. 4 Pilatus ging wieder hinaus und sagte zu ihnen: Seht, ich bringe ihn zu euch heraus; ihr sollt wissen, dass ich keine Schuld an ihm finde. 5 Jesus kam heraus; er trug die Dornenkrone und den purpurroten Mantel. Pilatus sagte zu ihnen: Seht, der Mensch! 6 Als die Hohepriester und die Diener ihn sahen, schrien sie: Kreuzige ihn, kreuzige ihn! Pilatus sagte zu ihnen: Nehmt ihr ihn und kreuzigt ihn! Denn ich finde keine Schuld an ihm. 7 Die Juden entgegneten ihm: Wir haben ein Gesetz und nach dem Gesetz muss er sterben, weil er sich zum Sohn Gottes gemacht hat. 8 Als Pilatus das hörte, fürchtete er sich noch mehr. 9 Er ging wieder in das Prätorium hinein und fragte Jesus: Woher bist du? Jesus aber gab ihm keine Antwort. 10 Da sagte Pilatus zu ihm: Du sprichst nicht mit mir? Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich freizulassen, und Macht, dich zu kreuzigen? 11 Jesus antwortete ihm: Du hättest keine Macht über mich, wenn es dir nicht von oben gegeben wäre; darum hat auch der eine größere Sünde, der mich dir ausgeliefert hat. 12 Daraufhin wollte Pilatus ihn freilassen, aber die Juden schrien: Wenn du diesen freilässt, bist du kein Freund des Kaisers; jeder, der sich zum König macht, lehnt sich gegen den Kaiser auf. 13 Auf diese Worte hin ließ Pilatus Jesus herausführen und er setzte sich auf den Richterstuhl an dem Platz, der Lithostrotos, auf Hebräisch Gabbata, heißt. 14 Es war Rüsttag des Paschafestes, ungefähr die sechste Stunde. Pilatus sagte zu den Juden: Seht, euer König! 15 Sie aber schrien: Hinweg, hinweg, kreuzige ihn! Pilatus sagte zu ihnen: Euren König soll ich kreuzigen? Die Hohepriester antworteten: Wir haben keinen König außer dem Kaiser.


Kreuzigung, Tod und Begräbnis Jesu

16 Da lieferte er ihnen Jesus aus, damit er gekreuzigt würde. Sie übernahmen Jesus. 17 Und er selbst trug das Kreuz und ging hinaus zur sogenannten Schädelstätte, die auf Hebräisch Golgota heißt. 18 Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere, auf jeder Seite einen, in der Mitte aber Jesus. 19 Pilatus ließ auch eine Tafel anfertigen und oben am Kreuz befestigen; die Inschrift lautete: Jesus von Nazaret, der König der Juden. 20 Diese Tafel lasen viele Juden, weil der Platz, wo Jesus gekreuzigt wurde, nahe bei der Stadt lag. Die Inschrift war hebräisch, lateinisch und griechisch abgefasst. 21 Da sagten die Hohepriester der Juden zu Pilatus: Schreib nicht: Der König der Juden, sondern dass er gesagt hat: Ich bin der König der Juden. 22 Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben. 23 Nachdem die Soldaten Jesus gekreuzigt hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile daraus, für jeden Soldaten einen Teil, und dazu das Untergewand. Das Untergewand war aber ohne Naht von oben ganz durchgewoben. 24 Da sagten sie zueinander: Wir wollen es nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es gehören soll. So sollte sich das Schriftwort erfüllen: Sie verteilten meine Kleider unter sich und warfen das Los um mein Gewand. Dies taten die Soldaten. 25 Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. 26 Als Jesus die Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zur Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! 27 Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. 28 Danach, da Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte: Mich dürstet. 29 Ein Gefäß voll Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm voll Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund. 30 Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist. 31 Weil Rüsttag war und die Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten - dieser Sabbat war nämlich ein großer Feiertag - , baten die Juden Pilatus, man möge ihnen die Beine zerschlagen und sie dann abnehmen. 32 Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war. 33 Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, 34 sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite und sogleich floss Blut und Wasser heraus. 35 Und der es gesehen hat, hat es bezeugt und sein Zeugnis ist wahr. Und er weiß, dass er Wahres sagt, damit auch ihr glaubt. 36 Denn das ist geschehen, damit sich das Schriftwort erfüllte: Man soll an ihm kein Gebein zerbrechen. 37 Und ein anderes Schriftwort sagt: Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben. 38 Josef aus Arimathäa war ein Jünger Jesu, aber aus Furcht vor den Juden nur im Verborgenen. Er bat Pilatus, den Leichnam Jesu abnehmen zu dürfen, und Pilatus erlaubte es. Also kam er und nahm den Leichnam ab. 39 Es kam auch Nikodemus, der früher einmal Jesus bei Nacht aufgesucht hatte. Er brachte eine Mischung aus Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund. 40 Sie nahmen den Leichnam Jesu und umwickelten ihn mit Leinenbinden, zusammen mit den wohlriechenden Salben, wie es beim jüdischen Begräbnis Sitte ist. 41 An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war ein Garten und in dem Garten war ein neues Grab, in dem noch niemand bestattet worden war. 42 Wegen des Rüsttages der Juden und weil das Grab in der Nähe lag, setzten sie Jesus dort bei.

 

 

 

 

01.04.2021 GRÜNDONNERSTAG - FEIER des LETZTEN ABENDMAHLS (Beginn des österlichen Triduums)

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (13,1-15): Jesu Fußwaschung

Es war vor dem Paschafest. Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, um aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen. Da er die Seinen liebte, die in der Welt waren, liebte er sie bis zur Vollendung. 2 Es fand ein Mahl statt und der Teufel hatte Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, schon ins Herz gegeben, ihn auszuliefern. 3 Jesus, der wusste, dass ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zurückkehrte, 4 stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch. 5 Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war. 6 Als er zu Simon Petrus kam, sagte dieser zu ihm: Du, Herr, willst mir die Füße waschen? 7 Jesus sagte zu ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt noch nicht; doch später wirst du es begreifen. 8 Petrus entgegnete ihm: Niemals sollst du mir die Füße waschen! Jesus erwiderte ihm: Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir. 9 Da sagte Simon Petrus zu ihm: Herr, dann nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt. 10 Jesus sagte zu ihm: Wer vom Bad kommt, ist ganz rein und braucht sich nur noch die Füße zu waschen. Auch ihr seid rein, aber nicht alle. [1] 11 Er wusste nämlich, wer ihn ausliefern würde; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein. 12 Als er ihnen die Füße gewaschen, sein Gewand wieder angelegt und Platz genommen hatte, sagte er zu ihnen: Begreift ihr, was ich an euch getan habe? 13 Ihr sagt zu mir Meister und Herr und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es. 14 Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen. 15 Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.

MAXIMALE DEMUT - das ist das PROGRAMM und VERMÄCHTNIS des HERRN!


Zweite Lesung aus dem ersten Korintherbrief (11,23-26): Die Feier des Letzten Abendmahls

Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, 24 sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis! [2] 25 Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis! 26 Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.



Das SAKRAMENT DER SAKRAMENTE - die VERSCHMELZUNG MIT GOTT SELBST! Beim LETZTEN ABENDMAHL ist die KIRCHE EINGESETZT worden, und von diesem her LEBT und LIEBT sie bis zum HEUTIGEN TAGE, bis ans ENDE der ZEIT und bis in die EWIGKEIT hinein! Durch nichts sollten wir uns von der FEIER der HEILIGSTEN EUCHARISTIE abhalten lassen - und sei es um den Preis vermeintlicher "Gesetzeswidrigkeit"!


Erste Lesung aus dem Buch Exodus (12,1-14): Pessach und Auszug aus Ägypten

Der HERR sprach zu Mose und Aaron im Land Ägypten: 2 Dieser Monat soll die Reihe eurer Monate eröffnen, er soll euch als der Erste unter den Monaten des Jahres gelten. 3 Sagt der ganzen Gemeinde Israel: Am Zehnten dieses Monats soll jeder ein Lamm für seine Familie holen, ein Lamm für jedes Haus. 4 Ist die Hausgemeinschaft für ein Lamm zu klein, so nehme er es zusammen mit dem Nachbarn, der seinem Haus am nächsten wohnt, nach der Anzahl der Personen. Bei der Aufteilung des Lammes müsst ihr berücksichtigen, wie viel der Einzelne essen kann. 5 Nur ein fehlerfreies, männliches, einjähriges Lamm darf es sein, das Junge eines Schafes oder einer Ziege müsst ihr nehmen. 6 Ihr sollt es bis zum vierzehnten Tag dieses Monats aufbewahren. In der Abenddämmerung soll die ganze versammelte Gemeinde Israel es schlachten. 7 Man nehme etwas von dem Blut und bestreiche damit die beiden Türpfosten und den Türsturz an den Häusern, in denen man es essen will. 8 Noch in der gleichen Nacht soll man das Fleisch essen. Über dem Feuer gebraten und zusammen mit ungesäuertem Brot und Bitterkräutern soll man es essen. 9 Nichts davon dürft ihr roh oder in Wasser gekocht essen, sondern es muss über dem Feuer gebraten sein: Kopf, Schenkel und Eingeweide. 10 Ihr dürft nichts bis zum Morgen übrig lassen. Wenn aber am Morgen noch etwas übrig ist, dann verbrennt es im Feuer! 11 So aber sollt ihr es essen: eure Hüften gegürtet, Schuhe an euren Füßen und euren Stab in eurer Hand. Esst es hastig! Es ist ein Pessach für den HERRN. 12 In dieser Nacht gehe ich durch das Land Ägypten und erschlage im Land Ägypten jede Erstgeburt bei Mensch und Vieh. Über alle Götter Ägyptens halte ich Gericht, ich, der HERR. 13 Das Blut an den Häusern, in denen ihr wohnt, soll für euch ein Zeichen sein. Wenn ich das Blut sehe, werde ich an euch vorübergehen und das vernichtende Unheil wird euch nicht treffen, wenn ich das Land Ägypten schlage. 14 Diesen Tag sollt ihr als Gedenktag begehen. Feiert ihn als Fest für den HERRN! Für eure kommenden Generationen wird es eine ewige Satzung sein, das Fest zu feiern!

Die alttestamentliche VORBEREITUNG des FESTS ALLER FESTE!

 

 

 

 

 

28.03.2021 PALMSONNTAG - Feierlicher Einzug Jesu in Jerusalem (Beginn der Karwoche)

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (11,1-10): Jesu Einzug in Jerusalem

1 Als sie in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage und Betanien am Ölberg, schickte er zwei seiner Jünger aus. 2 Er sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; gleich wenn ihr hineinkommt, werdet ihr ein Fohlen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet es los und bringt es her! 3 Und wenn jemand zu euch sagt: Was tut ihr da?, dann antwortet: Der Herr braucht es; er lässt es bald wieder zurückbringen. 4 Da machten sie sich auf den Weg und fanden außen an einer Tür an der Straße ein Fohlen angebunden und sie banden es los. 5 Einige, die dabeistanden, sagten zu ihnen: Wie kommt ihr dazu, das Fohlen loszubinden? 6 Sie gaben ihnen zur Antwort, was Jesus gesagt hatte, und man ließ sie gewähren. 7 Sie brachten das Fohlen zu Jesus, legten ihre Kleider auf das Tier und er setzte sich darauf. 8 Und viele breiteten ihre Kleider auf den Weg aus, andere aber Büschel, die sie von den Feldern abgerissen hatten. 9 Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm nachfolgten, riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! 10 Gesegnet sei das Reich unseres Vaters David, das nun kommt. Hosanna in der Höhe! 11 Und er zog nach Jerusalem hinein, in den Tempel; nachdem er sich alles angesehen hatte, ging er spät am Abend mit den Zwölf nach Betanien hinaus.
 


Alles geschieht wie im AT Jahrhunderte vorher angekündigt! Jedes Detail ist wichtig und hat theologische Aussagekraft. Der Esel verweist auf die Prophetie von Sach 9,9 und zeigt das WESEN der KÖNIGTUMS CHRISTI an: die DEMUT! Das Legen der Kleider auf den Esel ist eine Geste der INTHRONISATION in davidischer Tradition usw.. Es gibt keinen Zweifel: JESUS ist der verheißene, langersehnte MESSIAS und niemand sonst! 


Zweite Lesung aus dem Philipperbrief (2,6-11): Die Erniedrigung und Erhöhung Christi

5 Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht: [1] 6 Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, [2] 7 sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; 8 er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. 9 Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, 10 damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihr Knie beugen vor dem Namen Jesu 11 und jeder Mund bekennt: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.

Das Vorbild des herabgestiegenen und sich der Menschennatur unterworfen habenden GOTTESSOHNS mahnt uns: Nur "wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden" (Mt 23,12) - womit auch der Umkehrschluss gilt: "Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt..." (ebd.). 
 

Erste Lesung aus dem Buch Jesaja (50,4-7): Der Knecht Gottes und sein Leiden

4 GOTT, der Herr, gab mir die Zunge von Schülern, damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich höre, wie Schüler hören. 5 GOTT, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. Ich aber wehrte mich nicht und wich nicht zurück. 6 Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen, und meine Wange denen, die mir den Bart ausrissen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel. 7 Und GOTT, der Herr, wird mir helfen; darum werde ich nicht in Schande enden. Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kiesel; ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate.

All das wird in Kürze tatsächlich passieren...


 

 

 

 

21.03.2021 FÜNFTER SONNTAG in der FASTENZEIT

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (12,20-33): Die Stunde der Entscheidung

20 Unter den Pilgern, die beim Fest Gott anbeten wollten, gab es auch einige Griechen. 21 Diese traten an Philippus heran, der aus Betsaida in Galiläa stammte, und baten ihn: Herr, wir möchten Jesus sehen. 22 Philippus ging und sagte es Andreas; Andreas und Philippus gingen und sagten es Jesus. 23 Jesus aber antwortete ihnen: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht wird. 24 Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. 25 Wer sein Leben liebt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben. 26 Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren. 27 Jetzt ist meine Seele erschüttert. Was soll ich sagen: Vater, rette mich aus dieser Stunde? Aber deshalb bin ich in diese Stunde gekommen. 28 Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn schon verherrlicht und werde ihn wieder verherrlichen. 29 Die Menge, die dabeistand und das hörte, sagte: Es hat gedonnert. Andere sagten: Ein Engel hat zu ihm geredet. 30 Jesus antwortete und sagte: Nicht mir galt diese Stimme, sondern euch. 31 Jetzt wird Gericht gehalten über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden. 32 Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. 33 Das sagte er, um anzudeuten, auf welche Weise er sterben werde.

 


JESUS ging BEWUSST in den Tod, denn ohne diesen wäre der PLAN des VATERS zur WELTRETTUNG vereitelt worden! Was der Islam nicht versteht: NICHT das OPFERN ANDERER, sondern das SELBSTOPFER (in rechter Weise) bringt den wahren SIEG und das wahre LEBEN!


Erste Lesung aus dem Buch Jeremia (31,31-34): Der neue Bund

31 Siehe, Tage kommen - Spruch des HERRN - , da schließe ich mit dem Haus Israel und dem Haus Juda einen neuen Bund. 32 Er ist nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe an dem Tag, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen. Diesen meinen Bund haben sie gebrochen, obwohl ich ihr Gebieter war - Spruch des HERRN. 33 Sondern so wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit dem Haus Israel schließe - Spruch des HERRN: Ich habe meine Weisung in ihre Mitte gegeben und werde sie auf ihr Herz schreiben. Ich werde ihnen Gott sein und sie werden mir Volk sein. 34 Keiner wird mehr den andern belehren, man wird nicht zueinander sagen: Erkennt den HERRN!, denn sie alle, vom Kleinsten bis zum Größten, werden mich erkennen - Spruch des HERRN. Denn ich vergebe ihre Schuld, an ihre Sünde denke ich nicht mehr.

ALLE KÖNNEN seit 2000 Jahren den WAHREN GOTT erkennen, nämlich vom KREUZ her, und es gibt KEINE ENTSCHULDIGUNG für eine LEUGNUNG - auch NICHT für die MUSLIME!
 

Zweite Lesung aus dem Hebräerbrief (5,7-9): Der Weg des Sohnes als priesterlicher Heilsdienst

Er hat in den Tagen seines irdischen Lebens mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und er ist erhört worden aufgrund seiner Gottesfurcht. 8 Obwohl er der Sohn war, hat er durch das, was er gelitten hat, den Gehorsam gelernt; 9 zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden.

MOHAMMED hat hiervon genau das GEGENTEIL gemacht und ist folglich NICHT zum HEIL gelangt - weswegen wir bis zum heutigen Tage für ihn beten sollten!
 

 

 

 

 

07.03.2021 DRITTER SONNTAG in der FASTENZEIT

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (2,13-25): Jesu Tempelreinigung

13 Das Paschafest der Juden war nahe und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. 14 Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen. 15 Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus samt den Schafen und Rindern; das Geld der Wechsler schüttete er aus, ihre Tische stieß er um [1] 16 und zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! 17 Seine Jünger erinnerten sich, dass geschrieben steht: Der Eifer für dein Haus wird mich verzehren. 18 Da ergriffen die Juden das Wort und sagten zu ihm: Welches Zeichen lässt du uns sehen, dass du dies tun darfst? 19 Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder und in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. 20 Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? 21 Er aber meinte den Tempel seines Leibes. 22 Als er von den Toten auferweckt war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte. 23 Während er zum Paschafest in Jerusalem war, kamen viele zum Glauben an seinen Namen, da sie die Zeichen sahen, die er tat. 24 Jesus selbst aber vertraute sich ihnen nicht an, denn er kannte sie alle 25 und brauchte von keinem ein Zeugnis über den Menschen; denn er wusste, was im Menschen war.

 

 

Jaja, "das liebe Jesulein"...;-) Gewalt KANN auch im Christentum - freilich unter engen Voraussetzungen - angemessen und sogar notwendig sein.


Zweite Lesung aus dem ersten Korintherbrief (1,22-25): Der gekreuzigte Christus als Weisheit Gottes

22 Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen Weisheit. 23 Wir dagegen verkünden Christus als den Gekreuzigten: für Juden ein Ärgernis, für Heiden eine Torheit, 24 für die Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit. 25 Denn das Törichte an Gott ist weiser als die Menschen und das Schwache an Gott ist stärker als die Menschen.

"Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen Weisheit" - und die Muslime verbieten "Beigesellung" (von irgendetwas zu Gott), könnte man den Satz fortführen. Und das Kreuz Christi, "für Juden ein Ärgernis, für Heiden eine Torheit", ist für sie eine "Blasphemie", da Allah "seine" "Gesandten" niemals so schrecklich zu Tode kommen lassen würde - ungeachtet dessen, dass der Sühnetod völlig sinnlos wäre, weil es ja nach dem Islam gar keine Erbsünde gibt und auch kein stellvertretendes Aufsichnehmen von Schuld anderer (Sure 2, Vers 123; 6,164).

Erste Lesung aus dem Buch Exodus (20,1-17): Die Zehn Gebote

1 Dann sprach Gott alle diese Worte: 2 Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus. 3 Du sollst neben mir keine anderen Götter haben. 4 Du sollst dir kein Kultbild machen und keine Gestalt von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. 5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich bin der HERR, dein Gott, ein eifersüchtiger Gott: Ich suche die Schuld der Väter an den Kindern heim, an der dritten und vierten Generation, bei denen, die mich hassen; 6 doch ich erweise Tausenden meine Huld bei denen, die mich lieben und meine Gebote bewahren. 7 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht. 8 Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig! 9 Sechs Tage darfst du schaffen und all deine Arbeit tun. 10 Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem HERRN, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du und dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin und dein Vieh und dein Fremder in deinen Toren. 11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der HERR den Sabbat gesegnet und ihn geheiligt. 12 Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt! 13 Du sollst nicht töten. 14 Du sollst nicht die Ehe brechen. 15 Du sollst nicht stehlen. 16 Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen. 17 Du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren. Du sollst nicht die Frau deines Nächsten begehren, nicht seinen Sklaven oder seine Sklavin, sein Rind oder seinen Esel oder irgendetwas, das deinem Nächsten gehört.

Etwas völlig anderes als die Scharia!

 

 

 

 

28.02.2021 ZWEITER SONNTAG in der FASTENZEIT

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (9,2-10): Die Verklärung Jesu

2 Sechs Tage danach nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihnen verwandelt; 3 seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann. 4 Da erschien ihnen Elija und mit ihm Mose und sie redeten mit Jesus. 5 Petrus sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. 6 Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte; denn sie waren vor Furcht ganz benommen. 7 Da kam eine Wolke und überschattete sie und es erscholl eine Stimme aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören. 8 Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemanden mehr bei sich außer Jesus. 9 Während sie den Berg hinabstiegen, gebot er ihnen, niemandem zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei. 10 Dieses Wort beschäftigte sie und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen.

 

 

Und eine nochmalige ÜBERNATÜRLICHE BESTÄTIGUNG dessen, wer JESUS wirklich ist (, und von der ein Mohammed nur träumen konnte)! Der flankierende MOSE, der für das atl. GESETZ der Juden steht, und der ebenso flankierende ELIJA, der für die atl. Prophetie steht, bringen zum Ausdruck, dass IN JESUS sowohl das gesamte Gesetz als auch jede Prophetie ERFÜLLT sind - und es somit keinen weiteren Gesetzeslehrer und Propheten mehr braucht! Der 600 Jahre später mit seiner SCHARIA "nachtarockende" MOHAMMED ist daher nicht nur überflüssig, sondern schlichtweg FALSCH und ein ÄRGERNIS bis heute! 


Erste Lesung aus dem Buch Genesis (22,1f. 9-18): Die Erprobung Abrahams mit Isaak

Nach diesen Ereignissen stellte Gott Abraham auf die Probe. Er sprach zu ihm: Abraham! Er sagte: Hier bin ich. 2 Er sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebst, Isaak, geh in das Land Morija und bring ihn dort auf einem der Berge, den ich dir nenne, als Brandopfer dar! (...) Als sie an den Ort kamen, den ihm Gott genannt hatte, baute Abraham dort den Altar, schichtete das Holz auf, band seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar, oben auf das Holz. 10 Abraham streckte seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten. 11 Da rief ihm der Engel des HERRN vom Himmel her zu und sagte: Abraham, Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. 12 Er sprach: Streck deine Hand nicht gegen den Knaben aus und tu ihm nichts zuleide! Denn jetzt weiß ich, dass du Gott fürchtest; du hast mir deinen Sohn, deinen einzigen, nicht vorenthalten. 13 Abraham erhob seine Augen, sah hin und siehe, ein Widder hatte sich hinter ihm mit seinen Hörnern im Gestrüpp verfangen. Abraham ging hin, nahm den Widder und brachte ihn statt seines Sohnes als Brandopfer dar. 14 Abraham gab jenem Ort den Namen: Der HERR sieht, wie man noch heute sagt: Auf dem Berg lässt sich der HERR sehen. 15 Der Engel des HERRN rief Abraham zum zweiten Mal vom Himmel her zu 16 und sprach: Ich habe bei mir geschworen - Spruch des HERRN: Weil du das getan hast und deinen Sohn, deinen einzigen, mir nicht vorenthalten hast, 17 will ich dir Segen schenken in Fülle und deine Nachkommen überaus zahlreich machen wie die Sterne am Himmel und den Sand am Meeresstrand. Deine Nachkommen werden das Tor ihrer Feinde einnehmen. 18 Segnen werden sich mit deinen Nachkommen alle Völker der Erde, weil du auf meine Stimme gehört hast.

Der KORAN manipuliert diese für Juden und Christen so zentrale Verheißungsgeschichte ohne jede sachliche Rechtfertigung kurzerhand zugunsten der MUSLIME um: Nicht Isaak (, von dem Juden und Christen sich ableiten), sondern ISMAEL (, von dem sich die Araber bzw. Muslime ableiten) hätte geopfert werden sollen, weswegen auch ihm (und damit den Muslimen) die primäre Verheißung gelte und weswegen später auch Abraham mit Ismael nach Arabien gezogen sei, um in Mekka die Kaaba zu errichten... EIN unhaltbarer ABENTEUERLICHER UNSINN und zudem eine schwere LÄSTERUNG der HEILIGEN SCHRIFT!!!


Zweite Lesung aus dem Römerbrief (8,31-34): Der Lobpreis der Gerechtfertigten

31 Was sollen wir nun dazu sagen? Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? 32 Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? 33 Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht. 34 Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: Der auferweckt worden ist, er sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein.
 

 

 

 

 

21.02.2021 ERSTER SONNTAG in der FASTENZEIT

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (1,12-15): Die Versuchung Jesu und die Verkündigung des Evangeliums

12 Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste. 13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Satan in Versuchung geführt. Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm. 14 Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes 15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!


Dieser Ruf gilt bis über den heutigen Tag hinaus - so lange, bis das REICH GOTTES VOLLENDET ist!
Und dieses Reich hat NICHTS zu tun mit einer politischen THEOKRATIE oder gar einem KALIFAT...


Erste Lesung aus dem Buch Genesis (9,8-15)

Dann sprach Gott zu Noach und seinen Söhnen, die bei ihm waren: 9 Ich bin es. Siehe, ich richte meinen Bund auf mit euch und mit euren Nachkommen nach euch 10 und mit allen Lebewesen bei euch, mit den Vögeln, dem Vieh und allen Wildtieren der Erde bei euch, mit allen, die aus der Arche gekommen sind, mit allen Wildtieren der Erde überhaupt. 11 Ich richte meinen Bund mit euch auf: Nie wieder sollen alle Wesen aus Fleisch vom Wasser der Flut ausgerottet werden; nie wieder soll eine Flut kommen und die Erde verderben. 12 Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen: 13 Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Zeichen des Bundes werden zwischen mir und der Erde. 14 Balle ich Wolken über der Erde zusammen und erscheint der Bogen in den Wolken, 15 dann gedenke ich des Bundes, der besteht zwischen mir und euch und allen Lebewesen, allen Wesen aus Fleisch, und das Wasser wird nie wieder zur Flut werden, die alle Wesen aus Fleisch verdirbt.

Ist das nicht wunderschön - der Regenbogen als Zeichen von GOTTES BUND mit den Menschen?!
Davon ist der ISLAM weit ENTFERNT, denn für ihn ist es eine UNMÖGLICHE und LÄSTERLICHE VORSTELLUNG, dass der vollkommen transzendente und unendlich erhabene und majestätische Allah sich so weit zu seinen Geschöpfen HERABLASSEN würde, denn schließlich hat er sie geschaffen, "nur damit sie mir dienen" (Sure 51, Vers 56)...


Zweite Lesung aus dem ersten Petrusbrief (3,18-22): Christi Leiden - Leiden der Christen

Denn auch Christus ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott hinführe, nachdem er dem Fleisch nach zwar getötet, aber dem Geist nach lebendig gemacht wurde. [2] 19 In ihm ist er auch zu den Geistern gegangen, die im Gefängnis waren, und hat ihnen gepredigt. 20 Diese waren einst ungehorsam, als Gott in den Tagen Noachs geduldig wartete, während die Arche gebaut wurde; in ihr wurden nur wenige, nämlich acht Menschen, durch das Wasser gerettet. 21 Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet. Sie dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott um ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi, 22 der in den Himmel gegangen ist; dort ist er zur Rechten Gottes und Engel, Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen.

 

 

 

 

 

14.02.2021

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (1,40-45): Die Heilung eines Aussätzigen

Ein Aussätziger kam zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du mich rein machen. 41 Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will - werde rein! 42 Sogleich verschwand der Aussatz und der Mann war rein. 43 Jesus schickte ihn weg, wies ihn streng an 44 und sagte zu ihm: Sieh, dass du niemandem etwas sagst, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring für deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat - ihnen zum Zeugnis. 45 Der Mann aber ging weg und verkündete bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die Geschichte, sodass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von überallher zu ihm.


 

Dieses Heilungswunder zeigt auch sehr schön, dass Jesus niemals gegen die bestehende religiöse Ordnung handeln wollte (und handelte), sondern INNERHALB derselben. Vielmehr waren es aber führende Kräfte dieser Ordnung, die ihn aus falschen Gründen ablehnten und somit den anstehenden Konflikt erst erzeugten...


Zweite Lesung aus dem ersten Korintherbrief (10,31 - 11,1): Tut alles zur Verherrlichung Gottes!

Ob ihr also esst oder trinkt oder etwas anderes tut: Tut alles zur Verherrlichung Gottes! 32 Gebt weder Juden noch Griechen, noch der Kirche Gottes Anlass zu einem Vorwurf! 33 Auch ich suche allen in allem entgegenzukommen; ich suche nicht meinen Nutzen, sondern den Nutzen aller, damit sie gerettet werden.1 Nehmt mich zum Vorbild, wie ich Christus zum Vorbild nehme!


Erste Lesung aus dem Buch Levitikus (13,1f.43-46): "Verunstaltende Anzeichen an Oberflächen" 

1 Der HERR sprach zu Mose und Aaron: 2 Wenn sich auf der Haut eines Menschen eine Schwellung, ein Ausschlag oder ein heller Fleck bildet und auf der Haut zu einem Anzeichen von Aussatz wird, soll man ihn zum Priester Aaron oder zu einem seiner Söhne, den Priestern, führen.(...) 43 Der Priester soll ihn untersuchen. Stellt er auf der Hinterkopf- oder auf der Stirnglatze eine hellrote Aussatzschwellung fest, die wie Hautaussatz aussieht, 44 so ist der Mensch aussätzig; er ist unrein. Der Priester muss ihn für unrein erklären; sein Kopf weist das Anzeichen auf. 45 Der Aussätzige mit dem Anzeichen soll eingerissene Kleider tragen und das Kopfhaar ungekämmt lassen; er soll den Bart verhüllen und ausrufen: Unrein! Unrein! 46 Solange das Anzeichen an ihm besteht, bleibt er unrein; er ist unrein. Er soll abgesondert wohnen, außerhalb des Lagers soll er sich aufhalten.

 

 

 

 

 

07.02.2021

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (1,29-39): Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus

29 Sie verließen sogleich die Synagoge und gingen zusammen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas. 30 Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen sogleich mit Jesus über sie 31 und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf. Da wich das Fieber von ihr und sie diente ihnen. 32 Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus. 33 Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt 34 und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu sagen, dass sie wussten, wer er war. 35 In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten. 36 Simon und seine Begleiter eilten ihm nach, 37 und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm: Alle suchen dich. 38 Er antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort verkünde; denn dazu bin ich gekommen. 39 Und er zog durch ganz Galiläa, verkündete in ihren Synagogen und trieb die Dämonen aus.


 

Ist im Koran von Mohammed auch nur eine einzige Krankenheilung oder Dämonenaustreibung berichtet?!


Zweite Lesung aus dem ersten Korintherbrief (9,16-23): Das Beispiel des Apostels Paulus

Wenn ich nämlich das Evangelium verkünde, gebührt mir deswegen kein Ruhm; denn ein Zwang liegt auf mir. Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde! 17 Wäre es mein freier Entschluss, so erhielte ich Lohn. Wenn es mir aber nicht freisteht, so ist es ein Dienst, der mir anvertraut wurde. 18 Was ist nun mein Lohn? Dass ich unentgeltlich verkünde und so das Evangelium bringe und keinen Gebrauch von meinem Anrecht aus dem Evangelium mache. 19 Obwohl ich also von niemandem abhängig bin, habe ich mich für alle zum Sklaven gemacht, um möglichst viele zu gewinnen. 20 Den Juden bin ich ein Jude geworden, um Juden zu gewinnen; denen, die unter dem Gesetz stehen, bin ich, obgleich ich nicht unter dem Gesetz stehe, einer unter dem Gesetz geworden, um die zu gewinnen, die unter dem Gesetz stehen. 21 Den Gesetzlosen bin ich sozusagen ein Gesetzloser geworden - nicht als ein Gesetzloser vor Gott, sondern gebunden an das Gesetz Christi - , um die Gesetzlosen zu gewinnen. 22 Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, um die Schwachen zu gewinnen. Allen bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten. 23 Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an seiner Verheißung teilzuhaben.

Solch einen missionarischen Eifer und Einsatz brauchen wir Christen heute wieder - gerade gegenüber den Muslimen!


Erste Lesung aus dem Buch Hiob (7,1-7): Not des Lebens

1 Ist nicht Kriegsdienst des Menschen Leben auf der Erde? Sind nicht seine Tage die eines Tagelöhners? 2 Wie ein Knecht ist er, der nach Schatten lechzt, wie ein Tagelöhner, der auf seinen Lohn wartet. 3 So wurden Monde voll Enttäuschung mein Erbe und Nächte voller Mühsal teilte man mir zu. 4 Lege ich mich nieder, sage ich: Wann darf ich aufstehn? Wird es Abend, bin ich gesättigt mit Unrast, bis es dämmert. 5 Mein Leib ist gekleidet in Maden und Schorf, meine Haut schrumpft und eitert. 6 Schneller als das Weberschiffchen eilen meine Tage, sie gehen zu Ende, ohne Hoffnung. 7 Denk daran, dass mein Leben nur ein Hauch ist! Nie mehr schaut mein Auge Glück.

 

 

 

 

 

24.01.2021

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (1,14-20): Die Verkündigung des Evangeliums vom Reich Gottes

14 Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes 15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium! 16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer. 17 Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. 18 Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach. 19 Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her. 20 Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.

Jesus macht seine Nachfolger zu Menschenfischern, Mohammed seine zu Menschenschlächtern.


 


Erste Lesung aus dem Buch Jona (3,1-5.10)

1 Das Wort des HERRN erging zum zweiten Mal an Jona: 2 Mach dich auf den Weg und geh nach Ninive, der großen Stadt, und rufe ihr all das zu, was ich dir sagen werde! 3 Jona machte sich auf den Weg und ging nach Ninive, wie der HERR es ihm befohlen hatte. Ninive war eine große Stadt vor Gott; man brauchte drei Tage, um sie zu durchqueren. 4 Jona begann, in die Stadt hineinzugehen; er ging einen Tag lang und rief: Noch vierzig Tage und Ninive ist zerstört! 5 Und die Leute von Ninive glaubten Gott. Sie riefen ein Fasten aus und alle, Groß und Klein, zogen Bußgewänder an.(...) 10 Und Gott sah ihr Verhalten; er sah, dass sie umkehrten und sich von ihren bösen Taten abwandten. Da reute Gott das Unheil, das er ihnen angedroht hatte, und er tat es nicht.

Für den Islam ist es aufgrund seiner (falschen) Voluntarismus-Lehre nahezu undenkbar, den absoluten und alles schon vorherbestimmt habenden WILLEN Gottes durch menschliches Zutun quasi zu "beeinflussen" oder gar zu ändern. Der BIBLISCHE GOTT dagegen ist zum (ergebnisoffenen) Austausch und Gespräch, ja zum Miteinander statt einfach nur einseitigen Von-Oben-Herab, fähig und bereit. Man nennt so etwas BEZIEHUNG...  


Zweite Lesung aus dem ersten Korintherbrief (7,29-31): Unsere Zeit ist kurz ind er vergänglichen Welt.

29 Denn ich sage euch, Brüder: Die Zeit ist kurz. Daher soll, wer eine Frau hat, sich in Zukunft so verhalten, als habe er keine, 30 wer weint, als weine er nicht, wer sich freut, als freue er sich nicht, wer kauft, als würde er nicht Eigentümer, 31 wer sich die Welt zunutze macht, als nutze er sie nicht; denn die Gestalt dieser Welt vergeht.
 

 

 

 

 

17.01.2021

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (1,35-42): Die Berufung der ersten Jünger

35 Am Tag darauf stand Johannes wieder dort und zwei seiner Jünger standen bei ihm. 36 Als Jesus vorüberging, richtete Johannes seinen Blick auf ihn und sagte: Seht, das Lamm Gottes! 37 Die beiden Jünger hörten, was er sagte, und folgten Jesus. 38 Jesus aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten, sagte er zu ihnen: Was sucht ihr? Sie sagten zu ihm: Rabbi - das heißt übersetzt: Meister - , wo wohnst du? 39 Er sagte zu ihnen: Kommt und seht! Da kamen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde. 40 Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer der beiden, die das Wort des Johannes gehört hatten und Jesus gefolgt waren. 41 Dieser traf zuerst seinen Bruder Simon und sagte zu ihm: Wir haben den Messias gefunden - das heißt übersetzt: Christus. 42 Er führte ihn zu Jesus. Jesus blickte ihn an und sagte: Du bist Simon, der Sohn des Johannes, du sollst Kephas heißen, das bedeutet: Petrus, Fels.
 

 

Ja... Petrus war nicht der "erste" Jünger, sondern "erst" der wohl dritte, und sein Bruder Andreas einer der beiden ersten bzw. wohl der erste. Das ändert aber nichts daran, dass Jesus eben den Petrus zum "Fels" und damit späteren Apostelfürsten (und letztlich ersten "Papst") machte und nicht Andreas. Der sich von Andreas ableitende Anspruch der Orthodoxie auf DIE "wahre" Kirche Christi geht daher diesbezüglich fehl (, auch wenn sie sich ansonsten rein theologisch in fast nichts von der Katholischen Kirche unterscheidet,), denn nicht zeitliche Abläufe, sondern allein BERUFUNGEN durch den HERRN sind das Kriterium dafür, ob und ggfs. wer und was jemand ist. 


Erste Lesung aus dem ersten Buch Samuel (3,3-10.19): Samuels Berufung

3 Die Lampe Gottes war noch nicht erloschen und Samuel schlief im Tempel des HERRN, wo die Lade Gottes stand. 4 Da rief der HERR den Samuel und Samuel antwortete: Hier bin ich. 5 Dann lief er zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen. Geh wieder schlafen! Da ging er und legte sich wieder schlafen. 6 Der HERR rief noch einmal: Samuel! Samuel stand auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen, mein Sohn. Geh wieder schlafen! 7 Samuel kannte den HERRN noch nicht und das Wort des HERRN war ihm noch nicht offenbart worden. 8 Da rief der HERR den Samuel wieder, zum dritten Mal. Er stand auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Da merkte Eli, dass der HERR den Knaben gerufen hatte. 9 Eli sagte zu Samuel: Geh, leg dich schlafen! Wenn er dich ruft, dann antworte: Rede, HERR; denn dein Diener hört. Samuel ging und legte sich an seinem Platz nieder. 10 Da kam der HERR, trat heran und rief wie die vorigen Male: Samuel, Samuel! Und Samuel antwortete: Rede, denn dein Diener hört(...). 19 Samuel wuchs heran und der HERR war mit ihm und ließ keines von all seinen Worten zu Boden fallen.

HÖREN wir es überhaupt, wenn GOTT uns ruft? Und falls wir es hören, NEHMEN wir den Ruf auch innerlich an? Und falls wir ihn annehmen, ANTWORTEN wir dem HERRN auch in Wort und Tat oder machen wir doch nur alles so weiter wie bisher und IGNORIEREN Gott einfach??


Zweite Lesung aus dem zweiten Korintherbrief (6,13-20): Unzucht und christliche Freiheit

13 Die Speisen sind für den Bauch da und der Bauch für die Speisen; Gott wird beide vernichten. Der Leib ist aber nicht für die Unzucht da, sondern für den Herrn und der Herr für den Leib. 14 Gott hat den Herrn auferweckt; er wird durch seine Macht auch uns auferwecken. 15 Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Darf ich nun die Glieder Christi nehmen und zu Gliedern einer Dirne machen? Auf keinen Fall! 16 Oder wisst ihr nicht: Wer sich an eine Dirne bindet, ist ein Leib mit ihr? Denn es heißt: Die zwei werden ein Fleisch sein. 17 Wer sich dagegen an den Herrn bindet, ist ein Geist mit ihm. 18 Meidet die Unzucht! Jede Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib. 19 Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst; 20 denn um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden. Verherrlicht also Gott in eurem Leib!

Ein hartes, aber doch sehr WAHRES WORT, das gerade unsere HEUTIGE ZEIT und besonders das WESTLICHE CHRISTENTUM ins MARK trifft, wenn wir auf den hoch- und übersexualisierten Lebensstil unserer "(post)modernen Gesellschaft" schauen!

 


 

 

 

10.01.2021 TAUFE des HERRN

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (1,7-11): Die Taufe Jesu

Er verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen. 8 Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen. 9 Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazaret in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen. 10 Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam. [2] 11 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.


 

Jesus lässt sich taufen, obwohl er als Gottessohn gar keine Sünde hat, weil er sich GANZ in die MENSCHENNATUR hineinbegeben und sich mit dem sündigen Menschen identifizieren will, um ihn gerade so später von innen her komplett zu reinigen. Das Herabkommen des HEILIGEN GEISTES auf ihn und seine Bestätigung als GOTTESSOHN durch den himmlischen VATER ist kein "Berufungsereignis", sondern ein OFFENBARUNGSEREIGNIS für die Welt, damit sie glaubt, dass er der GÖTTLICHE SOHN ist. Zugleich ist es auch das vielleicht deutlichste erstmalige OFFENBARWERDEN der HEILIGEN DREIFALTIGKEIT und ihres "perichoretischen" Zusammenspiels nach außen hin sowie die "unblutige Vorwegnahme" des (für unsere Erlösung notwendigen) Leidensweges und Kreuzestodes Christi und damit auch ein Vorausbild unserer eigenen Taufe, die aber deutlich mehr sein wird als die reine "Umkehrtaufe" bei Johannes.  


Zweite Lesung aus dem ersten Johannesbrief (5,1-9: Der Glaube an den Gottessohn als Sieg über die Welt

1 Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott gezeugt und jeder, der den Vater liebt, liebt auch den, der aus ihm gezeugt ist. 2 Daran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben: wenn wir Gott lieben und seine Gebote erfüllen. 3 Denn darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. 4 Denn alles, was aus Gott gezeugt ist, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube. 5 Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist? 6 Dieser ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist: Jesus Christus. Er ist nicht nur im Wasser gekommen, sondern im Wasser und im Blut. Und der Geist ist es, der Zeugnis ablegt; denn der Geist ist die Wahrheit. 7 Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen: [1] 8 der Geist, das Wasser und das Blut; und diese drei sind eins. 9 Wenn wir von Menschen ein Zeugnis annehmen, so ist das Zeugnis Gottes größer; denn das ist das Zeugnis Gottes: Er hat Zeugnis abgelegt von seinem Sohn.

Siegen wird nicht nur, wer allgemein irgendwas glaubt, sondern daran, dass JESUS der GOTTESSOHN ist! Das müssen wir den MUSLIMEN in aller Klarheit, Deutlichkeit und Ehrlichkeit SAGEN, denn davon ist der islamische Glaube GALAXIEN entfernt!


Erste Lesung aus dem Buch Jesaja (55,1-11): Suche Gott und vertraue in die Wirksamkeit seines Wortes!

1 Auf, alle Durstigen, kommt zum Wasser! Die ihr kein Geld habt, kommt, kauft Getreide und esst, kommt und kauft ohne Geld und ohne Bezahlung Wein und Milch! 2 Warum bezahlt ihr mit Geld, was euch nicht nährt, und mit dem Lohn eurer Mühen, was euch nicht satt macht? Hört auf mich, dann bekommt ihr das Beste zu essen und könnt euch laben an fetten Speisen! 3 Neigt euer Ohr und kommt zu mir, hört und ihr werdet aufleben! Ich schließe mit euch einen ewigen Bund: Die Erweise der Huld für David sind beständig. 4 Siehe, ich habe ihn zum Zeugen für die Völker gemacht, zum Fürsten und Gebieter der Nationen. 5 Siehe, eine Nation, die du nicht kennst, wirst du rufen und eine Nation, die dich nicht kannte, eilt zu dir, um des HERRN, deines Gottes, des Heiligen Israels willen, weil er dich herrlich gemacht hat. 6 Sucht den HERRN, er lässt sich finden, ruft ihn an, er ist nah! 7 Der Frevler soll seinen Weg verlassen, der Übeltäter seine Pläne. Er kehre um zum HERRN, damit er Erbarmen hat mit ihm, und zu unserem Gott; denn er ist groß im Verzeihen. 8 Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege - Spruch des HERRN. 9 So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken. 10 Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, ohne die Erde zu tränken und sie zum Keimen und Sprossen zu bringen, dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, 11 so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, ohne zu bewirken, was ich will, und das zu erreichen, wozu ich es ausgesandt habe.

Haben WIR CHRISTEN dieses Vertrauen trotz Islamisierung, Corona und unserer wankenden "Führungsmacht" USA noch? Jetzt ist DIE Gelegenheit, vom FALSCHEN VERTRAUEN in IRDISCHE SICHERUNGEN, INSTITUTIONEN und MÄCHTE abzurücken und ALLES VERTRAUEN wieder ALLEIN IN GOTT zu setzen!

 

 

 

 

 

06.01.2021 ERSCHEINUNG des HERRN bzw. "DREIKÖNIGSFEST" (ORTHODOXES WEIHNACHTEN)

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus (2,1-12): Die Weisen aus dem Morgenland und der Stern

1 Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, siehe, da kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem 2 und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. 3 Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. 4 Er ließ alle Hohepriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle. 5 Sie antworteten ihm: in Betlehem in Judäa; denn so steht es geschrieben bei dem Propheten: 6 Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel. 7 Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. 8 Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach dem Kind; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige! 9 Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und siehe, der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. 10 Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. 11 Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. 12 Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

 

 

Dass dieser "STERN" eine astronomische REALITÄT war, dessen durfte die Menschheit ja gerade erst vor zwei Wochen "wieder" Zeuge werden, als die planetarische ENGSTELLUNG von JUPITER und SATURN für einige Tage am frühen Abendhimmel zu sehen war. Eigentlich ein sehr großer SEGEN für unsere Generation, denn das letzte Mal war diese seltene kosmische Konstellation vor 400 Jahren (zur Zeit Keplers) zu sehen und das nächste Mal wird sie erst wieder in 60 Jahren zu sehen sein!

Umso erstaunlicher, dass diese Erscheinung (, auch wenn sie zu unserer Zeit und vor allem in unseren Breitengraden bei weitem nicht so eindrucksvoll war wie damals in der Wüste, wo zudem das sog. "Zodiakallicht" auch noch einen punktuellen "Scheinwerfereffekt" auf der Erde erzeugen konnte,) so gut wie NIEMANDEN INTERESSIERT hat, auch viele "CHRISTEN" nicht! Ist das nicht ein (weiteres) Alarmzeichen bezüglich unseres "Glaubens" und unserer "Hoffnung"?

Vielleicht wird es die Menschheit ja auch gar nicht einmal interessieren, wenn eines Tages dann auch CHRISTUS selbst wie vorhergesagt "auf den Wolken des Himmels" ERSCHEINEN wird!!! Derartiges hat allerdings der HERR selbst schon "vorausgeahnt": "Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde (noch) Glauben vorfinden?", fragt er (uns) in Lk 18,8...         


Zweite Lesung aus dem Epheserbrief (3,2-6): Paulus, Verkünder des weltweiten Evangeliums

2 Ihr habt doch gehört, welches Amt die Gnade Gottes mir für euch verliehen hat. 3 Durch eine Offenbarung wurde mir das Geheimnis kundgetan, wie ich es soeben kurz beschrieben habe. 4 Wenn ihr das lest, könnt ihr erkennen, welche Einsicht in das Geheimnis Christi mir gegeben ist. 5 Den Menschen früherer Generationen wurde es nicht kundgetan, jetzt aber ist es seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist offenbart worden: 6 dass nämlich die Heiden Miterben sind, zu demselben Leib gehören und mit teilhaben an der Verheißung in Christus Jesus durch das Evangelium.

Und GENAU dieses hat sich in obigem STERNBILD auch KOSMISCH dargestellt, denn JUPITER galt/gilt als Repräsentant der "HEIDEN" und SATURN als Repräsentant der JUDEN, die bei der Engstellung beider Planeten auch symbolisch im LEIB CHRISTI VEREINT worden sind (, auch wenn diese "Vereinigung" bei weitem noch nicht vollendet ist, wie wir sehen)!


Erste Lesung aus dem Buch Jesaja (60,1-6): Zion als Licht der Völker

1 Steh auf, werde licht, denn es kommt dein Licht und die Herrlichkeit des HERRN geht strahlend auf über dir. [1] 2 Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht strahlend der HERR auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir. 3 Nationen wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz. 4 Erhebe deine Augen ringsum und sieh: Sie alle versammeln sich, kommen zu dir. Deine Söhne kommen von fern, deine Töchter werden auf der Hüfte sicher getragen. 5 Da wirst du schauen und strahlen, dein Herz wird erbeben und sich weiten. Denn die Fülle des Meeres wendet sich dir zu, der Reichtum der Nationen kommt zu dir. 6 Eine Menge von Kamelen bedeckt dich, Hengste aus Midian und Efa. Aus Saba kommen sie alle, Gold und Weihrauch bringen sie und verkünden die Ruhmestaten des HERRN.

Solch schöne, verheißungsvolle und universale Ermutigungen findet man im ganzen Koran nicht!
 

 

 

 

 

03.01.2021

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (1,1-18): Der Prolog

1 Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. 2 Dieses war im Anfang bei Gott. 3 Alles ist durch das Wort geworden und ohne es wurde nichts, was geworden ist. [1] 4 In ihm war Leben und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. [2] 6 Ein Mensch trat auf, von Gott gesandt; sein Name war Johannes. 7 Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. 8 Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. 9 Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. 10 Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. 11 Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12 Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, 13 die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. 14 Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. 15 Johannes legt Zeugnis für ihn ab und ruft: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war. 16 Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade. 17 Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus. 18 Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.


 

Der Johannes-Prolog sagt alles: JESUS ist MENSCH gewordener SOHN GOTTES von Ewigkeit her!
Da hat ein über 500 Jahre später noch hinterherzuckelnder Möchtegern-Prophet nichts mehr zu melden - und schon gar nichts zu "korrigieren"! Interessanterweise finden sich im Koran sogar Fragmente des Johannes-Prologs (Jesus als "Wort Allahs"), die aber im Islam natürlich anders interpretiert (, um nicht zu sagen manipuliert) werden.


Zweite Lesung aus dem Epheserbrief (1,3-6.15-19): Loblied auf den Heilsplan Gottes

3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel. 4 Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Grundlegung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor ihm. 5 Er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und zu ihm zu gelangen nach seinem gnädigen Willen, 6 zum Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn.(...) Darum höre ich nicht auf, für euch zu danken, wenn ich in meinen Gebeten an euch denke; denn ich habe von eurem Glauben an Jesus, den Herrn, und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört. 17 Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt. 18 Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt 19 und wie überragend groß seine Macht sich an uns, den Gläubigen, erweist durch das Wirken seiner Kraft und Stärke.

Sehr schön, wie hier bereits das göttliche Zusammenspiel der HEILIGEN DREIFALTIGKEIT angedeutet wird.
Die tiefere theologische Erfassung derselben wird freilich erst die kommenden Jahrhunderte erfolgen...


Erste Lesung aus dem Buch Jesus Sirach (24,1f.8-12): Lob der Weisheit

1 Die Weisheit lobt sich selbst und inmitten ihres Volkes rühmt sie sich. 2 In der Versammlung des Höchsten öffnet sie ihren Mund und in Gegenwart seiner Macht rühmt sie sich: (...) 8 Da gebot mir der Schöpfer des Alls, der mich schuf, ließ mein Zelt einen Ruheplatz finden. Er sagte: In Jakob schlag dein Zelt auf und in Israel sei dein Erbteil! 9 Vor der Ewigkeit, von Anfang an, hat er mich erschaffen und bis in Ewigkeit vergehe ich nicht. 10 Im heiligen Zelt diente ich vor ihm, so wurde ich auf dem Zion fest eingesetzt. 11 In der Stadt, die er ebenso geliebt hat, ließ er mich Ruhe finden, in Jerusalem ist mein Machtbereich, 12 ich schlug Wurzeln in einem ruhmreichen Volk, im Anteil des Herrn, seines Erbteils.


Die schon im AT personifizierte (, aber noch nicht als "eigene" göttliche Person verstandene) "WEISHEIT" wird im NT auf JESUS CHRISTUS als ewigen SOHN GOTTES übertragen bzw. mit diesem "gleichgesetzt".



 

 

 

 

01.01.2021 NEUJAHR - HOCHFEST der GOTTESMUTTER MARIA (Ende der Weihnachtsoktav)

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas (2,16-21)

16 So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. 17 Als sie es sahen, erzählten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. 18 Und alle, die es hörten, staunten über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. 19 Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen. 20 Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war. 21 Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, bevor das Kind im Mutterleib empfangen war.

Nahezu gebetsmühlenartig wird im "interreligiösen Dialog" mit dem Islam die hohe "gemeinsame" VEREHRUNG MARIENS durch Christen und Muslime hervorgehoben. Die Sache hat aber genau den HAKEN, um den es bei dem heutigen Festtag geht: Während das CHRISTENTUM Maria als GOTTESMUTTER verehrt, um damit auszudrücken, dass JESUS wirklich MENSCH GEWORDENER GOTT war/ist, verehrt der ISLAM sie GENAU aus dem GEGENTEILIGEN GRUND lediglich als "MUTTER des ("islamischen Propheten") ISA", um damit auszudrücken, dass Jesus NUR MENSCH war, also "IBN MARYEM" ("Sohn der Maria") und NICHT "IBN ALLAH" (Sohn Gottes)!   


Zweite Lesung aus dem Galaterbrief (4,4-7)

4 Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, 5 damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen. 6 Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, den Geist, der ruft: Abba, Vater. [1] 7 Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; bist du aber Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott.

Für den ISLAM eine unfassbare und mit TODESSTRAFE belegte LÄSTERUNG, GOTT "VATER" zu nennen!!!


Erste Lesung aus dem Buch Numeri (6,22-27): Der Priestersegen

22 Der HERR sprach zu Mose: 23 Sag zu Aaron und seinen Söhnen: So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen: 24 Der HERR segne dich und behüte dich. 25 Der HERR lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig. 26 Der HERR wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Frieden. 27 So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen und ich werde sie segnen.

Diesen wunderschönen priesterlichen Segen hat das Christentum vom Judentum übernommen und praktiziert ihn liturgisch bis zum heutigen Tage! Undenkbar für den Islam, dass ALLAHS "ANGESICHT" über einen MENSCHEN "LEUCHTEN" solle (, ungeachtet dessen, dass der Islam schon gar kein Priestertum kennt)!

 

 

 

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